Phillip Island Preview – SAISONAUFTAKT ZUR SUPERBIKE-WELTMEISTERSCHAFT

Stefan Bradl startet an diesem Wochenende mit Vollgas in eine neue Herausforderung.

Der 27-jährige Deutsche Rennfahrer, der nach Saisonende 2016 den Wechsel von MotoGP in die Superbike-Weltmeisterschaft vollzogen hat, blickt dem ersten Rennwochenende in diesem Jahr gespannt entgegen. Nach wie vor ist sein Umfeld, sowie auch die Serie selbst komplettes Neuland für Bradl. Doch der Moto2™ Weltmeister von 2011 ist zuversichtlich, sich schnell einzuleben.

Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Der Meisterschaftsauftakt erfolgt auf einer der schnellsten Rennstrecken der Welt, inmitten der malerischen Landschaft auf Phillip Island im Süden Australiens. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2):

“Bis jetzt ist noch alles sehr neu für mich in diesem Paddock. Ich bin mir aber sicher, dass ich mich schnell zurechtfinden werde. Doch im Moment stehe ich noch vor einem kompletten Neubeginn. Dass betrifft nicht nur das Motorrad, den Hersteller, das Team, sondern auch den gesamten Ablauf eines Wochenendes mit zwei Rennen pro Event. Die Vorsaison-Tests sind nicht einfach verlaufen. Das war eigentlich vorauszusehen, da wir mit dem Motorrad bei null begonnen haben. Unsere Fireblade ist brandneu und in so einem kurzen Zeitraum gelingt der Sprung an die Spitze nicht im Handumdrehen. Schon gar nicht einer so hartumkämpften Meisterschaft wie dieser. Vom ersten Moment an ist die Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Nicky (Hayden) hervorragend. Seine Kommentare zum Motorrad und unseren momentanen Problemen sind sehr ähnlich wie meine. Gemeinsam pushen wir uns nicht nur gegenseitig, sondern auch die Techniker und Ingenieure, um schnellstens voranzukommen. Doch abgesehen von all dem freue ich mich riesig auf das bevorstehende Rennwochenende und den Start meiner neuen Herausforderung. Phillip Island ist ein tolle Rennstrecke und zum ersten Mal kann ich den australischen Sommer geniessen. In den vergangenen Jahren, als wir im Oktober zum Grand Prix hier waren, was das Wetter meist sehr unfreundlich. Von dem her ist alles für ein tolles Wochenende zubereitet. Es wird aber bestimmt nicht einfach. Ich verfolge die Superbike-Serie schon seit langem. Doch dieses Jahr scheint die Konkurrenz ungleich stärker zu sein. Es sind alle namhaften Hersteller mit vielen hochkarätigen Fahrern am Start.”

Phillip Island Grand Prix Circuit – Streckeninformationen:
Länge: 4.445 Meter
Kurven: 12 (7 Links / 5 Rechts)
Pole-Position: Links
Website: www.phillipislandcircuit.com.au

Zeitplan (CET):
Freitag, 24. Februar: 23:45 – 00:045 FP1
Freitag, 24. Februar: 04:30 – 05:30 FP2
Samstag, 25. Februar: 00:20 – 00:45 FP3
Samstag, 25. Februar: 02:30 – 02:45 SP1
Samstag, 25. Februar: 02:55 – 03:10 SP2
Samstag, 25. Februar: 05:00 Rennen 1 (22 Runden – 97,970 km)
Sonntag, 26. Februar: 01:00 – 01:15 Warm Up
Sonntag, 26. Februar: 05:00 Rennen (22 Runden – 97,970 km)

Superbike WM-Kalender 2017:
26. Februar – Phillip Island (Australien)
12. März – Buriram (Thailand)
2. April – MotorLand Aragón (Spanien)
30. April – Assen (Holland)
14. Mai – Imola (Italien)
28. Mai – Donington Park (England)
18. Juni – Misano (Italien)
9. Juli – Laguna Seca (USA)
20. August – Lausitzring (Deutschland)
17. September – Portimao (Portugal)
1. Oktober – Magny-Cours (Frankreich)
22. Oktober – Jerez de la Frontera (Spanien)
4. November – Doha (Katar)

Off. Phillip Island Test: Schwierige letzte Saisonvorbereitungen

Für Stefan Bradl verliefen die letzten offiziellen Testfahrten vor dem WM-Auftakt an diesem Wochenende äusserst kompliziert.

