Aragon Test: ERSTEN SUPERBIKE TEST ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Stefan Bradl konnte sich anlässlich eines zweitägigen Tests in seinem neuen Umfeld bereits gut einfinden. Bradl’s erstes Shakedown mit dem Honda Superbike auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón wurde von herrlichen Wetter begleitet. Die Bedingungen waren am zweiten Tag mit deutlich wärmeren Temperaturen sogar noch besser. Den 5.1 Kilometer langen Rundkurs kannte Bradl aus seiner MotoGP Zeit. Diesbezüglich gab es daher keine unbekannten Hürden zu meistern. Doch hinsichtlich Motorrad, Reifen und Team konnte er sich an den vergangenen zwei Tagen viele neue Kenntnisse verschaffen. Bevor die Arbeit auf der Rennstrecke begann, wurde Bradl von seinem neuen Team herzlich empfangen und traf mit Nicky Hayden als Teamkollegen einen alten Bekannten aus der MotoGP. Die Umstellung auf das Honda Superbike, mit dem er 2017 die Superbike Weltmeisterschaft bestreiten wird, stellte ihn vor keine allzu grosse Herausforderung. Von der ersten Runde an konnte Bradl ein gutes Gefühl für seine neue Rennmaschine finde, das sich zu einem MotoGP Prototyp sehr deutlich unterschiedet. Betreffend dem Reifenmaterial und Anpassung seines Fahrstils bedarf es allerdings noch weiteren Feinschliff. Der erste Test mit seinem Honda World Superbike Team sollte allerdings auch nur für ein Herantasten und gegenseitiges Kennenlernen dienen. Vor der Winterpause steht bereits Anfang nächster Woche nochmals ein zweitägiger Test auf dem Programm, wenn Bradl und sein Team nach Südspanien nach Jerez de la Frontera übersiedeln. #6 Stefan BRADL (Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP), 1´51.1 (142 Runden insgesamt): “Ich bin mit meinem ersten Test sehr glücklich. Ich würde sogar sagen, dass die ersten zwei Tage mit dem Honda Superbike erfolgreich verlaufen sind. Es gibt natürlich noch viele Dinge, die bestimmt noch eine Weile in Anspruch werden nehmen, um mich vollständig umzustellen. In erster Linie meine ich damit die Reifen, sowie auch das Motorrad selbst. Es unterscheidet sich im Prinzip alles, angefangen beim Motor, die Kraftentfaltung, das Getriebe, usw. Im Generellen war es eine grosse Umstellung, die ich an diesen zwei Tagen in einem ersten Schritt zu bewältigen hatte. Ich konnte die Unterschiede vom ersten Moment an gut erkennen und mich schon gut darauf einstellen. Am zweiten Tag haben wir einige Long-Runs gemacht, die für mich enorm wichtig und zugleich hilfreich waren, um zu sehen, was ich vorrangig noch lernen und in welchen Bereichen ich mich weiter anpassen muss. Gleichzeitig konnte ich mir auch einen guten Eindruck über die Performance der Reifen verschaffen. Es war natürlich interessant zu sehen, wie sich diese im gebrauchten Zustand verhalten. Im Grossen und Ganzen galt es an diesen zwei Tagen sich an mein neues Paket heranzutasten. 142 Runden sind eine Menge Arbeit, waren aber auch notwendig und wir sind noch lange nicht fertig, um gut vorbereitet in die neue Saison zu gehen. Es gibt noch viele weitere Details, die ich verfeinern muss. Gewiss gehört auch mein Fahrstil dazu, den ich noch weiter anpassen muss, da sich die Reifen deutlich anders verhalten. Ich konnte auch schon einen Vorgeschmack auf einige Optionen bekommen, da natürlich auch Reifentests auf dem Programm standen. Zum Glück hat an beiden Tagen das Wetter mitgespielt, sodass wir grundsätzlich alle Basics durchprobieren konnten. Ich habe mich aber von Beginn an mit dem Bike sehr wohl gefühlt und ich war auch schon recht flott unterwegs. Ich bin mit unserer Performance soweit sehr zufrieden. Ausserdem wurde ich sehr freundlich empfangen und das Team macht einen guten Job, sowie ich mich auch mit meinem Teamkollegen gut verstehe. Der erste Shakedown hat Spass gemacht und ich freue mich schon, wenn wir Anfang nächster Woche unsere Arbeit fortsetzen.”

