#THAIWorldSBK FP Report: ERKENNBARER AUFWÄRTSTREND

  Stefan Bradl beendete den ersten Trainingstag auf dem Chang International Circuit in Thailand mit positiven Eindrücken.   Während der Auftakt mit der ersten Session am Freitagvormittag noch schleppend verlief, gelangen Bradls Techniker des Red Bull Honda World Superbike Teams in der Pause bis zu FP2 am Nachmittag einige spürbare Neueinstellungen. Der 27-Jährige fühlte sich nach den vorgenommenen Änderungen an seinem Honda Superbike deutlich wohler und war erstmals in der Lage, seinen erfahrenen Teamkollegen Nicky Hayden die Stirn bieten.   #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P14 – 1´35.524 / FP2: P12 – 1´34.691:   “Im Prinzip begann es heute Vormittag sehr ähnlich, wie das erste Rennwochenende in Australien verlief. Doch während der zweiten Session ist es uns gelungen, ein paar Verbesserungen zu erzielen. Dies gilt vorrangig der Position, sowie auch hinsichtlich des Rückstands auf die Spitze. Wir können durchaus behaupten, dass wir allmählich den richtigen Weg einschlagen. Ich hoffe daher, dass es morgen und am Sonntag in dieser Art und Weise weitergeht und, dass wir den richtigen Dreh herausgefunden haben. Nichtsdestotrotz möchte ich nicht zu euphorisch sein, weil wir nach wie vor sehr viel mühselige Arbeit vor uns haben.   “In der kurzen Zeit seit dem ersten Rennwochenende in Australien bis jetzt konnten einfach nur kleine Schritte bewältigt werden. Ich denke, dass ist auch für jedermann verständlich. Wir suchen immer noch nach einem höheren Top-Speed und auch was die Elektronik anbelangt, gibt es noch viele Baustellen. Im Moment spielen in diesem Bereich viele Dinge noch nicht zusammen. Hauptsächlich betrifft dies die Motorbremse, die Traktionskontrolle, das unkontrollierte Durchdrehen des Hinterrades sowie auch die Wheelie-Control. Diese Dinge brauchen eben Zeit, um die Situation Schritt für Schritt zu verbessern. Auf jeden Fall hoffe ich aber, dass wir über die Dauer dieses Wochenendes weitere kleine Schritte vorwärts machen können.”   WorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 #1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´33.573 (FP2) 2 #66 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´33.783 +0.210 (FP2) 3 #33 Marco MELANDRI / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´33.852 +0.179 (FP2) 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´34.691 +1.118 (FP2)   WorldSBK Zeitplan für Samstag, 11. März2017 (CET) 04:45 – 05:10 FP3 07:30 – 07:45 Superpole 1 07:55 – 08:10 Superpole 2 10:00 – Rennen 1 (20 Runden, 91,080 km)  