Der Süden Australiens ist bekannt für sein wechselhaftes Wetter. Doch ständig wechselnde Bedingungen mit immer wieder einsetzenden Regenschauern zum Auftakt des zweitägigen Tests auf dem Phillip Island Grand Prix Circuit kamen für Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team denkbar ungelegen. Zumindest zeigte sich der australische Sommer am zweiten Tag von seiner schönsten Seite.

Bradl, der nach fünf Jahren in MotoGP™ in die FIM World Superbike Championship gewechselt ist, und die brandneue Honda CBR1000RR Fireblade SP2 kamen an den vergangenen zwei Tagen nur allmählich in Fahrt bzw. auf Rundenzeiten. In den vier Sessions gelang es zumindest viele Runden zu fahren und den Technikern brauchbare Informationen zu liefern. Diese werden nun bis zu den ersten Trainings am kommenden Freitag ausgewertet und werden sicher eine Hilfe sein, um die Kinderkrankheiten der neuen Rennmaschine in den Griff zu bekommen.

Die FIM World Superbike Championship 2017 wird an diesem Wochenende mit der WM-Runde auf Phillip Island eröffnet. Der Kalender der Meisterschaft umfasst 13 Veranstaltungen mit jeweils einem Rennen am Samstag und Sonntag pro Event.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2):

“Wir können mit dem Verlauf und Ausgang dieses Tests natürlich nicht zufrieden sein. Es war uns klar, dass wir jede Minute dieses zweitägigen Tests benötigen, doch aus einer unglücklichen Mischung verschiedener Umstände schafften wir es nicht, das Beste daraus zu machen. Das wechselhafte Wetter am ersten Tag hat uns sicherlich nicht weitergeholfen, aber wir haben zunächst auch hinsichtlich der Abstimmung des Motorrades für diese Piste in die falsche Richtung gearbeitet und uns so ein wenig verlaufen. Am Dienstag tauchte ein Problem mit der Elektronik auf, was am Nachmittag wertvolle Zeit kostete. Als wir es beheben konnten, war es leider für eine Zeitenjagd zu spät. Wir haben mit diesem neuen Projekt noch viele Baustellen, an denen wir arbeiten müssen und meine Jungs werden die nächsten zwei Tage auch nutzen, um die Daten genauestens zu analysieren. Es geht hauptsächlich darum einen Plan zu erstellen, mit dem wir am Freitag in die ersten Trainings gehen. Wir haben auch schon eine Idee, was gemacht werden muss, damit wir uns hoffentlich am Wochenende entsprechend steigern werden. Es ist wirklich schade, dass wir die ausgezeichneten Bedingungen am Dienstag nicht besser nutzen konnten.”

Offizieller Test Phillip Island – Kombinierte Zeitenliste:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´30.545 (Session 2)
2 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´30.575 +0.030 (Session 4)
3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´30.893 +0.348 (Session 4)
19 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´32.796 +2.251 (Session 3)

Off. Teampräsentation: #SB6 als Red Bull Honda World Superbike Fahrer vorgestellt

Am Montag fand im Salzburger Hangar-7 die offizielle Präsentation des Red Bull Honda World Superbike Team statt.

Auf der einen Seite garantierte der berühmte Hangar-7 beim Flughafen Salzburg für eine tolle Kulisse, während andererseits das neue Team-Outfit für hochgezogene Augenbrauen sorgte. Stefan Bradl war es ebenfalls anzumerken, dass ihm bei der Enthüllung seiner Rennmaschine, der Honda CBR1000RR Fireblade SP2, die Lackierung auf dem ersten Blick gut gefallen hat.