GP Valencia: ZUM ABSCHIED DREI WM-PUNKTE

Stefan Bradl konnte sein letztes Rennen in der Premier Class MotoGP erst nach anfänglichen Problemen geniessen. Traumhaftes Wetter und randvoll besetzte Tribünen sorgten abermals für ein grosses Spektakel zum Abschluss der Weltmeisterschaft auf der Rennstrecke unweit von Valencia. Angestachelt durch die perfekten äusseren Bedingungen, sowie auch von den gut über 110.000 motorradrennsportbegeisterten Zuschauern bot die letzte Punktejagd der Saison reichlich Dramatik bis zur Zielflagge. Der 26-jährige Deutsche ging allerdings mit geschmälerten Voraussetzungen in sein Abschiedsrennen, nachdem am Vormittag ein Kupplungsschaden auftrat, sowie auch die Reifenwahl einen unbekannten Faktor darstellte. Erst als er sich an den weicheren Vorderreifen gewohnt hatte, konnte Bradl zulegen und am Ende drei Punkte für den 13. Rang mitnehmen. Bradl, der mit Saisonende nun in die Superbike World Championship wechselt, wird bereits in den nächsten Tagen mit einem zweitägigen Test auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón seinen neuen Karriereabschnitt beginnen. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), 13. (WM-Position 16, 60 Punkte): “Mein letztes Rennen in MotoGP war natürlich eine sehr emotionelle Angelegenheit. Vor allem in der Auslaufrunde nach der Zieldurchfahrt sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Das Rennen selbst war aus meiner Sicht erst ab Halbzeit spannend. Mein oberstes Ziel war es, zu Ende zu fahren. Zudem entschieden wir uns für den weicheren Vorderreifen, den wir zuvor an den Trainingstagen in den Nachmittagssessions nie probiert hatten. Das war etwas Neues für mich, für das es eine Weile brauchte sich darauf einzustellen. Ausserdem mussten wir nach einem Problem während des Warm Up am Vormittag die Kupplung wechseln. Mein Start war aber nicht nur deswegen eine Katastrophe. Ich habe einige Positionen verloren und mein Gefühl mit dem weicheren Vorderreifen war zunächst wirklich schlecht. Es war schwierig ein Vertrauen aufbauen, weshalb es unmöglich war zu pushen. Erst ab Mitte des Rennens fand ich einen besseren Rhythmus und konnte schnellere Rundenzeiten fahren. Ich war endlich in der Lage zu pushen und so konnte ich Scott (Redding) noch ein- und auch überholen. Aber ich habe das Rennen am Start und in der Anfangsphase verloren. Das ist ein wenig ärgerlich, da ich eigentlich nicht aggressiv genug agieren konnte. Doch ich habe mein Ziel erreicht, nämlich das Rennen zu beenden und zudem gab es nochmals Punkte. Das ist ok. Rückblickend auf diese Saison muss ich sagen, dass ich sehr viele Erfahrungen gesammelt habe. Seit dem ersten Mal, als ich auf diesem Bike gesessen bin und anschliessend viele Tests und Weiterentwicklungen mitgemacht habe, war eine sehr lehrreiche Zeit für mich. Ich denke, Aprilia hat während des Jahres einen sehr guten Job gemacht. Es waren im Verlauf der Saison deutliche Fortschritte zu sehen, nachdem wir dieses Projekt mehr oder weniger bei null begonnen haben. Sie haben mit diesem Motorrad bestimmt eine gute Zukunft vor sich. Ich wünsche ihnen auf diesem Weg alles Gute, da ich auch meinen Beitrag zur Entwicklung des Motorrades beigetragen haben. An dieser Stelle möchte ich Aprilia und dem Gresini Team für alles in den vergangenen eineinhalb Jahren danken. Wie schon zuvor gesagt, habe ich mit ihnen viele wertvolle Erfahrungen für meine weitere Karriere gesammelt. Danke, es war eine tolle Zeit für mich. Ich freue mich aber auch schon darauf, wenn ich am kommenden Mittwoch in Aragon meine neue Herausforderung in Angriff nehmen werde. Es geht für mich also gleich ohne Pause weiter. Abgesehen davon, dass ich vieles gelernt und tolle Erfahrungen gesammelt habe, haben mich die vergangenen fünf Jahre in MotoGP menschlich sehr geprägt. Ich bin reifer geworden und zudem habe ich mich als Fahrer sowie auch sportlich weiter gesteigert. Ich werde immer wieder gerne auf diese Zeit zurückblicken und wer weiss, vielleicht ergibt sich irgendwann irgendeine die Möglichkeit für eine Rückkehr in die MotoGP. Aber vorerst noch einmal ein grosses Dankeschön an alle Partner und Wegbegleiter während dieser tollen Zeit.” MotoGP™ GP de la Valenciana – Rennergebnis nach 30 Runden: 1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 45´54.228 2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / +1.185 3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / +6.603 13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +49.823 MotoGP™ WM-Stand: 1 #29 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 298 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 249 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 233 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 63

