#ItalianWorldSBK: “IMOLA MACHT VIEL SPASS”

Der 27-jährige Superbike-Pilot ist nach dem ersten Trainingstag von der abwechslungsreichen Rennstrecke in Imola begeistert.

Der knapp 5 Kilometer lange Rundkurs auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari unterscheidet sich sehr deutlich zu den meisten anderen Rennstrecken. Am augenscheinlichsten ist die Lage des Circuit inmitten von Imola. Vom Fahrerlager sind es nur wenige Minuten zu Fuss ins Stadtzentrum. Das Streckenlayout selbst hat aber auch einiges zu bieten, wie Stefan Bradl erfahren musste.

Der fünfte WM-Lauf begann bei guten Bedingungen mit schönem Wetter. Auf der anspruchsvollen Strecke in der Emiglia-Romagna war es für Bradl nicht einfach, schnell auf ansprechende Rundenzeiten zu kommen. Das erste freie Training am Freitagvormittag diente daher vorrangig dazu, um erstmals Bekanntschaft mit dem Autodromo zu schliessen. Während der zweiten Session konnte der Honda-Pilot seine Rundenzeiten gegenüber Vormittag deutlich verbessern, trotzdem muss er am Samstag in der Superpole 1 um die Qualifikation für die zweite Zeitenjagd um die besten Startplätze kämpfen.

Beide Rennen des Wochenendes werden wie üblich live von ServusTV übertragen. Die Sendung beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 12:30 Uhr mit einer ausführlichen Vorberichterstattung von der WM-Runde im Herzen Italiens.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P14 – 1´49.616 / FP2: P12 – 1´48.766:

“Der erste Eindruck von dieser Strecke mit einer Rennmaschine ist ok. Das Layout gefällt mir wirklich sehr gut, weil es einfach vollkommen anders als zu vielen anderen Rennstrecken ist. Trotzdem fällt es mir schwer den Fahrspass voll auskosten zu können. Es brauchte natürlich einige Runden, um die richtige Linienwahl zu finden. Eine Runde ist enorm abwechslungsreich. Es gibt vielen Highspeed-Abschnitten, gefolgt von harten Bremspunkten. Im Vergleich zu Thailand, ist es hier ungleich schwieriger sich schnell zurecht zu finden.”

“Doch abgesehen davon, dass ich mich erst fahrerisch auf diese anspruchsvolle Piste einschiessen musste, haben wir in der Beschleunigung massive Probleme. Es ist schon frustrierend, wenn man den ersten Trainingstag mit 2,5 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit beendet. Es gibt hier viele Stellen, wo man vom ersten Gang hochschaltet und in diesen Abschnitten verlieren wir viel Zeit. In diesem Bereich müssen wir uns morgen deutlich verbessern. Hoffentlich gelingt es uns diese Schwachstellen auszusortieren, um uns für die Superpole2 zu qualifizieren. Für das Rennen habe aber ich selbst noch einiges zu lernen auf dieser Strecke.”

#ItalianWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´46.229 (FP2)
2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´46.694 +0.465 (FP2)
3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´47.125 +0.896 (FP2)
13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´48.766 +2.537 (FP2)

#ItalianWorldSBK: “IN ITALIEN GEFÄLLT ES MIR IMMER GUT”

Das fünfte Rennwochenende der Meisterschaft an diesem Wochenende in Imola ist für den Superbike Rookie allerdings absolutes Neuland.

Stefan Bradl ist bisweilen auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari noch nie eine Runde mit einer Rennmaschine gefahren. Von dem her blickt der 27-Jährige einer enormen Herausforderung entgegen. Der Verlauf einer Runde beinhaltet eine Mischung aus schnellen und flüssigen Kurven und mehreren Schikanen mit Stop-and-Go-Charakter. Zudem gibt es etliche blinde Kurven und harte Bremspunkte in abschüssigen Abschnitten. Bradl hat sich vor der Abreise nach Imola natürlich bei seinen Superbike-Kollegen umgehört. Doch von allen Seite bekam er fast ausschliesslich Aussagen über die wohl körperlich anstrengendste Rennstrecke des Kalenders zu hören. Das erste Training am Freitagvormittag wird daher für den weiteren Verlauf des Wochenendes sehr ausschlaggebend sein.

Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2):

“Ich freue mich auf die WM-Runde an diesem Wochenende in Italien. Das Wetter ist hier üblicherweise schön und warm. Ich hoffe daher, dass es an diesem Wochenende auch so sein wird. Ich bin noch nie in Imola gefahren. Ich habe daher überhaupt keine Streckenkenntnisse. Diesbezüglich wird es bestimmt eine gewaltige Herausforderung, da ich gehört habe, dass der Streckenverlauf in Imola mit einigen blinden Kurven und vielen Höhenunterschieden sehr anspruchsvoll ist. Es wird nicht einfach, auf Anhieb die richtige Linie zu finden. Doch ich werde wie immer mein Bestes geben, damit ich mich schon im ersten Training an die Strecke gewöhne und mit jeder weiteren Session auf diesen Level weiter zu machen.”

Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari – Streckeninformationen:
Länge: 4.936 Meter
Kurven: 22 (13 Links / 9 Rechts)
Website: www.autodromoimola.it
WorldSBK Beste Superpole: 1´46.289 (2014)
WorldSBK Rundenrekord: 1´46.707 (2015)

Zeitplan (MESZ):
Freitag, 12. Mai: 09:45 – 10:45 FP1
Freitag, 12. Mai: 14:30 – 15:30 FP2
Samstag, 13. Mai: 08:45 – 09:10 FP3
Samstag, 13. Mai: 10:30 – 10:45 SP1
Samstag, 13. Mai: 10:55 – 11:10 SP2
Samstag, 13. Mai: 13:00 Rennen 1 (19 Runden – 93,784 km)
Sonntag, 14. Mai: 09:30 – 09:45 Warm Up
Sonntag, 14. Mai: 13:00 Rennen 2 (19 Runden – 93,784 km)

WorldSBK WM-Stand 2017:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki / 195
2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki / 131
3 Chaz DAVIES / GBR / Ducati / 111
4 Marco MELANDRI / ITA / Ducati / 97
5 Alex LOWES / GBR / Yamaha / 76
6 Michael van der MARK / NED / Yamaha / 62
7 Xaxi FORES / SPA / Ducati / 60
8 Jordi TORRES / SPA / BMW / 57
9 Leon CAMIER / GBR / MV Agusta / 54
10 Eugene LAVERTY / IRL / Aprilia / 46
11 Nicky HAYDEN / USA / Honda / 36
12 Stefan BRADL / GER / Honda / 35
13 Román RAMOS / SPA / Kawasaki / 32
14 Leandro MERCADO / ARG / Aprilia / 28
15 Lorenzo SAVADORI / ITA / Aprilia / 21

#AssenWorldSBK: “RENNEN OK, DOCH MEHR IST UNTER NORMALEN UMSTÄNDEN MOMENTAN NICHT DRINNEN”

Nach dem starken sechsten Rang am Samstag, musste sich der 27-jährige Superbike-Pilot im zweiten Rennen mit dem zehnten Platz zufrieden geben.

Die Bedingungen waren am Sonntag in Assen ähnlich wie am Vortag: viel Sonnenschein, aber dennoch viel zu kühle Temperaturen für diese Jahreszeit. Stefan Bradl startete als Dritter aus der ersten Reihe. Aufgrund der neuen Regelung betreffend die Startaufstellung für das zweite Rennen eines Wochenendes, basierend auf den Zieleinlauf von Rennen 1, wurde der Honda-Pilot nach dem gestrigen sechsten Platz auf Startplatz drei vorgereiht. Bradl konnte allerdings nicht davon profitieren und erlebte im Gegensatz zum Samstagnachmittag dieses Mal keinen mitreissenden Rennverlauf.

Die Superbike Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen im italienischen Imola fortgesetzt.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 10. – WM-Position 12 (35 Punkte):

“Das heutige Rennen verlief nicht ganz so erfreulich wie gestern. Erstens konnte ich leider keinen Nutzen vom dritten Startplatz ziehen, weil ich am Start schon einige Positionen verlor. Auf der anderen Seite sind wir mit einer anderen Vorderradabstimmung ins Rennen gegangen. Es brauchte daher ein paar Runden, um mich daran zu gewöhnen. In dieser Phase habe ich wohl ein besseres Ergebnis versäumt. Ich brauchte einfach zu lange, um mich der Situation anzupassen. Die Entscheidung zu Gunsten der geänderten Einstellung war trotzdem richtig, weil gestern die Performance des Vorderreifens über die Distanz nachgelassen hat.”