Nach fünf Jahren in MotoGP wird Bradl, übrigens ein langjähriger Red-Bull-Athlet, 2017 in der FIM World Superbike Champion um Erfolge kämpfen. Bei den ersten Tests in seinem neuen Umfeld konnte der 27-Jährige seinen Speed bereits eindrucksvoll beweisen, nachdem er sich rasch mit seinem neuen Arbeitsgerät angefreundet hatte. Bradl und sein Teamkollege Nicky Hayden werden in dieser Saison die brandneue Honda CBR1000RR Fireblade SP2 einsetzen.

Vor dem ersten Rennwochenende Ende dieses Monats steht noch ein offizieller zweitägiger Test auf der malerischen Rennstrecke von Phillip Island auf dem Programm. Der WM-Auftakt findet dann am 25./26. Februar ebenfalls auf der kleinen Insel im Süden Australiens statt.

#6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2):

“Ich freue mich riesig auf die neue Saison und die bevorstehende Herausforderung. Es wird ein komplett neue Erfahrung für mich sein, und eine neue Meisterschaft, in der ich zuvor noch nie gefahren bin. Die Partnerschaft mit Honda und Red Bull verspricht einiges. Red Bull ist zweifellos eine grossartige Marke, die mich in meiner gesamten Karriere unterstützt hat. Ich bin wirklich glücklich, ein Red-Bull-Athlet zu sein und freue ich mich noch mehr, dass mein langjähriger Partner jetzt sogar als Hauptsponsor des Teams auftritt. Wir haben die Möglichkeit diese tolle Marke bei jedem einzelnen Event auf der ganzen Welt zu repräsentieren. Über diese Tatsache bin ich wirklich begeistert. Für diese Saison haben wir eine neue Fireblade. Das wird natürlich ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber wir werden unser Bestes geben, um so schnell wie möglich an die Spitze zu kommen. Alles in allem ist es ein tolles Projekt und Schritt für Schritt werden wir es auch zu einem Erfolgreichen machen.”

Off. Jerez Test: AUFTAKT DER VORSAISON

Mitte dieser Woche hatte Stefan Bradl die erste Gelegenheit die brandneue Honda CBR1000RR Fireblade SP2 ausgiebig zu testen.

Abgesehen von kühlen Temperaturen bis zum späten Vormittag waren die Voraussetzungen mit herrlichem Wetter am Dienstag und Mittwoch in südspanischen Jerez de la Frontera gut. Doch Bradl und sein Team wurden von einigen erwarteter Kinderkrankheiten der neuen Rennmaschine geplagt. Der 27-jährige Neueinsteiger in der Superbike Weltmeisterschaft arbeitete mit seiner Crew trotzdem hart über die Dauer der zwei Tage, um sich zunächst einen ersten Eindruck zu verschaffen, bevor man erste Abstimmungsänderungen durchführte.

Bereits an diesem Wochenende steht für Bradl und sein Team der nächste Einsatz auf dem Programm. Für einen zweitägigen Test am Samstag und Sonntag geht es nach Portimao an die Algarveküste Portugals.

#6 Stefan BRADL (Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2) – 1´40.854 (99 Runden insgesamt):