GP Valencia: “IM RENNEN STEHEN WIR BESSER DA”

Stefan Bradl hatte zum Saisonabschluss insgeheim mit einem besseren Zeittraining spekuliert. Der 26-jährige Deutsche MotoGP Pilot qualifizierte sich am Samstagnachmittag bei schönem Wetter mit seiner knallrot lackierten Aprilia RS-GP für die sechste Startreihe. Das spezielle Outfit für dieses Wochenende beruht auf Initiative von Aprilia, um die Kampagne «RED» von U2-Frontmann Bono zu unterstützen. Obwohl Bradl in jeder Session zuvor eine deutliche Zeitenverbesserung schaffte, vermochte er diesen Trend in dem so wichtigen Zeittraining nicht fortzusetzen. Probleme mit dem Einlenkverhalten seiner Rennmaschine machten ihm zu schaffen. Doch der ehrgeizige Rennfahrer ist zuversichtlich im morgigen Rennen aufholen zu können, zumal er auf eine starke Pace in Rennabstimmung bauen kann. Der Saisonabschluss der MotoGP™ World Championship 2016 wird am Sonntag wie üblich um 14:00 Uhr gestartet. Die Renndistanz beträgt anstrengende 30 Runden auf dem kurvenreichen 4 Kilometer lange Valencia Circuit. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 17 – 1´31.813 (8/8): “Der heutige Tag verlief nicht sonderlich erfreulich. Trotz vieler Versuche alles Mögliche zu ändern, um eine bessere Balance zu bekommen, waren wir nicht in der Lage, die Schwierigkeiten beim Einlenken zu lösen. Das machte uns während des Qualifying mehr zu schaffen, als wir zunächst angenommen hatten. In dieser Session kämpften wir im Vergleich zur Konkurrenz mehr. Wir konnten uns nicht in dem Ausmass steigern, wie es die Anderen geschafft haben. Auf der anderen Seite ist unsere Pace nicht schlecht. Wir können auch mit gebrauchten Reifen noch ein anständiges Tempo fahren, aber die heisse Quali-Runde war heute nicht möglich. Daher bin ich mir sicher, dass wir im Rennen einige Positionen gutmachen können. Morgen wird es für uns besser ausschauen.” MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining: 1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´29.401 2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´29.741 +0.340 3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´30.128 +0.727 17 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´31.813 (Q1)