“Insgesamt betrachtet war Assen erneut ein kurioses Wochenende. Die technische Situation ist nach wie vor ziemlich unüberschaubar. Diesbezüglich müssen wir schauen, dass wir schon für Imola mehr Ordnung reinbringen. Hoffentlich sind wir dann auf dieser Seite besser und konstanter aufgestellt. Abgesehen davon, dass mir mein Rennen schon in der Anfangsphase entglitten war, war es ok. Doch wie auch anhand der Ergebnisse meines Teamkollegen erkennen ist, gibt das Motorrad im Moment nicht mehr her. Das ist wirklich schade und auch ein wenig zermürbend.”

#AssenWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (21 Runden):
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 33´48.345
2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +0.025
3 Chaz DAVIES / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +5.077
10 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +24.693

WorldSBK Stand:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 195
2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 131
3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 111
12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 35

Nächstes Rennen: 13./14. Mai, Imola / Italien

#AssenWorldSBK: “WAR FAHRERISCH WIRKLICH STARK”

Der 27-jährige Honda-Pilot stürmte im ersten Assen-Rennen als Sechster zu seinem bislang besten WorldSBK-Ergebnis.

Trotz herrlichem Sonnenschein war auch am Samstag im Norden der Niederlande dicke Winterbekleidung notwendig. Die Temperaturen waren erneut empfindlich kühl. Stefan Bradl liess sich davon allerdings nicht beirren. Im Gegenteil, in einem actiongeladenen und kampfstarken Rennen wurde er so richtig heiss. Während es in der Superpole noch nicht nach seinen Vorstellungen lief, Bradl qualifizierte sich als 16. für die Startaufstellung, glänzte er am Start und fand sich nach nur wenigen Kurven bereits auf Position neun.

Ab diesem Zeitpunkt kämpfte der WorldSBK-Rookie jederzeit um ein Top-8-Finish. Ausschlaggebend war dafür auch seine konstante Pace und fehlerfreie Fahrt über die gesamte Renndistanz. In den letzten zwei Runden machte Bradl zwei weitere Positionen gut und fuhr schliesslich als Sechster sein bislang bestes Resultat in der FIM Superbike World Championship ein. Ein Erfolgserlebnis, das für das zweite Rennen auf dem berühmten TT Circuit in Assen Auftrieb und Motivation gibt, zumal Bradl aufgrund der neuen Regeln am Sonntag vom dritten Startplatz aus der ersten Reihe ins Rennen gehen wird.

Das achte Saisonrennen wird ebenfalls live vom österreichischen Sender ServusTV übertragen. Während der Rennstart für 13:00 Uhr angesetzt ist, beginnt das Programm mit einer umfangreichen Vorberichterstattung bereits eine halbe Stunde früher.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 6. – WM-Position 11 (29 Punkte):

“Ich bin sehr, sehr happy mit diesem sechsten Platz und ich bin auch mit meiner fahrerischen Leistung, die wirklich sehr stark war, mehr als zufrieden. Es begann mit einem guten Start, ich bin super von der Linie weg gekommen, sowie ich der Anfangsphase überhaupt sehr stark und aggressiv war. Ich fuhr dabei sogar über dem Limit, was das Motorrad eigentlich zugelassen hat. Doch das Risiko und der Einsatz haben sich ausgezahlt. Ich konnte mich von meinen Verfolgern etwas absetzen und den Vorsprung bis ins Ziel gut kontrollieren. Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis, das auch hinsichtlich des dritten Startplatzes für morgen enorm wichtig ist.”

“Dieses Erfolgserlebnis kam zum richtigen Zeitpunkt, auch wenn eigentlich unerwartet. Ausserdem habe ich vom Rennverlauf ein wenig profitiert. Das muss man an dieser Stelle ehrlich eingestehen. Trotzdem nehme ich den sechsten Platz und die zehn Punkte gerne mit. Hoffentlich können wir morgen nochmals einen Schritt nach vorne machen. Es ist in letzter Zeit einiges passiert, sowie im Hintergrund Vieles abläuft, was nicht so sein soll. Es gab einige Meetings, die hoffentlich für die Zukunft mehr Klarheit bringen. Doch zunächst freue ich mich schon auf das zweite Rennen morgen. Hoffentlich können wir vom Start aus der ersten Reihe profitieren.”

#AssenWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (21 Runden):
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 33´37.082
2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaku ZX-10R / +4.501
3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +17.673
6 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +33.530

WorldSBK Stand:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 170
2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 111
3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 97
11 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 29

Nächstes Rennen: 30. April, Assen / Niederlande

#AssenWorldSBK: HOFFEN AUF WEITERE VERBESSERUNGEN AM SAMSTAG

Der 27-Jährige WorldSBK-Rookie beendete den Trainingsauftakt im holländischen Assen auf Rang 13 der kombinierten Freitags-Zeitenliste.

Der vierte Event des diesjährigen FIM Superbike World Championship-Kalenders begann bei trockenem Wetter, aber viel zu kühlen Temperaturen für diese Jahreszeit. Bradl bekam für dieses Wochenende eine neue Motor-Version zugeteilt, die eigentlich erst später zum Einsatz kommen sollte. Ein Motorschaden während des Aragon Warm-Up Anfangs dieses Monats erforderte aber diese vorgezogene Massnahme. Abgesehen davon erlebte der Honda-Pilot einen schwierigen Start in das Rennwochenende im Norden der Niederlande.

Kurz vor Ende des ersten Trainings kam Bradl zu Sturz, als ihm das Hinterrad plötzlich wegrutschte. Bis zum Nachmittag hatte er diesen Rückschlag allerdings längst wieder verdaut und Bradl war sogar in der Lage während dieser Session sein Gefühl für die Honda CBR1000RR Fireblade SP2 ein wenig zu verbessern, was sich in einer deutlich schnelleren Rundenzeit gegenüber FP1 zeigte. Bradl verpasste die Top-10 trotzdem um lächerliche 0,189 Sekunden, um sich direkt für die Superpole2 zu qualifizieren. In diesem 15-minütigen Zeittraining werden die ersten vier Startreihen ermittelt.

Beide Rennen des Wochenendes werden auf dem österreichischen Sender ServusTV live übertragen. Das Programm ist im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen und beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 12:30 Uhr.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P14 – 1´37.274 / FP2: P12 – 1´36.459:

“Heute Vormittag starteten wir mit einer neuen Motor-Version in das Wochenende. Doch es traten ein paar Schwierigkeiten auf, die uns etwas zusätzliche Arbeit bereiteten. Wir konnten diese zwar bis zum zweiten Training am Nachmittag beheben, jedoch müssen wir uns jetzt um das Gefühl und Vertrauen für das Heck kümmern. Das fehlt im Moment komplett. Natürlich entspricht das nicht der Art und Weise, wie wir in ein Wochenende starten wollen, trotzdem hoffe ich, dass wir morgen in der Lage sein werden weitere Fortschritte zu erzielen.”

#AssenWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´35.383 (FP2)
2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´35.495 +0.112 (FP2)
3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´35.532 +0.149 (FP2)
13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´36.459 +1.076 (FP2)

#AssenWorldSBK Zeitplan für Samstag, 29. April 2017 (MESZ)
08:45 – 09:10 FP3
10:30 – 10:45 Superpole 1
10:55 – 11:10 Superpole 2
13:00 – Rennen 1 (21 Runden – 81,786 km)

#AssenWorldSBK: “ASSEN IST IMMER ETWAS BESONDERES”

Für Stefan Bradl ist die vierte Station der Superbike-WM ein besonderer Anlass.

Das siebte und achte Saisonrennen an diesem Wochenende auf dem TT Circuit in Assen im Norden der Niederlande ist für Bradl sozusagen ein zweites Heimrennen. Natürlich schon wegen der Nähe zu Deutschland, doch viel mehr kommt die Tatsache zum Tragen, dass sein Red Bull Honda WorldSBK Team die Basis in den Niederlanden aufgeschlagen hat.

Das letzte WM-Meeting vor einem Monat in Spanien endete für Bradl mit gemischten Gefühlen. Nach einem tapfer erkämpften neunten Rang im ersten Rennen kam er am Sonntag als Zwölfter ins Ziel. Ein eintägiger Test am Montag nach dem Rennwochenende brachte einige positive Erkenntnisse. Die Rennstrecke in Assen kennt Bradl wie seine Westentasche, sowie er auch auf schöne Erfolge auf dem TT Circuit zurückblicken kann. Mitunter steht eine Pole-Position in Moto2™, sowie zwei MotoGP™ Starts aus der ersten Reihe zu Buche. Sein bestes Rennergebnis in Assen war bisher ein sechster Rang mit der MotoGP™ Honda 2013.

Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2):

“Ich habe Assen schon immer gemocht. Daher freue ich mich auf diese WM-Runde. Ausserdem wird es erneut ein wichtiges Rennwochenende, und zwar nicht nur für das Team, sondern auch für uns Fahrer. Unsere Absicht ist es besser zu machen als beim letzten Mal. Nach der etwas längeren Pause ist es gut wieder auf das Motorrad steigen zu können. Doch hoffentlich spielt das Wetter auch einigermassen mit, damit wir möglichst viel Trainingszeit optimal nutzen können, um das Motorrad für diese schnelle und flüssige Strecke abzustimmen. Mal schauen wie es überhaupt funktioniert. Assen unterscheidet sich sehr zu den Rennstrecken, auf denen wir dieses Jahr schon gefahren sind. Trotzdem hoffe ich, dass wir einen Schritt vorwärts kommen.”

TT Circuit – Streckeninformationen:
Länge: 4.542 Meter
Kurven: 18 (6 Links / 12 Rechts)
Website: www.ttcircuit.com
WorldSBK Beste Superpole: 1´34.357 (2014)
WorldSBK Rundenrekord: 1´35.889 (2015)

Zeitplan (MESZ):
Freitag, 28. April: 09:45 – 10:45 FP1
Freitag, 28. April: 14:30 – 15:30 FP2
Samstag, 29. April: 08:45 – 09:10 FP3
Samstag, 29. April: 10:30 – 10:45 SP1
Samstag, 29. April: 10:55 – 11:10 SP2
Samstag, 29. April: 13:00 Rennen 1 (21 Runden – 95,382 km)
Sonntag, 30. April: 09:30 – 09:45 Warm Up
Sonntag, 30. April: 13:00 Rennen 2 (21 Runden – 95,382 km)

WorldSBK WM-Stand 2017:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki / 145
2 Chaz DAVIES / GBR / Ducati / 95
3 Tom SYKES / GBR Kawasaki / 91
4 Marco MELANDRI / ITA / Ducati / 81
5 Alex LOWES / GBR / Yamaha / 65
6 Michael van der MARK / NED / Yamaha / 49
7 Jordi TORRES / SPA / BMW / 48
8 Xavis FORÈS / SPA / Ducati / 44
9 Leon CAMIER / GBR / MV Agusta / 38
10 Eugene LAVERTY / IRL / Aprilia / 30
11 Nicky HAYDEN / USA / Honda / 27
12 Stefan BRADL / GER / Honda / 19
13 Markus REITERBERGER / GER / BMW / 19
14 Román RAMOS / SPA / Kawasaki / 18
15 Leandro MERCADO / ARG / Aprilia / 17

#AragonWorldSBK Test: ERMUTIGENDE ERGEBNISSE

Ein offizieller Test im Anschluss an das dritte Rennwochenende der Saison auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón brachte einige ermutigende Ergebnisse.

Stefan Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team blieben wie nahezu das gesamte Starterfeld der Superbike-WM am Montag noch für einen Testtag in Aragón. Bei herrlichem Wetter und anders als an den vorhergegangenen Tagen nur leichtem Wind, waren beste Voraussetzungen für einen arbeitsreichen Tag gegeben.

Bradl und seine Crew hatten sich vorgenommen einen höheren Kurvenspeed bei gleichzeitig weniger Reifenverschleiss zu erzielen. Die Aufgabenliste beinhaltete daher vorrangig verschiedene Geometrie-, Gewichtsverteilungs- und unterschiedliche Dämpfungseinstellungen am Honda CBR1000RR Fireblade SP2 Superbike zu bewerten. Der 27-Jährige wurde in seiner schnellsten Runde in 1´50.685 gestoppt. Mit dieser Zeit war er um 0,3 Sekunden schneller als seine persönliche Bestmarke des Wochenendes zuvor, die er am Samstagnachmittag während der Superpole1 mit Rennreifen erzielt hatte.