“Im Prinzip war es vorherzusehen, dass der erste Test mit unserem neuen Motorrad nicht einfach verlaufen wird. Trotzdem waren es insgesamt betrachtet zwei enorm wertvolle Tage für uns, da wir in gewissen Bereichen auch vorwärtsgekommen sind. Natürlich sind mehrere kleinere Probleme aufgetreten, doch in erster Linie fehlt uns Grip im Kurvenausgang. In etwa nach drei, vier Runden, sobald der Reifen beginnt abzubauen und durchzudrehen, können wir die Konstanz nicht mehr halten. Im Vergleich zum Jerez-Test im vergangenen November, damals fuhr ich noch mit der Vorgänger Fireblade und ausserdem waren die Bedingungen bei weitem schlechter, trotzdem war beim Aufrichten des Motorrades ein deutlicher Unterschied vorhanden. Das vermisste ich dieses Mal mit der neuen Maschine am Meisten. Über eine Runde können wir den Grip, den der Reifen hergibt, optimal nutzen. Das zeigt sich auch eindeutig in meiner schnellsten Rundenzeit, die ich mit einem Qualifier fuhr. In dieser Runde war ich 0,8 Sekunden schneller als mit Rennreifen. Darauf bin ich zwar nicht unbedingt stolz, trotzdem war es ein cooles Gefühl. Es war übrigens zum ersten Mal in meiner Karriere, dass ich einen Qualifier-Reifen verwendete. Mit so einem weichen Reifen zu fahren, das taugt mir richtig und von dem her freue ich mich schon auf die Superpole-Sessions. Im Endeffekt brauchen wir aber nicht grossartig über diese eine Runde zu reden, sondern fakt ist, dass uns mit Rennreifen definitiv Grip fehlt. Dieses Thema ist auf beiden Seiten der Box allgegenwärtig. Mein Teamkollege Nicky (Hayden) klagt über die gleichen Probleme. Ich hoffe, dass wir die Sache in den Griff bekommen und, dass wir bald schneller und konstanter werden. Trotz einiger erwarteter Kinderkrankheiten war es aber nicht so schlecht. Das schöne Wetter ermöglichte ein sinnvolles Arbeiten und viele Runden, sowie es ungemein wichtig war, einen ersten Eindruck vom neuen Motorrad zu bekommen, sowie auch das Paket zu verstehen. Bereits an diesem Wochenende geht es in Portimao mit einem weiteren zweitägigen Test weiter. Hoffentlich spielt auch dort das Wetter mit, sodass wir unsere Arbeit fortsetzen können. Auf jeden Fall freue ich mich aber schon auf dieser anspruchsvollen Strecke zu fahren.”

Zeitenliste Jerez-Test:
1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10RR / 1´39.809
2 Lorenzo SAVADORI / ITA / MILWAUKEE Aprilia / Aprilia RSV RF4 / 1´39.910 +0.111
3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10RR / 1´40.219 +0.410
9 Stefan BRADL / GER / Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´40.854 +1.045

Jerez Test: MIT GUTEM GEFÜHL IN DEN WINTER

Stefan Bradl holte Anfangs dieser Woche von den zweitägigen Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera trotz Schlechtwetter das Beste aus der Situation.

Im Gegensatz zum Test in Aragon in der vergangenen Woche ist Bradl am vergangenen Montag und Dienstag auf dem Circuito de Jerez nicht viel zum Fahren gekommen. Sein zweiter Test mit dem Honda Superbike wurde von einer Schlechtwetterfront beeinträchtigt. Nach dem verregneten ersten Tag, besserte sich die Situation zwar am Dienstag ein wenig, als ab Mittag die Sonne herauskam.

Am Montag versuchten Bradl und seine Techniker ein gutes Setup für regnerische Verhältnisse zu finden, sowie sich auch für mögliche Flag-to-Flag Rennen im nächsten Jahr vorzubereiten. Der Honda Pilot fuhr 35 Runden, in denen er hauptsächlich Anpassungen der Elektronik hinsichtlich der Motorbremse ausprobierte. Tags darauf dauerte es bis zum späten Nachmittag, bis die 4,4 Kilometer lange Piste soweit abgetrocknet war, um endlich die Arbeit mit Slicks beginnen zu können.

Trotz des weniger effektiven Aufenthalts in Jerez geht Bradl mit einem guten Gefühl in die Winterpause.