GP Valencia: NORMALER FREITAG – KEIN GUTER, ABER AUCH KEIN SCHLECHTER

Stefan Bradl zeigte sich mit seiner Performance zum Trainingsauftakt beim letzten Saisonrennen im Grossen und Ganzen zufrieden. Das Saisonfinale in Valencia begann bei herrlichen Herbstwetter. Teams und Fahrer konnten daher die ersten Freien Trainings gut nutzen, um mit den Vorbereitungen für das sonntägige Rennen schon gut voranzukommen. Aus der Sicht von Stefan Bradl verliefen die Freitagssessions eher unspektakulär und ohne grössere Schwierigkeiten. Dennoch hat er Zweifel, ob am Samstag eine Qualifikation für Q2, in dem die Startplätze der ersten vier Reihen ermittelt werden, möglich sein wird. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), FP1: P16 – 1´32.845 (11/21) / FP2: P16 – 1´32.014 (19/22): “Der heutige Trainingsauftakt verlief ziemlich ruhig. Wir sind ohne drastische Veränderungen am Motorrad gut vorangekommen. Im Generellen fehlt uns ein bisschen Top-Speed, ansonsten gab es aber keine besonderen Probleme. Wir müssen nur ein paar Details verbessern. Anhand der Analyse der Datenaufzeichnungen werden wir morgen sicher in der Lage sein, um Lösungen und Verbesserungen dafür zu finden. Auf einer Strecke wie dieser ist das Handling des Bikes noch etwas schwerfällig. Vor allem passt das Motor-Management und Mapping noch nicht. Aber das sollten keine weiteren grossen Aufgaben sein. Betreffend die Reifenwahl gibt es für hinten keine grossen Fragezeichen, während wir mit dem Vorderreifen noch einige Tests machen müssen. Im Moment bevorzuge ich aber die Medium-Mischung. Jedenfalls müssen wir schauen, wie wir am Samstag ein bisschen schneller werden können. Aber Q2 wird allemal eine schwierige Aufgabe. Ich muss auch ehrlich eingestehen, dass mir das Motorrad in dieser speziellen Lackierung sehr gut gefällt. Es ist auf jeden Fall eine lobenswerte Initiative, die ich 100 Prozent unterstütze.” MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´30.463 (FP2) 2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´30.710 +0.247 (FP2) 3 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / 1´30.775 +0.312 (FP2) 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 1´32.014 +1.551 (FP2) GP Valencia: A NORMAL FRIDAY – NOT THAT GOOD, BUT ALSO NOT A BAD ONE

GP Valencia: ZUM ABSCHLUSS NOCHMALS DIE TOP-10 IM VISIER

Stefan Bradl wird am Sonntag nach 86 Grand Prix in der Königsklasse des Motorradrennsports Abschied von der MotoGP nehmen. Für den 26-jährigen Deutschen ist der Saisonabschluss an diesem Wochenende ein ganz besonderer Anlass. Nach insgesamt 172 Grand Prix Starts wird Bradl die Rennserie verlassen und in FIM Superbike World Championship wechseln. Ein entsprechender Zweijahres-Vertrag wurde bereits im Sommer dieses Jahres unterschrieben. Bradl zeigt sich gefasst mit dieser Situation umzugehen, doch will er sich zum Abschluss seiner eineinhalb Jahre dauernden Zusammenarbeit mit Aprilia würdig von seinem jetzigen Team verabschieden. Der Grand Prix in Valencia, übrigens das vierte Rennen im Jahr in Spanien, beherbergt mittlerweile zum 15. Mal das Saisonfinale. Die 4 Kilometer lange Rennstrecke knapp 30 Kilometer ausserhalb Spanien’s drittgrösster Stadt Valencia ist Teams und Fahrern aufgrund vieler Testfahrten während eines Jahres bestens vertraut. Mit der Rückkehr der Serie nach Europa zum Saisonfinale kommt auch wieder der übliche Zeitplan zum Tragen. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 16 (60 Punkte): “Bei meinen letzten Rennen für Aprilia werden wir mit einem speziellen Design erscheinen. Das hat allerdings wie bekannt nichts mit meinem Abschied zu tun, sondern Aprilia unterstützt damit eine aus meiner Sicht sehr sinnvolle Kampagne. Andererseits wird das Rennen diesen Sonntag ein sehr emotionaler Moment, weil sich die Crew auf unserer Seite in der Box fast vollständig auflöst und jeder einen neuen Weg gehen wird. Das ist schade und bewegt auch am Meisten. Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren super zusammengearbeitet und es war immer eine gute Stimmung unter uns. Der Abschied von der MotoGP bereitet mir ehrlich gesagt aber keine schlaflosen Nächte. Es geht für mich ohne Unterbrechung mit Racing auf höchstem Niveau weiter. Bereits am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche werde ich meine neue Rennmaschine und in meiner neuen Umgebung erstmals testen. An dieser Stelle muss ich auch ehrlich eingestehen, dass ich mit dem Kopf schon mehr in meiner Zukunft bin. Doch bevor es soweit ist, werde ich versuchen alles zu geben, um in Valencia nochmals ein starkes Wochenende für mich und Aprilia abzuliefern. Ich und auch jeder Einzelne meiner Crew werden sich nochmals voll reinhängen, um einen guten Job abzuliefern, da wir auch alle Profis sind. Ich war in der Vergangenheit schon mehrmals mit so einer Situation konfrontiert, daher wird auch dieser Wechsel keinen riesengrossen Einschnitt in meinem Leben bewirken. Doch wie gesagt, dieses Wochenende gilt meiner jetzigen Aufgabe nochmals vollste Konzentration. Wir waren vor gut zwei Monaten in Valencia zum Testen, weshalb wir von dieser Strecke schon einige Daten zur Verfügung haben. Ich hoffe, wir können davon gleich von Beginn an gut profitieren, sodass wir auch gleich gut dabei sein können. Wenn es zum Finale nochmals mit einer direkten Qualifikation für Q2 und am Sonntag in Richtung Top-10 gehen würde, wäre es ein schöner Abschluss der Saison.” MotoGP™ Zeitplan beim GP Valenciana (CET): Freitag, 11. November: 09:55 – 10:40 FP1 Freitag, 11. November: 14:05 – 14:50 FP2 Samstag, 12. November: 09:55 – 10:40 FP3 Samstag, 12. November: 13:30 – 14:00 FP4 Samstag, 12. November: 14:10 – 14:25 QP1 Samstag, 12. November: 14.35 – 14:50 QP2 Sonntag, 13. November: 09:40 – 10:00 Warm Up Sonntag, 13. November: 14:00 Rennen (30 Runden – 1200,2 km) Daten Circuit de la Comunitat Valenciana: Erstmals Schauplatz des GP Valenciana: 1999 Streckenlänge: 4.005 Meter Streckenbreite: 12 Meter Längste Gerade: 876 Meter Linkskurven: 9 Rechtskurven: 5 Beste MotoGP Pole-Position: 1´30.011 (2015) MotoGP Rundenrekord: 1´31.367 (2015) Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 14 / 18. MotoGP™ WM-Stand 2016: 1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 2783 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 236 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 208 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 60