Vor der nächsten WM-Runde in Assen Ende dieses Monats werden Bradl und sein Team in zwei Wochen einen weiteren privaten Test in Portimao in Portugal absolvieren.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 1´50.685 (74 Runden):

“Es war ein langer Arbeitstag. Das Wetter war perfekt und das erlaubte uns sehr viele Runden zu fahren. Hauptsächlich haben wir uns mit der Geometrie des Motorrades beschäftigt, sowie auch verschiedene Dämpfungseinstellungen durchprobiert. Wir müssen unsere Pace verbessern, deshalb gehörten diese Punkte zu unseren Hauptaufgaben. Schliesslich haben wir auch etwas mehr Grip am Hinterreifen gefunden. Diese Tatsache bestätigte sich während unserer Rennsimulation mit mehr als zwei Drittel der vollen Distanz für diese Strecke, da unsere Rundenzeiten konstant schneller waren.

“Ausserdem war ich mit meiner schnellsten Rundenzeit beim Test schneller als am Rennwochenende. Darüber hinaus gelangen uns auch Fortschritte hinsichtlich der Abstimmung der Front, weshalb wir nun in der Lage sind den Vorderreifen weniger zu beanspruchen. Schlussendlich sind wir auf ein Setting gekommen von dem wir sagen können, dass wir einen kleinen Schritt vorwärts gemacht haben. Von dem her war es bestimmt ein positiver Test. Doch wir haben weiterhin noch viel Arbeit vor uns. Daher blicke ich dem nächsten Test in Portimao in zwei Wochen schon gespannt entgegen.”

Offizieller Test MotorLand Aragón:
1 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´49.368
2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´49.388 +0.020
3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´49.536 +0.168
7 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´50.685 +1.317

#AragonWorldSBK: PLAN FÜR SONNTAG NICHT GANZ AUFGEGANGEN

Nach dem guten ersten Rennen in Aragón sammelte Stefan Bradl als Zwölfter am Sonntag zwar weitere WM-Punkte; Mit diesem Ausgang war er allerdings weniger zufrieden.

Der zweite Renntag anlässlich der dritten Superbike-WM-Runde auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón begann bei ungewöhnlich kühlen Temperaturen. Zudem erschwerte starker Wind die Bedingungen. Das 15-minütige Warm-Up am Vormittag ermöglichte Teams und Fahrern daher kaum einen Vorgeschmack auf das zu bekommen, was sie zum Zeitpunkt des Rennens erwarten würde.

Bis zum Rennstart um 13:00 Uhr erreichten die Temperaturen auch halbwegs normale Werte, währenddessen der Wind immer noch kräftig blies. Aufgrund des neunten Ranges im Samstagsrennen ging Bradl vom sechsten Startplatz in die sechste Punktejagd der Saison 2017. Für diese hatten der 27-jährige Deutsche und seine Crew mit einer Änderung an der Front eine andere Strategie gewählt. Damit wollte man dem anhaltenden Hauptproblem in Form eines zu stark durchdrehenden Hinterrades in der Beschleunigung entgegenwirken. Doch eine aggressivere Fahrweise in den Bremszonen ging auf Kosten des Vorderreifens.

Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team bleiben für einen offiziellen Test am Montag noch in Aragón.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 12. – WM-Position 12 (19 Punkte):

“Mit dem Ausgang des zweiten Rennens können wir natürlich nicht zufrieden sein. Doch an dieser Stelle muss ich auch gleich dazu sagen, dass wir heute mit einer anderen Strategie ins Rennen gingen. Wir versuchten mit einer Änderung an der Front das Motorrad handlicher zu machen. Damit ist zu verstehen, die Kurven mit einem höheren Speed fahren zu können. Dieser Versuch ist leider nicht ganz aufgegangen. In den letzten Runde hatte ich jedenfalls mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen, nachdem der Vorderreifen dabei offenbar zu sehr beansprucht wurde.