#ThaiWorldSBK: HOHE ERWARTUNGEN FÜR DIE ZWEITE WM-RUNDE

Stefan Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team hoffen nach dem ernüchternden Saisonstart vor zwei Wochen eine deutliche Steigerung. Nach dem WM-Auftakt in Australien macht der Superbike-Tross an diesem Wochenende in Thailand Station. Der Chang International Circuit ist für den 27-jährigen Deutschen zwar absolutes Neuland, doch Bradl braucht bekanntlich keine langen Anlaufzeiten, um eine neue Rennstrecke zu lernen. Die Techniker und Ingenieure des Teams haben die knapp zweiwöchige Pause intensiv genutzt, um Fortschritte mit der brandneuen Honda CBR1000RR SP2 zu erzielen. Darüber hinaus macht sich Bradl auch Hoffnungen auf der technisch selektiven Piste in Buriram, die Stadt liegt ca. 400 Kilometer nordöstlich von Thailands Hauptstadt Bangkok, die Stärken des Honda Fireblade Superbike in den Bremszonen besser umsetzen zu können. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Ich bin schon sehr gespannt auf die Rennen in Thailand. Nach dem missglückten Saisonstart in Australien werden wir umso härter arbeiten, um uns schnellstens zu verbessern. Der Chang Circuit ist allerdings absolutes Neuland für mich. Doch vom Layout her sollte uns diese Strecke mehr entgegenkommen. Es gibt deutlich mehr Bremspunkte als zuletzt auf dem flüssigen Kurs auf Phillip Island, und auf der Bremse hat unser Motorrad bekanntlich seine Stärken. In der Pause nach Phillip Island hat das Team hart geschuftet, hoffentlich konnte Einiges ausgemerzt werden. Wir gehen daher mit der berechtigten Hoffnung in den zweiten Event der Meisterschaft, dass wir einen Schritt vorwärts machen werden. Ich bin schon auf die ersten Runden am Chang Circuit gespannt, wie ich mich auf dieser für mich neuen Strecke zurechtfinden werden. Doch normalerweise finde ich mich auf neuen Rennstrecken schnell gut zurecht. Auf jeden Fall wird es aber Zeit, dass wir vorwärtskommen. Anlässlich eines Events im Vorfeld der zweiten WM-Runde waren wir zu Wochenbeginn in Bangkok. Die Begeisterung der Fans war grossartig, sowie auch die Veranstaltung selbst gut organisiert war. Die gute Stimmung hat jedenfalls den Appetit auf dieses Wochenende weiter gesteigert.” Chang International Circuit – Streckeninformationen: Länge: 4.554 Meter Kurven: 12 (5 Links / 7 Rechts) Pole-Position: Links Website: www.bric.co.th Zeitplan (CET): Freitag, 10. März: 03:45 – 04:45 FP1 Freitag, 10. März: 08:30 – 09:30 FP2 Samstag, 11. März: 04:45 – 05:10 FP3 Samstag, 11. März: 07:30 – 07:45 SP1 Samstag, 11. März: 07:55 – 08:10 SP2 Samstag, 11. März: 10:00 Rennen 1 (20 Runden – 91.080 km) Sonntag, 12. März: 05:30 – 05:45 Warm Up Sonntag, 12. März: 10:00 Rennen 2 (20 Runden – 91,080 km)

#AusWorldSBK Race II: ERNEUT NUR GERINGE AUSBEUTE FÜR EIN HARTES STÜCK ARBEIT

Stefan Bradl kam auch im zweiten Rennen beim Saisonauftakt in Australien nicht über einen enttäuschenden 15. Rang hinaus. Dem 27-jährigen Deutschen war es auch am Sonntag nicht gegönnt, mit dem herrlichen Sommerwetter um die Wette zu strahlen. Fundamentale Probleme mit der Motorcharakteristik seiner Rennmaschine hindern ihm massiv; sein wahres Potenzial auszuspielen. Das zweite Rennen auf Phillip Island verlief daher gleichermassen enttäuschend wie der Meisterschaftsauftakt tags zuvor. Runde zwei der FIM Superbike World Championship findet in zwei Wochen in Thailand statt. Bradl wird die Pause in seiner bayrischen Heimat verbringen und zuhause Mut schöpfen, dass sich die Situation baldigst bessert. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 15., WM-Position 18 (2 Punkte): “Der Start ist mir heute zwar einigermassen gut gelungen, doch in der ersten Kurve war ich ein wenig eingeklemmt. Deshalb verlor ich die Positionen gleich wieder, die ich am Start gewonnen hatte. Im Endeffekt war es aber ein ähnlicher Rennverlauf wie gestern. Ich bin sehr enttäuscht, weil wir einfach keine Mittel und Wege finden, um das Motorrad zu verbessern. Wir stecken tief in der Klemme. Wir konnten zwar hinsichtlich der Frontabstimmung ein paar Verbesserungen erzielen, worauf ich mich auch ein gutes Stück besser fühlte. Doch jede Änderung, die wir in Bezug auf Gasannahme und Belastung des Hinterreifens machen, scheint sich in Rauch aufzulösen. “Wir schaffen es einfach nicht die Leistung auf den Asphalt zu bringen, die Leistungsentfaltung ist viel zu aggressiv. Wir versuchen das Problem mittels Drosseln der Elektronik in den Griff zu bekommen, aber die Charakteristik des Motors ist von Haus aus zu aggressiv. Es ist frustrierend, weil man merkt, dass man vom fahrerischen Potenzial mithalten kann. Ich konnte mich heute lange Zeit gut in meiner Gruppe behaupten, doch, wenn man im Nachhinein den Reifen anschaut, wird es gruselig: angesehen von massiver Blasenbildung fehlten kleinere Teile an der Lauffläche. Das ist auf die brutale Leistungsentfaltung zurückzuführen. In der Schlussphase fehlten somit die Mittel, um gegenzuhalten. “Wir sind somit in den Beschleunigungsphasen leichte Beute für unsere Gegner. Im Kurvenausgang rauschen die anderen links und rechts vorbei. Auf jeden Fall habe ich bis zum Schluss nicht lockergelassen, aber mehr ging einfach nicht. Es macht absolut keinen Sinn das Ding wegzuschmeissen, da wir jeden gefahrenen Kilometer brauchen, um wertvolle Daten zu sammeln. Wir müssen die Pause bis zum nächsten Rennen in zwei Wochen intensiv nutzen, um unsere Hausaufgaben zu machen.” WorldSBK Phillip Island – Ergebnis Rennen 2 (22 Runden): 1 Jonathan REA /GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R/ 33´52.785 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +0.025 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +0.249 15 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +28.440 WorldSBK WM-Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 50 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / 40 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 26 18 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 2 Nächstes Rennen: 11./12. März, Buriram, Thailand