Malaysia GP: IN VALENCIA BESSER MACHEN

Stefan Bradl hofft nach einem enttäuschenden Wochenende in Sepang auf mehr Erfolg beim Saisonfinale in Valencia. Die 2016er Ausgabe des Malaysia Grand Prix wurde über die gesamte Dauer des Wochenendes von wechselhaftem Wetter beeinträchtigt. Der Renntag gestaltete sich aufgrund mehrerer subtropischer Gewitterregen erneut sehr hektisch. Kurz vor dem Start des MotoGP Rennens begann es so heftig zu regnen, dass die Startprozedur abgebrochen und verschoben werden musste. Das Regenrennen hatte allerdings keinen Einfluss auf Stefan Bradl’s sonntägige Performance. Verlorene Trainingszeit wegen des wechselhaften Wetters wirkte sich in Bezug auf Abstimmung des Motorrades besonders schlimm aus. Ein Sturz über das Vorderrad in etwa zur Halbzeit der Distanz beendete alle Bemühungen für einen versöhnlichen Abschluss des Malaysia-Wochenendes. Die Serie kehrt nun für das Saisonfinale in zwei Wochen in Valencia nach Europa zurück. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), 17. (WM-Position 16, 60 Punkte): “Ich bin sehr enttäuscht, weil das Wochenende nicht so verlaufen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir hatten mit dem neuen Motor und der neuen Airbox jede Menge Probleme hinsichtlich des Mapping und der Elektronik. Aprilia hat ein Update des Motors für dieses Rennen gebracht, was auch notwendig war. Doch leider sind beim ersten Einsatz ein paar Ungereimtheiten aufgetreten. Die ständig wechselnden Wetterverhältnisse machten zudem die Situation noch schlimmer, da wir nur sehr wenig Trainingszeit bei stabilen Bedingungen hatten. Aufgrund all dieser Umstände war es für mich im Rennen schwierig an der Gruppe vor mir dranzubleiben. Das Handling des Motorrades war nicht optimal und daher war es nicht möglich eine saubere Linie zu fahren. Mir blieb nichts Anderes übrig, als auf der Bremse etwas aggressiver zu agieren. Leider ist mir später in Kurve eins das Vorderrad weggerutscht. Das war natürlich kein rühmlicher Abschluss des Wochenendes, doch bis dahin verlief das Rennen eher enttäuschend. Es war von Beginn an ein schwieriges Rennen ohne viel Aussicht auf einen erfreulichen Ausgang. Sepang ist somit abgehakt und ich blicke bereits nach Valencia, wo wir alles geben werden, um es besser zu machen.” MotoGP™ Malaysia GP – Rennergebnis nach 19 Runden: 1 #4 Andrea DOVIZIOSO / ITA / Ducati Team / Ducati / 42´27.333 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +3.115 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +11.924 17 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia +52.784 MotoGP™ WM-Stand: 1 #29 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 273 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 236 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 208 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 60 Nächstes Rennen: 13. November, Circuito de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo / Valencia, Spanien