“Unser Plan hinter der vorgenommenen Änderung war, auf der Bremse aggressiver zu sein. Das war auch der Fall, doch gegen Rennende hatte ich keine Reserven mehr. Jedenfalls wollten wir mit der geänderten Einstellung des Lenkkopfwinkels unser Spinning kompensieren, um mit mehr Drive im Kurvenausgang besser beschleunigen zu können. Der Ansatz dieser Idee war gut, da ich spät bremsen und so die Stärken unseres Motorrades besser nutzen konnte. Doch ich muss das Motorrad immer in grosser Schräglage fahren, um im Kurvenausgang halbwegs flott unterwegs zu sein – sonst verliere ich alles. Mein Start war heute übrigens im Grossen und Ganzen ok, doch in den ersten Kurven war ich in einer schlechten Position und verlor deshalb einige Positionen. In weiterer Folge habe ich eben versucht mein Rennen vermehrt über das Vorderrad zu gestalten und in den Bremszonen zu attackieren. Das ging, wie gesagt, nicht ganz auf.”

WorldSBK Aragón – Ergebnis Rennen 2 (18 Runden):
1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 33´30.906
2 Jonathan REA /GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +0.483
3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +2.479
12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +25.829

WorldSBK Stand:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 145
2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / 95
3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 91
12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 19

Nächstes Rennen: 29./30. April, Assen / Niederlande

#AragonWorldSBK: ZUM ZWEITEN MAL TOP-TEN

Stefan Bradl erlebte einen äusserst turbulenten ersten Renntag in Spanien.

Nach schweren Gewitterstürme in der vergangenen Nacht kühlte es am Samstag deutlich ab. Starke Winde trockneten die 5 Kilometer lange Piste im MotorLand Aragón allerdings schnell ab. Stefan Bradl zeigte in der ersten Superpole-Session eine beherzte Leistung und schaffte als Zweitschnellster zum ersten Mal den Sprung in die Superpole 2, die über die ersten vier Startreihen entscheidet. Doch ein kapitaler Motorschaden beendete seine weitere Zeitenjagd abrupt. Bradl startete daher als Elfter in das erste Rennen des Wochenendes.

In der kurzen Pause bis zum Rennstart um 13:00 Uhr hatten Bradls Mechaniker alle Hände voll zu tun, um seine Rennmaschine wieder startklar zu machen. Bradl gelang dann ein guter Start, dank dem die erste Runde als Achter beendete. Bald darauf bildete sich eine Dreiergruppe mit seinem Teamkollegen Nicky Hayden und dem Aprilia-Pilot Eugene Laverty. Bis zur Zieldurchfahrt wurden oft die Positionen gewechselt. Schliesslich erreichte Bradl als Neunter sein bislang bestes Saisonergebnis.

Aufgrund des neuen Reglements gibt es für Sonntag eine neue Startaufstellung. Die Fahrer von Rang vier bis neun des heutigen Rennens werden in gleichen Reihenfolge die ersten sechs Startplätze einnehmen, während die ersten Drei von heute aus der dritten Reihe starten werden. Bradl geht daher von Startplatz sechs in die zweite Punktejagd in Aragón.

Der Start erfolgt am Sonntag ebenfalls um 13:00 Uhr. Der österreichische Sender ServusTV beginnt mit seiner Live-Berichterstattung um 12:30 Uhr. Das Programm ist im gesamtdeutschen Sprachraum im Free-TV zu empfangen.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 9. – WM-Position 13 (15 Punkte):

“Der Motorschaden heute Vormittag hat natürlich die Performance während des Rennens beeinflusst. Wir mussten auf ein Triebwerk zurückgreifen, mit dem wir schon in Thailand gefahren sind. Da fehlte natürlich etwas Motorleistung. Am Start bin ich aber ganz gut weggekommen und ich habe zunächst auch versucht, an den Jungs dranzubleiben, die in der Startaufstellung in meiner unmittelbaren Umgebung standen. Doch ich musste bald einsehen, dass dieses Vorhaben nur sehr schwer umzusetzen ist. Die Jungs waren einfach zu schnell und nach dem Ausfall zuletzt in Thailand wollte ich auf gar keinen Fall gleich den nächsten Fehler machen. Der Rennverlauf war trotzdem recht unterhaltsam. Ich hatte über die gesamte Distanz einen interessanten Fight mit Eugene (Laverty). Ich konnte ihn mehrmals überholen, aber es reichte nie, um davonzufahren.