#AusWorldSBK Race I: HART ERKÄMPFTER PUNKT BEIM WM-AUFTAKT

Stefan Bradl kam in seinem Premierenrennen nach dem Umstieg zu den Superbikes trotz beherzter Fahrt nicht über Rang 15 hinaus. Nach einem schwierigen Test Anfangs dieser Woche auf Phillip Island brachte der Trainingsauftakt für das erste Rennwochenende der neuen Saison einige Lichtblicke. Dennoch blieb der 27-jährige deutsche Rennfahrer mit den Erwartungen für die Superpole, diese Sessions entscheiden über die Startaufstellung, und den Meisterschaftsauftakt am Samstagnachmittag realistisch. Bradl qualifizierte sich schliesslich für die erste Punktejagd als 15 der Startaufstellung. Im Rennen bei guten Bedingungen war er allerdings bald machtlos und rettete sich nach 22 anstrengenden Runden als 15. ins Ziel. Das zweite Rennen wird am Sonntagnachmittag um 15:00 Ortszeit (5:00 Uhr CET) gestartet. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 15., WM-Position 15 (1 Punkt): “Mit diesem Ausgang des ersten Rennens können wir natürlich nicht zufrieden sein. Es war vorherzusehen, dass nicht einfach wird, aber ich erledige hier eigentlich nur einen Testfahrerjob. Das gilt übrigens auch für meinen Teamkollegen Nicky (Hayden). Mit unserem Motorrad haben wir noch mehr Baustellen als uns lieb ist. Abgesehen von den Bremszonen, gibt es im Moment noch nicht viele weitere Pluspunkte auszumachen. Von dem her kommt das heutige Ergebnis nicht unerwartet. Man darf bei dieser starken Konkurrenz nicht damit rechnen, dass uns glückliche Zufälle nach vorne bringen. Wir müssen also Phillip Island als Testrennen betrachten, denn morgen wird unsere Situation nicht anders sein. “Das grösste Problem ist, dass wir im Kurvenausgang absolut keinen Grip haben, sobald der Reifen beginnt abzubauen. Ausserdem regelt die Elektronik sehr unkontrolliert. Es kommt oftmals zu Situationen, die ich nicht nachvollziehen kann. Das Zusammenspiel zwischen Traction-Control und Throttle-Connection funktioniert überhaupt nicht und ist meiner Meinung nach sowie überflüssig. So kann man auf keinen Fall vernünftig Rennen fahren. Die gleichen Kommentare kommen übrigens auch von Nicky: das Motorrad ist auf der Bremse stark, aber das war es auch schon. “Der heutige Auftritt war eine ordentliche Ohrfeige für uns. Die Spitzenfahrer werden mit jedem Tag schneller, während wir uns hingegen im Kreis drehen und nicht vorankommen. Für mich, als Neueinsteiger in dieser Kategorie, weiss ich nun zumindest, wie die Reifen über eine Renndistanz funktionieren. Doch auf der anderen Seite ist Nicky, der bereits auf mehr Erfahrung als Superbike-Fahrer zurückgreifen kann, genauso leichte Beute wie ich. Diese Tatsache bestätigt, wie es um unser Projekt steht. Wir befinden uns damit zwar immer noch in einer sehr frühen Phase, aber es muss sich schleunigst etwas ändern, sonst stehen wir bald vor einem richtig grossen Problem.” WorldSBK Phillip Island – Ergebnisliste Superpole: 1 Jonathan REA /GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R/ 1´29.573 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´29.605 +0.032 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruaba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´29.734 +0.161 15 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´31.850 +2.277 WorldSBK Phillip Island – Ergebnis Rennen 1 (22 Runden): 1 Jonathan REA /GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R/ 33´52.290 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +0.042 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +1.050 15 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +28.936 WorldSBK WM-Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 25 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / 20 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 16 15 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1