Malaysia GP: STARKE PACE FÜR DAS RENNEN

Stefan Bradl verpasste am Samstag in Sepang die direkte Qualifikation für Q2 nur knapp, bevor ein harmloser Ausrutscher die letzte Chance in Q1 beeinträchtigte. Wechselhaftes Wetter sorgte auch am zweiten Trainingstag beim Malaysia Grand Prix für einen hektischen Ablauf. Wie tags zuvor war die Piste am Vormittag trocken, doch ein heftiger Regenguss zum Zeitpunkt des Moto3 Qualifying erforderte eine Unterbrechung dieser Session für einige Minuten. Im Nachhinein trocknete der 5,5 Kilometer lange Rundkurs auf dem Sepang International Circuit nur sehr langsam ab. Die nachfolgenden MotoGP Trainings wurden auf nasser bzw. feuchte Strecke abgewickelt. Stefan Bradl ging mit einem guten Gefühl in den Samstag, auch dieses Mal wieder den direkten Sprung ins Q2 zu schaffen. Letztendlich fehlten nach dem dritten Freien Training nur drei Zehntelsekunden. Bradl musste also ins Q1 und war auch auf nasser Piste sehr schnell. Doch ein Sturz in Kurve neun ging auf Kosten von Trainingszeit, sowie er anschliessend auf das Ersatzmotorrad umsteigen musste. Bis zum Ende der Session konnte Bradl nur noch zwei schnelle Runden fahren. Die Startzeit für das vorletzte Saisonrennen ist für Sonntag 15:00 Uhr Ortszeit angesetzt. Das bedeutet 8:00 Uhr MEZ. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 16 – 2´13.850 (5/5): “Heute waren wir hinsichtlich des Timing etwas unglücklich. Es brauchte ein paar Runden, um das Motor-Mapping mit neuen Einstellungen anzupassen. Diese Massnahme war jedoch notwendig, da unter diesen Bedingungen das Gefühl zunehmend besser wird, je länger man draussen bleibt. Auf jeden Fall bin ich aber mit unserem Basis-Setting soweit zufrieden. Auf dieser Piste gibt es viele Stellen zum Überholen und unsere Pace ist definitiv besser als der 16. Startplatz. Das gilt sowohl für trockene als auch nasse Bedingungen.” MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining: 1 #4 Andrea DOVIZIOSO / ITA / Ducati Team / Ducati / 2´11.485 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 2´11.731 +0.246 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 2´11.787 +0.302 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 2´13.850 (Q1)