“In den letzten Runden war ich sehr konzentriert, weil ich ihn unbedingt noch schnappen wollte. Doch das ist gründlich danebengegangen, da mich in der letzten Runde Nicky (Hayden) überrumpelte. Zumindest konnte ich ihn wieder zurücküberholen. Doch in Anbetracht der heutigen Probleme müssen wir mit diesem neunten Rang zufrieden sein. Unser Hauptproblem ist nach wie vor ein viel zu stark durchdrehendes Hinterrad. Diesbezüglich brauchen wir bald eine zündende Idee, um endlich ordentlich aus einer Kurve beschleunigen zu können. Hinsichtlich der Elektronik verläuft dieses Wochenende soweit ohne gravierender Probleme. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn diese noch geschmeidiger und runder regeln würde. Aber da heisst eben auch noch etwas geduldig sein.

“Aufgrund des neunten Ranges werde ich morgen aus der zweiten Reihe starten. Doch grossartige Hoffnungen auf ein besseres Abschneiden als heute brauch ich mir nicht machen. Realistisch gesehen werden die ersten Drei des heutigen Rennens, die nun hinter mir starten, bald an mir vorbei gerauscht sein.”

WorldSBK Aragón – Ergebnis Rennen 1 (18 Runden):
1 Jonathan REA /GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 33´24.302
2 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +4.058
3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +7.512
9 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +27.488

WorldSBK Stand:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 125
2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 78
3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / 70
13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 15

#AragonWorldSBK: DIREKTE QUALIFIKATION FÜR SUPERPOLE2 KNAPP VERPASST

Stefan Bradls Bilanz nach dem Trainingsauftakt in Aragón fällt gemischt aus.

Runde drei der FIM Superbike World Championship begann am Freitagmorgen bei trockenem Wetter, aber relativ kühlen Temperaturen. Bei guten Bedingungen erlebte der 27-jährige Honda-Pilot einen erfreulichen Auftakt in das Rennwochenende im Hinterland Spaniens. Bradl beendete das einstündige FP1 mit gerade mal 0,6 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit als Zehntschnellster. Doch im Verlauf des zweiten Freitagstrainings konnte er keinen Profit von den eigens aufgesparten weichen Reifen erzielen.

Vor den Superpole Sessions, die über die Startaufstellung entscheiden, werden die Freien Trainings mit FP3 am frühem Samstagvormittag abgeschlossen. Der Start zum ersten Rennen ist für die Mittagszeit um 13:00 Uhr angesetzt.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P9 – 1´51.177 / FP2: P10 – 1´51.686:

“Die Bilanz nach dem ersten Trainingstag fällt gemischt aus. Während wir mit unserer ersten Session zufrieden sein konnten, lief es am Nachmittag weniger rund. FP1 war auf jeden Fall ein guter Auftakt in das Wochenende. Es gab zwar nicht viele grossartige Updates oder neue Teile, weil die Motorräder ja direkt hierher gebracht wurden, doch wir kamen von Beginn an gut zurecht. Bis zum Nachmittag hatten sich die Verhältnisse allerdings deutlich geändert. In erster Linie war der Wind um einiges stärker. Darüber hinaus hat uns kurioserweise die weichere Reifenoption im Stich gelassen.

“Wir haben extra für diese Session zwei weiche Reifen gespart, um auf Zeitenjagd zu gehen. Leider konnte ich mich damit nicht verbessern. Aus meiner Sicht hat daher diese Option bei derartigen Verhältnissen weniger Potenzial als ursprünglich angenommen. Abgesehen davon habe ich mir am Nachmittag im Generellen schwer getan, meine Rundenzeit zu verbessern. Eine halbe Sekunde langsamer als am Vormittag wirft einige Fragezeichen auf. Das müssen wir uns noch genauer anschauen. Ich denke, dass wir uns für morgen auf die um eine Stufe härteren Reifen konzentrieren müssen. Zu allem Überdruss wurde ich im letzten Augenblick noch aus den Top 10 verdrängt. Das ärgert mich ein bisschen. Das wäre der direkte Sprung in die Superpole2 gewesen.”

#AragonWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 #1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´50.062 (FP2)
2 #33 Marco MELANDRI / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´50.161 +0.099 (FP2)
3 #66 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´50.305 +243 (FP2)
11 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´51.177 +1.115 (FP1)

WorldSBK Zeitplan für Samstag, 1. April 2017 (MESZ)
08:45 – 09:10 FP3
10:30 – 10:45 Superpole 1
10:55 – 11:10 Superpole 2
13:00 – Rennen 1 (18 Runden – 91,386 km)