#AusWorldSBK Phillip Island: GEMISCHTE GEFÜHLE NACH TAG EINS

Für Stefan Bradl verlief der erste Trainingstag beim Saisonauftakt der Superbike Weltmeisterschaft an diesem Wochenende recht unterschiedlich. Das erste Rennwochenende der neuen Saison begann bei guten Bedingungen, auch wenn sich das herrliche Sommerwetter der vergangenen Tage auf dem malerischen Phillip Island im Süden Australiens vorübergehend verlagert hat. Bei relativ kühlen Temperaturen am Freitagvormittag gelangen Bradl und seiner Technik-Crew des Red Bull Honda World Superbike Team deutliche Fortschritte hinsichtlich der Abstimmung des brandneuen Honda Superbike. Der 27-jährige Deutsche war in seiner schnellste Runde eine Sekunde flotter unterwegs, als bei den letzten Testfahrten Anfang dieser Woche. In der Pause bis zum zweiten Training wurde allerdings weiter eifrig am heiklen Elektronik-Setup getüftelt, was sich im Nachhinein als Rückschritt herausstellte. Bradl kämpfte plötzlich wieder mit den gleichen Problemen wie vor wenigen Tagen, als seine Rennmaschine zum Teil unkontrollierbar war. Bis zum Samstag wird man daher wieder auf den vorherigen Stand zurück wechseln. Bradl blickt dem zweiten Tag des Rennwochenendes auf Phillip Island jedoch aus einem anderen Grund besonders gespannt entgegen. Im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft werden bei jedem Event zwei Rennen gefahren. Am Samstagnachmittag gibt es daher die ersten WM-Punkte des Jahres zu erobern. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P16 – 1´31.707 / FP2: P16 – 1´32.022: “Der Start in das erste Rennwochenende verlief zum Teil recht erfreulich. Während FP1 am Vormittag haben wir uns im Vergleich zum Test deutlich verbessert, was allerdings auch dringend notwendig war. Doch leider haben wir am Nachmittag hinsichtlich der Elektronikabstimmung etwas über das Ziel hinausgeschossen. Wir hatten gedacht, dass wir uns auf diese Weise weiter verbessern. Es hat aber den Anschein, dass die Abstimmung nur in einem sehr schmalen Bereich funktioniert. Wir waren wohl zu übermotiviert und wollten zu viel erreichen. Während des zweiten Trainings war die Leistungsentfaltung wieder deutlich aggressiver und es war ungemein schwierig, einen neuen Reifen perfekt zu nutzen. Ich hatte während der gesamten Session wieder mit heftigen und schlagartigen Hinterrad-Rutschern zu kämpfen, die natürlich viel Zeit kosten. “Ich denke, dass wir hauptsächlich wegen fehlender Testkilometer im Moment nicht weiterkommen. Das ist nicht nur bei mir der Fall, sondern auch bei meinem Teamkollege Nicky (Hayden). Ihm fehlten am Nachmittag sogar sechs Zehntelsekunden auf seine Rundenzeit von FP1. Wir haben mit unserem Motorrad in vielen Bereichen noch zu viele Probleme, um das notwendige Vertrauen zu finden. Daher tun wir uns schwer den nächsten Schritt zu machen. Von dem her ist im Moment viel Geduld gefragt, bis wir das Motorrad besser verstehen und es uns mehr entgegenkommt, um schneller fahren zu können, sowie auch, dass die ganze Sache lockerer von der Hand geht. Für das Rennen morgen Nachmittag sollten wir aber im Prinzip nicht so schlecht aufgestellt sein. Unsere Pace ist bedeutend besser, als nur über eine schnelle Runde. Ich hoffe daher, dass es mir gelingt einige Positionen aufzuholen. Im Allgemeinen bin ich aber schon sehr gespannt auf das erste Rennen der neuen Saison und hoffe, dass wir über die lange Distanz einiges dazulernen können.” WorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 #7 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´30.189 (FP1) 2 #1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´30.255 +0.066 (FP1) 3 #12 Xavier FORES / SPA / BARNI Racing Team / Ducati Panigale R / 1´30.486 +0.297 (FP1) 16 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´31.707 +1.518 (FP1)