#6 Stefan BRADL (Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP), 1´42.5 (55 Runden insgesamt):

“Der Jerez-Test war leider weniger produktiv. Das Wetter hat uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Am ersten Tag bin ich im Regen gerade Mal 36 Runden gefahren. Das hat zumindest hinsichtlich der Reifen etwas gebracht. Und zwar, wie sich die Pirelli Regenreifen anfühlen. Diesbezüglich habe ich auch einen ersten Eindruck bekommen und die Runs waren durchaus ok, wir haben somit das Beste aus der Situation gemacht. Am zweiten Tag war das Wetter etwas besser. Aber wegen der schlechten Streckenverhältnisse bin ich allerdings auch nur in etwa 20 Runden gefahren. Die Piste trocknete nie vollständig ab, es waren immer feuchte Stellen vorhanden. Daher konnten wir keine grossartigen Veränderungen ausprobieren, da die Bedingungen kein vernünftiges Arbeiten erlaubten. Schade, dass diese beiden Tage nicht so wertvoll waren wie unser Test letzte Woche in Aragon, wo ich mich schon gut auf meine neue Rennmaschine umstellen konnte. Mein erster Eindruck mit Honda in der World Superbike, sowie auch mit dem Motorrad selbst ist aber auf jeden Fall sehr positiv. Das ist auch wichtig, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Ich bin aber schon sehr auf das neue Honda Superbike gespannt, das wir im Januar erstmals testen werden. Doch zuvor gilt es im Dezember etwas abzuschalten und auszuspannen, und dabei die Batterien aufzuladen, um dann mit frischer Motivation in die Saison 2017 zu gehen.”

Aragon Test: ERSTEN SUPERBIKE TEST ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Stefan Bradl konnte sich anlässlich eines zweitägigen Tests in seinem neuen Umfeld bereits gut einfinden.

Bradl’s erstes Shakedown mit dem Honda Superbike auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón wurde von herrlichen Wetter begleitet. Die Bedingungen waren am zweiten Tag mit deutlich wärmeren Temperaturen sogar noch besser. Den 5.1 Kilometer langen Rundkurs kannte Bradl aus seiner MotoGP Zeit. Diesbezüglich gab es daher keine unbekannten Hürden zu meistern. Doch hinsichtlich Motorrad, Reifen und Team konnte er sich an den vergangenen zwei Tagen viele neue Kenntnisse verschaffen.

Bevor die Arbeit auf der Rennstrecke begann, wurde Bradl von seinem neuen Team herzlich empfangen und traf mit Nicky Hayden als Teamkollegen einen alten Bekannten aus der MotoGP. Die Umstellung auf das Honda Superbike, mit dem er 2017 die Superbike Weltmeisterschaft bestreiten wird, stellte ihn vor keine allzu grosse Herausforderung. Von der ersten Runde an konnte Bradl ein gutes Gefühl für seine neue Rennmaschine finde, das sich zu einem MotoGP Prototyp sehr deutlich unterschiedet. Betreffend dem Reifenmaterial und Anpassung seines Fahrstils bedarf es allerdings noch weiteren Feinschliff. Der erste Test mit seinem Honda World Superbike Team sollte allerdings auch nur für ein Herantasten und gegenseitiges Kennenlernen dienen.

Vor der Winterpause steht bereits Anfang nächster Woche nochmals ein zweitägiger Test auf dem Programm, wenn Bradl und sein Team nach Südspanien nach Jerez de la Frontera übersiedeln.

#6 Stefan BRADL (Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP), 1´51.1 (142 Runden insgesamt):