Malaysia GP: TRAININGSAUFTAKT BRINGT VIELVERSPRECHENDES GEFÜHL

Trotz wechselhafter Bedingungen konnte Stefan Bradl ein gutes Gefühl für die Piste in Sepang und seine Aprilia RS-GP erarbeiten. Der neue Asphaltbelag des Sepang Circuit wurde am Freitag einer ersten Bewährungsprobe unterzogen. Die Bedingungen zum Zeitpunkt der zwei Freien Trainings der MotoGP Klasse waren allerdings recht wechselhaft. Die Streckenverhältnisse erlaubten zumindest am Vormittag den Einsatz von Slicks, während FP2 nach einem heftigen Regenschauer kurz vor Mittag bei Mischverhältnissen abgewickelt wurde. Auf der nur langsam abtrocknenden Strecke nahm Stefan Bradl sein Training zunächst mit Regenreifen auf, bevor er erst in der Schlussphase die Reifen wechselte und schliesslich die achtschnellste Rundenzeit in dieser Session fuhr. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), FP1: P12 – 2´02.164 (16/16) / FP2: P8 – 2´10.283 (14/14): “Die heutigen Trainings wurden definitiv vom Wetter beeinträchtigt. Schon das erste Training am Vormittag war nicht einfach, da noch viele feuchte Stellen auf der Strecke waren. In der Schlussphase waren die Rundenzeiten zwar gut, aber ich bin mir sicher, dass es noch schneller geht. Am Nachmittag starteten wir mit dem Regensetup und am Ende gingen wir mit Intermediates auf die Piste. Die zwei Sessions waren nicht wirklich produktiv, aber zumindest kann ich behaupten, dass ich mich mit dem Bike wohl fühle. Hoffentlich haben wir morgen stabilere Bedingungen, damit wir uns besser für das Rennen vorbereiten können.” MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 2´01.210 (FP1) 2 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / 2´01.478 +0.268 (FP1) 3 #45 Scott REDDING / GBR / OCTO Pramac Yakhnich / Ducati / 2´01.507 +0.297 (FP1) 12 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 2´02.164 +0.954 (FP1)

Malaysian GP: SEPANG DIESES MAL EIN WENIG NEULAND

Stefan Bradl blickt dem Malaysian Grand Prix erwartungsvoll entgegen, kann er doch dem Sepang Circuit einiges abgewinnen. Doch der neue Asphaltbelag ist die grosse Unbekannte an diesem Wochenende. Für Bradl verläuft die diesjährige Asien-/Australien-Tour recht erfreulich. Nach Rang zehn in Japan kam er am vergangenen Sonntag als Elfter ins Ziel. Noch erfreulicher war allerdings, dass er in Australian den Sprung direkt in Q2 geschafft hat. Der 26-jährige MotoGP Pilot geht aber nicht nur aufgrund dieser Tatsachen und dem anhaltenden Aufwärtstrend mit entsprechenden Erwartungen in das vorletzte Saisonrennen auf dem Sepang International Circuit, sondern auch wegen seiner Vorliebe für den 5,5 Kilometer langen Rundkurs. Zudem war Sepang vor einem Jahr das beste Rennwochenende des Jahres für ihn. Doch dieses Mal gibt es wegen eines neuen Asphaltbelags und einer leicht geänderten Zielkurve zwei unbekannte Faktoren, die es erst kennenzulernen gilt. Der Zeitplan des letzten Überseerennens erfordert einmal noch frühes Aufstehen für alle TV Zuschauer in Mitteleuropa. Der Zeitunterschied beträgt sechs Stunden. Doch in der Nacht auf Sonntag wird auf Winterzeit umgestellt. Deshalb ist die Startzeit am Sonntag erst für 15:00 Uhr Ortszeit angesetzt, was 8:00 Uhr MEZ bedeutet. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 16 (60 Punkte): “Ich freue mich sehr auf Sepang. Ich mag diese Strecke und fahre auch gerne hier, obwohl die Bedingungen oft sehr anstrengend sind. Doch dieses Mal ist Sepang für alle so etwas wie Neuland. Ich bin schon auf den neuen Asphaltbelag gespannt, hoffentlich ist der Grip gut. Abgesehen davon denke ich, dass der Sepang-Rundkurs unserem Package liegen sollte. Zumindest sind wir im vergangenen Jahr gut zurechtgekommen. Es war im Prinzip mein bestes Rennen des Jahres. Auf jeden Fall wäre es schön, wenn wir dieses Mal ebenso gut abschneiden und diesen Trip mit einem weiteren starken Ergebnis abschliessen können.” MotoGP™ Zeitplan beim Malaysian GP (CET): Freitag, 28. Oktober: 03:55 – 04:40 FP1 Freitag, 28. Oktober: 08:05 – 08:50 FP2 Samstag, 29. Oktober: 03:55 – 04:40 FP3 Samstag, 29. Oktober: 07:30 – 08:00 FP4 Samstag, 29. Oktober: 08:10 – 08:25 QP1 Samstag, 29. Oktober: 08.35 – 08:50 QP2 Sonntag, 30. Oktober: 03:40 – 04:00 Warm Up Sonntag, 30. Oktober: 08:00 Rennen (20 Runden – 110,9 km) Daten Sepang International Circuit: Erstmals Schauplatz des Malaysian GP: 1999 Streckenlänge: 5.543 Meter Streckenbreite: 16 Meter Längste Gerade: 920 Meter Linkskurven: 5 Rechtskurven: 10 Beste MotoGP Pole-Position: 1´59.053 (2015) MotoGP Rundenrekord: 2´00.606 (2015) Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 10 / 14. MotoGP™ WM-Stand 2016: 1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 273 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 216 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 192 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 60