Phillip Island Preview – SAISONAUFTAKT ZUR SUPERBIKE-WELTMEISTERSCHAFT

Stefan Bradl startet an diesem Wochenende mit Vollgas in eine neue Herausforderung. Der 27-jährige Deutsche Rennfahrer, der nach Saisonende 2016 den Wechsel von MotoGP in die Superbike-Weltmeisterschaft vollzogen hat, blickt dem ersten Rennwochenende in diesem Jahr gespannt entgegen. Nach wie vor ist sein Umfeld, sowie auch die Serie selbst komplettes Neuland für Bradl. Doch der Moto2™ Weltmeister von 2011 ist zuversichtlich, sich schnell einzuleben. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Der Meisterschaftsauftakt erfolgt auf einer der schnellsten Rennstrecken der Welt, inmitten der malerischen Landschaft auf Phillip Island im Süden Australiens. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Bis jetzt ist noch alles sehr neu für mich in diesem Paddock. Ich bin mir aber sicher, dass ich mich schnell zurechtfinden werde. Doch im Moment stehe ich noch vor einem kompletten Neubeginn. Dass betrifft nicht nur das Motorrad, den Hersteller, das Team, sondern auch den gesamten Ablauf eines Wochenendes mit zwei Rennen pro Event. Die Vorsaison-Tests sind nicht einfach verlaufen. Das war eigentlich vorauszusehen, da wir mit dem Motorrad bei null begonnen haben. Unsere Fireblade ist brandneu und in so einem kurzen Zeitraum gelingt der Sprung an die Spitze nicht im Handumdrehen. Schon gar nicht einer so hartumkämpften Meisterschaft wie dieser. Vom ersten Moment an ist die Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Nicky (Hayden) hervorragend. Seine Kommentare zum Motorrad und unseren momentanen Problemen sind sehr ähnlich wie meine. Gemeinsam pushen wir uns nicht nur gegenseitig, sondern auch die Techniker und Ingenieure, um schnellstens voranzukommen. Doch abgesehen von all dem freue ich mich riesig auf das bevorstehende Rennwochenende und den Start meiner neuen Herausforderung. Phillip Island ist ein tolle Rennstrecke und zum ersten Mal kann ich den australischen Sommer geniessen. In den vergangenen Jahren, als wir im Oktober zum Grand Prix hier waren, was das Wetter meist sehr unfreundlich. Von dem her ist alles für ein tolles Wochenende zubereitet. Es wird aber bestimmt nicht einfach. Ich verfolge die Superbike-Serie schon seit langem. Doch dieses Jahr scheint die Konkurrenz ungleich stärker zu sein. Es sind alle namhaften Hersteller mit vielen hochkarätigen Fahrern am Start.” Phillip Island Grand Prix Circuit – Streckeninformationen: Länge: 4.445 Meter Kurven: 12 (7 Links / 5 Rechts) Pole-Position: Links Website: www.phillipislandcircuit.com.au Zeitplan (CET): Freitag, 24. Februar: 23:45 – 00:045 FP1 Freitag, 24. Februar: 04:30 – 05:30 FP2 Samstag, 25. Februar: 00:20 – 00:45 FP3 Samstag, 25. Februar: 02:30 – 02:45 SP1 Samstag, 25. Februar: 02:55 – 03:10 SP2 Samstag, 25. Februar: 05:00 Rennen 1 (22 Runden – 97,970 km) Sonntag, 26. Februar: 01:00 – 01:15 Warm Up Sonntag, 26. Februar: 05:00 Rennen (22 Runden – 97,970 km) Superbike WM-Kalender 2017: 26. Februar – Phillip Island (Australien) 12. März – Buriram (Thailand) 2. April – MotorLand Aragón (Spanien) 30. April – Assen (Holland) 14. Mai – Imola (Italien) 28. Mai – Donington Park (England) 18. Juni – Misano (Italien) 9. Juli – Laguna Seca (USA) 20. August – Lausitzring (Deutschland) 17. September – Portimao (Portugal) 1. Oktober – Magny-Cours (Frankreich) 22. Oktober – Jerez de la Frontera (Spanien) 4. November – Doha (Katar)