“Ich bin mit meinem ersten Test sehr glücklich. Ich würde sogar sagen, dass die ersten zwei Tage mit dem Honda Superbike erfolgreich verlaufen sind. Es gibt natürlich noch viele Dinge, die bestimmt noch eine Weile in Anspruch werden nehmen, um mich vollständig umzustellen. In erster Linie meine ich damit die Reifen, sowie auch das Motorrad selbst. Es unterscheidet sich im Prinzip alles, angefangen beim Motor, die Kraftentfaltung, das Getriebe, usw. Im Generellen war es eine grosse Umstellung, die ich an diesen zwei Tagen in einem ersten Schritt zu bewältigen hatte. Ich konnte die Unterschiede vom ersten Moment an gut erkennen und mich schon gut darauf einstellen. Am zweiten Tag haben wir einige Long-Runs gemacht, die für mich enorm wichtig und zugleich hilfreich waren, um zu sehen, was ich vorrangig noch lernen und in welchen Bereichen ich mich weiter anpassen muss. Gleichzeitig konnte ich mir auch einen guten Eindruck über die Performance der Reifen verschaffen. Es war natürlich interessant zu sehen, wie sich diese im gebrauchten Zustand verhalten. Im Grossen und Ganzen galt es an diesen zwei Tagen sich an mein neues Paket heranzutasten. 142 Runden sind eine Menge Arbeit, waren aber auch notwendig und wir sind noch lange nicht fertig, um gut vorbereitet in die neue Saison zu gehen. Es gibt noch viele weitere Details, die ich verfeinern muss. Gewiss gehört auch mein Fahrstil dazu, den ich noch weiter anpassen muss, da sich die Reifen deutlich anders verhalten. Ich konnte auch schon einen Vorgeschmack auf einige Optionen bekommen, da natürlich auch Reifentests auf dem Programm standen. Zum Glück hat an beiden Tagen das Wetter mitgespielt, sodass wir grundsätzlich alle Basics durchprobieren konnten. Ich habe mich aber von Beginn an mit dem Bike sehr wohl gefühlt und ich war auch schon recht flott unterwegs. Ich bin mit unserer Performance soweit sehr zufrieden. Ausserdem wurde ich sehr freundlich empfangen und das Team macht einen guten Job, sowie ich mich auch mit meinem Teamkollegen gut verstehe. Der erste Shakedown hat Spass gemacht und ich freue mich schon, wenn wir Anfang nächster Woche unsere Arbeit fortsetzen.”

GP Valencia: ZUM ABSCHIED DREI WM-PUNKTE

Stefan Bradl konnte sein letztes Rennen in der Premier Class MotoGP erst nach anfänglichen Problemen geniessen.

Traumhaftes Wetter und randvoll besetzte Tribünen sorgten abermals für ein grosses Spektakel zum Abschluss der Weltmeisterschaft auf der Rennstrecke unweit von Valencia. Angestachelt durch die perfekten äusseren Bedingungen, sowie auch von den gut über 110.000 motorradrennsportbegeisterten Zuschauern bot die letzte Punktejagd der Saison reichlich Dramatik bis zur Zielflagge. Der 26-jährige Deutsche ging allerdings mit geschmälerten Voraussetzungen in sein Abschiedsrennen, nachdem am Vormittag ein Kupplungsschaden auftrat, sowie auch die Reifenwahl einen unbekannten Faktor darstellte. Erst als er sich an den weicheren Vorderreifen gewohnt hatte, konnte Bradl zulegen und am Ende drei Punkte für den 13. Rang mitnehmen.

Bradl, der mit Saisonende nun in die Superbike World Championship wechselt, wird bereits in den nächsten Tagen mit einem zweitägigen Test auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón seinen neuen Karriereabschnitt beginnen.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), 13. (WM-Position 16, 60 Punkte):