Australian GP: “ÄNDERUNGEN NACH WARM-UP HABEN SICH POSITIV AUSGEWIRKT”

Stefan Bradl war nach dem 16. Saisonrennen nicht nur wegen Rang elf und fünf WM-Punkten zufrieden. Rechtzeitig zum Renntag besserte sich das Wetter auf Phillip Island mit viel Sonnenschein und angenehmen Frühlingstemperaturen. Wegen der geänderten Situation gab es für Sonntag erneut einen neuen Zeitplan, der für die MotoGP Klasse ein halbstündiges Warm Up beinhaltete. Diese Session konnten Stefan Bradl und seine Crew des Aprilia Racing Team Gresini gut nutzen und den RS-GP Prototyp einen weiteren Setup-Feinschliff betreffend verpassen. Bradl fand sich daraufhin im Rennen gut zurecht und war in der Lage lange Zeit um ein mögliches Top-10-Finish zu kämpfen. In der finalen Phase der Meisterschaft übersiedelt der Tross gleich weiter zum nächsten Rennen in einer Woche in Malaysia. Das vorletzte Saisonrennen ist gleichzeitig die letzte Station der dreiwöchigen Asien-/Australien-Tour. #6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), 11. (WM-Position 16, 60 Punkte): “Im Prinzip bin ich mit meiner Platzierung zufrieden. Ich war über weite Teile des Rennens in der Lage um Rang sieben zu kämpfen. Allerdings musste ich mit stumpfen Waffen kämpfen, da ich auf der Geraden deutliche Nachteile gegenüber meinen Gegnern hatte. Vom Speed her waren wir konkurrenzfähig, doch erstens war mein Motorrad zu kurz übersetzt, weshalb ich leichte Beute war, und zweitens war ich auf der Bremse nicht stark genug. An diesem Schwachpunkt müssen wir noch arbeiten. Ansonsten geht der elfte Rang in Ordnung. In der Pause zwischen Warm Up und Rennen ist uns hinsichtlich der Abstimmung ein deutlicher Schritt gelungen. Das war sehr, sehr wichtig, überhaupt nach diesem kuriosen Wochenende mit sehr wenig Trainingszeit bei trockenen Bedingungen. Doch angesichts dieser Umstände bin ich gut zurechtgekommen, sowie die fünf Punkte für Rang elf wichtige Zähler für die Meisterschaft sind. Natürlich hätte ich gerne bis zum Schluss in den Kampf um Rang sieben mitgeredet. Ich war auch immer gut dabei, doch in jeder Runde, wenn es auf die lange Gerade ging, hat das Motorrad mitunter auch aufgrund des Windschattens deutlich höher gedreht und ich bin oft in den Drehzahlbegrenzer gekommen. Darüber hinaus war ich heute auch fahrerisch besser in Form als bei den letzten Rennen. Am meisten haben jedoch die Änderungen nach dem Warm Up bewirkt, die sich allesamt äusserst positiv bemerkbar machten. Ich freue mich nun auf Malaysia und bin auch schon sehr uf den neuen Asphaltbelag dort gespannt. Sepang wird deshalb für alle wieder Neuland sein.” MotoGP™ Australian GP – Rennergebnis nach 27 Runden: 1 #35 Cal CRUTCHLOW / GBR / LCR Honda / Honda / 40´48.543 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +4.218 3 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / +5.309 11 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +31.809 MotoGP™ WM-Stand: 1 #29 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 273 2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 216 3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 192 16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 60 Nächstes Rennen: 30. Oktober, Sepang International Circuit / Malaysia