Off. Phillip Island Test: Schwierige letzte Saisonvorbereitungen

Für Stefan Bradl verliefen die letzten offiziellen Testfahrten vor dem WM-Auftakt an diesem Wochenende äusserst kompliziert. Der Süden Australiens ist bekannt für sein wechselhaftes Wetter. Doch ständig wechselnde Bedingungen mit immer wieder einsetzenden Regenschauern zum Auftakt des zweitägigen Tests auf dem Phillip Island Grand Prix Circuit kamen für Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team denkbar ungelegen. Zumindest zeigte sich der australische Sommer am zweiten Tag von seiner schönsten Seite. Bradl, der nach fünf Jahren in MotoGP™ in die FIM World Superbike Championship gewechselt ist, und die brandneue Honda CBR1000RR Fireblade SP2 kamen an den vergangenen zwei Tagen nur allmählich in Fahrt bzw. auf Rundenzeiten. In den vier Sessions gelang es zumindest viele Runden zu fahren und den Technikern brauchbare Informationen zu liefern. Diese werden nun bis zu den ersten Trainings am kommenden Freitag ausgewertet und werden sicher eine Hilfe sein, um die Kinderkrankheiten der neuen Rennmaschine in den Griff zu bekommen. Die FIM World Superbike Championship 2017 wird an diesem Wochenende mit der WM-Runde auf Phillip Island eröffnet. Der Kalender der Meisterschaft umfasst 13 Veranstaltungen mit jeweils einem Rennen am Samstag und Sonntag pro Event. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Wir können mit dem Verlauf und Ausgang dieses Tests natürlich nicht zufrieden sein. Es war uns klar, dass wir jede Minute dieses zweitägigen Tests benötigen, doch aus einer unglücklichen Mischung verschiedener Umstände schafften wir es nicht, das Beste daraus zu machen. Das wechselhafte Wetter am ersten Tag hat uns sicherlich nicht weitergeholfen, aber wir haben zunächst auch hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades für diese Piste in die falsche Richtung gearbeitet und uns so ein wenig verlaufen. Am Dienstag tauchte ein Problem mit der Elektronik auf, was am Nachmittag wertvolle Zeit kostete. Als wir es beheben konnten, war es leider für eine Zeitenjagd zu spät. Wir haben mit diesem neuen Projekt noch viele Baustellen, an denen wir arbeiten müssen und meine Jungs werden die nächsten zwei Tage auch nutzen, um die Daten genauestens zu analysieren. Es geht hauptsächlich darum einen Plan zu erstellen, mit dem wir am Freitag in die ersten Trainings gehen. Wir haben auch schon eine Idee, was gemacht werden muss, damit wir uns hoffentlich am Wochenende entsprechend steigern werden. Es ist wirklich schade, dass wir die ausgezeichneten Bedingungen am Dienstag nicht besser nutzen konnten.” Offizieller Test Phillip Island – Kombinierte Zeitenliste: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´30.545 (Session 2) 2 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´30.575 +0.030 (Session 4) 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´30.893 +0.348 (Session 4) 19 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´32.796 +2.251 (Session 3)

Off. Teampräsentation: #SB6 als Red Bull Honda World Superbike Fahrer vorgestellt