“Mein letztes Rennen in MotoGP war natürlich eine sehr emotionelle Angelegenheit. Vor allem in der Auslaufrunde nach der Zieldurchfahrt sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Das Rennen selbst war aus meiner Sicht erst ab Halbzeit spannend. Mein oberstes Ziel war es, zu Ende zu fahren. Zudem entschieden wir uns für den weicheren Vorderreifen, den wir zuvor an den Trainingstagen in den Nachmittagssessions nie probiert hatten. Das war etwas Neues für mich, für das es eine Weile brauchte sich darauf einzustellen. Ausserdem mussten wir nach einem Problem während des Warm Up am Vormittag die Kupplung wechseln. Mein Start war aber nicht nur deswegen eine Katastrophe. Ich habe einige Positionen verloren und mein Gefühl mit dem weicheren Vorderreifen war zunächst wirklich schlecht. Es war schwierig ein Vertrauen aufbauen, weshalb es unmöglich war zu pushen. Erst ab Mitte des Rennens fand ich einen besseren Rhythmus und konnte schnellere Rundenzeiten fahren. Ich war endlich in der Lage zu pushen und so konnte ich Scott (Redding) noch ein- und auch überholen. Aber ich habe das Rennen am Start und in der Anfangsphase verloren. Das ist ein wenig ärgerlich, da ich eigentlich nicht aggressiv genug agieren konnte. Doch ich habe mein Ziel erreicht, nämlich das Rennen zu beenden und zudem gab es nochmals Punkte. Das ist ok. Rückblickend auf diese Saison muss ich sagen, dass ich sehr viele Erfahrungen gesammelt habe. Seit dem ersten Mal, als ich auf diesem Bike gesessen bin und anschliessend viele Tests und Weiterentwicklungen mitgemacht habe, war eine sehr lehrreiche Zeit für mich. Ich denke, Aprilia hat während des Jahres einen sehr guten Job gemacht. Es waren im Verlauf der Saison deutliche Fortschritte zu sehen, nachdem wir dieses Projekt mehr oder weniger bei null begonnen haben. Sie haben mit diesem Motorrad bestimmt eine gute Zukunft vor sich. Ich wünsche ihnen auf diesem Weg alles Gute, da ich auch meinen Beitrag zur Entwicklung des Motorrades beigetragen haben. An dieser Stelle möchte ich Aprilia und dem Gresini Team für alles in den vergangenen eineinhalb Jahren danken. Wie schon zuvor gesagt, habe ich mit ihnen viele wertvolle Erfahrungen für meine weitere Karriere gesammelt. Danke, es war eine tolle Zeit für mich. Ich freue mich aber auch schon darauf, wenn ich am kommenden Mittwoch in Aragon meine neue Herausforderung in Angriff nehmen werde. Es geht für mich also gleich ohne Pause weiter. Abgesehen davon, dass ich vieles gelernt und tolle Erfahrungen gesammelt habe, haben mich die vergangenen fünf Jahre in MotoGP menschlich sehr geprägt. Ich bin reifer geworden und zudem habe ich mich als Fahrer sowie auch sportlich weiter gesteigert. Ich werde immer wieder gerne auf diese Zeit zurückblicken und wer weiss, vielleicht ergibt sich irgendwann irgendeine die Möglichkeit für eine Rückkehr in die MotoGP. Aber vorerst noch einmal ein grosses Dankeschön an alle Partner und Wegbegleiter während dieser tollen Zeit.”

MotoGP™ GP de la Valenciana – Rennergebnis nach 30 Runden:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 45´54.228
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / +1.185
3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / +6.603
13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +49.823

MotoGP™ WM-Stand:
1 #29 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 298
2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 249
3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 233
16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 63

GP Valencia: “IM RENNEN STEHEN WIR BESSER DA”

Stefan Bradl hatte zum Saisonabschluss insgeheim mit einem besseren Zeittraining spekuliert.

Der 26-jährige Deutsche MotoGP Pilot qualifizierte sich am Samstagnachmittag bei schönem Wetter mit seiner knallrot lackierten Aprilia RS-GP für die sechste Startreihe. Das spezielle Outfit für dieses Wochenende beruht auf Initiative von Aprilia, um die Kampagne «RED» von U2-Frontmann Bono zu unterstützen. Obwohl Bradl in jeder Session zuvor eine deutliche Zeitenverbesserung schaffte, vermochte er diesen Trend in dem so wichtigen Zeittraining nicht fortzusetzen. Probleme mit dem Einlenkverhalten seiner Rennmaschine machten ihm zu schaffen. Doch der ehrgeizige Rennfahrer ist zuversichtlich im morgigen Rennen aufholen zu können, zumal er auf eine starke Pace in Rennabstimmung bauen kann.