Am Montag fand im Salzburger Hangar-7 die offizielle Präsentation des Red Bull Honda World Superbike Team statt. Auf der einen Seite garantierte der berühmte Hangar-7 beim Flughafen Salzburg für eine tolle Kulisse, während andererseits das neue Team-Outfit für hochgezogene Augenbrauen sorgte. Stefan Bradl war es ebenfalls anzumerken, dass ihm bei der Enthüllung seiner Rennmaschine, der Honda CBR1000RR Fireblade SP2, die Lackierung auf dem ersten Blick gut gefallen hat. Nach fünf Jahren in MotoGP wird Bradl, übrigens ein langjähriger Red-Bull-Athlet, 2017 in der FIM World Superbike Champion um Erfolge kämpfen. Bei den ersten Tests in seinem neuen Umfeld konnte der 27-Jährige seinen Speed bereits eindrucksvoll beweisen, nachdem er sich rasch mit seinem neuen Arbeitsgerät angefreundet hatte. Bradl und sein Teamkollege Nicky Hayden werden in dieser Saison die brandneue Honda CBR1000RR Fireblade SP2 einsetzen. Vor dem ersten Rennwochenende Ende dieses Monats steht noch ein offizieller zweitägiger Test auf der malerischen Rennstrecke von Phillip Island auf dem Programm. Der WM-Auftakt findet dann am 25./26. Februar ebenfalls auf der kleinen Insel im Süden Australiens statt. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Ich freue mich riesig auf die neue Saison und die bevorstehende Herausforderung. Es wird ein komplett neue Erfahrung für mich sein, und eine neue Meisterschaft, in der ich zuvor noch nie gefahren bin. Die Partnerschaft mit Honda und Red Bull verspricht einiges. Red Bull ist zweifellos eine grossartige Marke, die mich in meiner gesamten Karriere unterstützt hat. Ich bin wirklich glücklich, ein Red-Bull-Athlet zu sein und freue ich mich noch mehr, dass mein langjähriger Partner jetzt sogar als Hauptsponsor des Teams auftritt. Wir haben die Möglichkeit diese tolle Marke bei jedem einzelnen Event auf der ganzen Welt zu repräsentieren. Über diese Tatsache bin ich wirklich begeistert. Für diese Saison haben wir eine neue Fireblade. Das wird natürlich ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber wir werden unser Bestes geben, um so schnell wie möglich an die Spitze zu kommen. Alles in allem ist es ein tolles Projekt und Schritt für Schritt werden wir es auch zu einem Erfolgreichen machen.”

Off. Jerez Test: AUFTAKT DER VORSAISON

Mitte dieser Woche hatte Stefan Bradl die erste Gelegenheit die brandneue Honda CBR1000RR Fireblade SP2 ausgiebig zu testen. Abgesehen von kühlen Temperaturen bis zum späten Vormittag waren die Voraussetzungen mit herrlichem Wetter am Dienstag und Mittwoch in südspanischen Jerez de la Frontera gut. Doch Bradl und sein Team wurden von einigen erwarteter Kinderkrankheiten der neuen Rennmaschine geplagt. Der 27-jährige Neueinsteiger in der Superbike Weltmeisterschaft arbeitete mit seiner Crew trotzdem hart über die Dauer der zwei Tage, um sich zunächst einen ersten Eindruck zu verschaffen, bevor man erste Abstimmungsänderungen durchführte. Bereits an diesem Wochenende steht für Bradl und sein Team der nächste Einsatz auf dem Programm. Für einen zweitägigen Test am Samstag und Sonntag geht es nach Portimao an die Algarveküste Portugals. #6 Stefan BRADL (Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2) – 1´40.854 (99 Runden insgesamt): “Im Prinzip war es vorherzusehen, dass der erste Test mit unserem neuen Motorrad nicht einfach verlaufen wird. Trotzdem waren es insgesamt betrachtet zwei enorm wertvolle Tage für uns, da wir in gewissen Bereichen auch vorwärtsgekommen sind. Natürlich sind mehrere kleinere Probleme aufgetreten, doch in erster Linie fehlt uns Grip im Kurvenausgang. In etwa nach drei, vier Runden, sobald der Reifen beginnt abzubauen und durchzudrehen, können wir die Konstanz nicht mehr halten. Im Vergleich zum Jerez-Test im vergangenen November, damals fuhr ich noch mit der Vorgänger Fireblade und ausserdem waren die Bedingungen bei weitem schlechter, trotzdem war beim Aufrichten des Motorrades ein deutlicher Unterschied vorhanden. Das vermisste ich dieses Mal mit der neuen Maschine am Meisten. Über eine Runde können wir den Grip, den der Reifen hergibt, optimal nutzen. Das zeigt sich auch eindeutig in meiner schnellsten Rundenzeit, die ich mit einem Qualifier fuhr. In dieser Runde war ich 0,8 Sekunden schneller als mit Rennreifen. Darauf bin ich zwar nicht unbedingt stolz, trotzdem war es ein cooles Gefühl. Es war übrigens zum ersten Mal in meiner Karriere, dass ich einen Qualifier-Reifen verwendete. Mit so einem weichen Reifen zu fahren, das taugt mir richtig und von dem her freue ich mich schon auf die Superpole-Sessions. Im Endeffekt brauchen wir aber nicht grossartig über diese eine Runde zu reden, sondern fakt ist, dass uns mit Rennreifen definitiv Grip fehlt. Dieses Thema ist auf beiden Seiten der Box allgegenwärtig. Mein Teamkollege Nicky (Hayden) klagt über die gleichen Probleme. Ich hoffe, dass wir die Sache in den Griff bekommen und, dass wir bald schneller und konstanter werden. Trotz einiger erwarteter Kinderkrankheiten war es aber nicht so schlecht. Das schöne Wetter ermöglichte ein sinnvolles Arbeiten und viele Runden, sowie es ungemein wichtig war, einen ersten Eindruck vom neuen Motorrad zu bekommen, sowie auch das Paket zu verstehen. Bereits an diesem Wochenende geht es in Portimao mit einem weiteren zweitägigen Test weiter. Hoffentlich spielt auch dort das Wetter mit, sodass wir unsere Arbeit fortsetzen können. Auf jeden Fall freue ich mich aber schon auf dieser anspruchsvollen Strecke zu fahren.” Zeitenliste Jerez-Test: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10RR / 1´39.809 2 Lorenzo SAVADORI / ITA / MILWAUKEE Aprilia / Aprilia RSV RF4 / 1´39.910 +0.111 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10RR / 1´40.219 +0.410 9 Stefan BRADL / GER / Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´40.854 +1.045

Jerez Test: MIT GUTEM GEFÜHL IN DEN WINTER

Stefan Bradl holte Anfangs dieser Woche von den zweitägigen Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera trotz Schlechtwetter das Beste aus der Situation. Im Gegensatz zum Test in Aragon in der vergangenen Woche ist Bradl am vergangenen Montag und Dienstag auf dem Circuito de Jerez nicht viel zum Fahren gekommen. Sein zweiter Test mit dem Honda Superbike wurde von einer Schlechtwetterfront beeinträchtigt. Nach dem verregneten ersten Tag, besserte sich die Situation zwar am Dienstag ein wenig, als ab Mittag die Sonne herauskam. Am Montag versuchten Bradl und seine Techniker ein gutes Setup für regnerische Verhältnisse zu finden, sowie sich auch für mögliche Flag-to-Flag Rennen im nächsten Jahr vorzubereiten. Der Honda Pilot fuhr 35 Runden, in denen er hauptsächlich Anpassungen der Elektronik hinsichtlich der Motorbremse ausprobierte. Tags darauf dauerte es bis zum späten Nachmittag, bis die 4,4 Kilometer lange Piste soweit abgetrocknet war, um endlich die Arbeit mit Slicks beginnen zu können. Trotz des weniger effektiven Aufenthalts in Jerez geht Bradl mit einem guten Gefühl in die Winterpause. #6 Stefan BRADL (Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP), 1´42.5 (55 Runden insgesamt): “Der Jerez-Test war leider weniger produktiv. Das Wetter hat uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Am ersten Tag bin ich im Regen gerade Mal 36 Runden gefahren. Das hat zumindest hinsichtlich der Reifen etwas gebracht. Und zwar, wie sich die Pirelli Regenreifen anfühlen. Diesbezüglich habe ich auch einen ersten Eindruck bekommen und die Runs waren durchaus ok, wir haben somit das Beste aus der Situation gemacht. Am zweiten Tag war das Wetter etwas besser. Aber wegen der schlechten Streckenverhältnisse bin ich allerdings auch nur in etwa 20 Runden gefahren. Die Piste trocknete nie vollständig ab, es waren immer feuchte Stellen vorhanden. Daher konnten wir keine grossartigen Veränderungen ausprobieren, da die Bedingungen kein vernünftiges Arbeiten erlaubten. Schade, dass diese beiden Tage nicht so wertvoll waren wie unser Test letzte Woche in Aragon, wo ich mich schon gut auf meine neue Rennmaschine umstellen konnte. Mein erster Eindruck mit Honda in der World Superbike, sowie auch mit dem Motorrad selbst ist aber auf jeden Fall sehr positiv. Das ist auch wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Ich bin aber schon sehr auf das neue Honda Superbike gespannt, das wir im Januar erstmals testen werden. Doch zuvor gilt es im Dezember etwas abzuschalten und auszuspannen, und dabei die Batterien aufzuladen, um dann mit frischer Motivation in die Saison 2017 zu gehen.”