Der Saisonabschluss der MotoGP™ World Championship 2016 wird am Sonntag wie üblich um 14:00 Uhr gestartet. Die Renndistanz beträgt anstrengende 30 Runden auf dem kurvenreichen 4 Kilometer lange Valencia Circuit.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 17 – 1´31.813 (8/8):

“Der heutige Tag verlief nicht sonderlich erfreulich. Trotz vieler Versuche alles Mögliche zu ändern, um eine bessere Balance zu bekommen, waren wir nicht in der Lage, die Schwierigkeiten beim Einlenken zu lösen. Das machte uns während des Qualifying mehr zu schaffen, als wir zunächst angenommen hatten. In dieser Session kämpften wir im Vergleich zur Konkurrenz mehr. Wir konnten uns nicht in dem Ausmass steigern, wie es die Anderen geschafft haben. Auf der anderen Seite ist unsere Pace nicht schlecht. Wir können auch mit gebrauchten Reifen noch ein anständiges Tempo fahren, aber die heisse Quali-Runde war heute nicht möglich. Daher bin ich mir sicher, dass wir im Rennen einige Positionen gutmachen können. Morgen wird es für uns besser ausschauen.”

MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´29.401
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´29.741 +0.340
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´30.128 +0.727
17 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´31.813 (Q1)

GP Valencia: NORMALER FREITAG – KEIN GUTER, ABER AUCH KEIN SCHLECHTER

Stefan Bradl zeigte sich mit seiner Performance zum Trainingsauftakt beim letzten Saisonrennen im Grossen und Ganzen zufrieden.

Das Saisonfinale in Valencia begann bei herrlichen Herbstwetter. Teams und Fahrer konnten daher die ersten Freien Trainings gut nutzen, um mit den Vorbereitungen für das sonntägige Rennen schon gut voranzukommen. Aus der Sicht von Stefan Bradl verliefen die Freitagssessions eher unspektakulär und ohne grössere Schwierigkeiten. Dennoch hat er Zweifel, ob am Samstag eine Qualifikation für Q2, in dem die Startplätze der ersten vier Reihen ermittelt werden, möglich sein wird.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), FP1: P16 – 1´32.845 (11/21) / FP2: P16 – 1´32.014 (19/22):

“Der heutige Trainingsauftakt verlief ziemlich ruhig. Wir sind ohne drastische Veränderungen am Motorrad gut vorangekommen. Im Generellen fehlt uns ein bisschen Top-Speed, ansonsten gab es aber keine besonderen Probleme. Wir müssen nur ein paar Details verbessern. Anhand der Analyse der Datenaufzeichnungen werden wir morgen sicher in der Lage sein, um Lösungen und Verbesserungen dafür zu finden. Auf einer Strecke wie dieser ist das Handling des Bikes noch etwas schwerfällig. Vor allem passt das Motor-Management und Mapping noch nicht. Aber das sollten keine weiteren grossen Aufgaben sein. Betreffend die Reifenwahl gibt es für hinten keine grossen Fragezeichen, während wir mit dem Vorderreifen noch einige Tests machen müssen. Im Moment bevorzuge ich aber die Medium-Mischung. Jedenfalls müssen wir schauen, wie wir am Samstag ein bisschen schneller werden können. Aber Q2 wird allemal eine schwierige Aufgabe. Ich muss auch ehrlich eingestehen, dass mir das Motorrad in dieser speziellen Lackierung sehr gut gefällt. Es ist auf jeden Fall eine lobenswerte Initiative, die ich 100 Prozent unterstütze.”

MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´30.463 (FP2)
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´30.710 +0.247 (FP2)
3 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / 1´30.775 +0.312 (FP2)
16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 1´32.014 +1.551 (FP2)

GP Valencia: A NORMAL FRIDAY – NOT THAT GOOD, BUT ALSO NOT A BAD ONE

GP Valencia: ZUM ABSCHLUSS NOCHMALS DIE TOP-10 IM VISIER

Stefan Bradl wird am Sonntag nach 86 Grand Prix in der Königsklasse des Motorradrennsports Abschied von der MotoGP nehmen.

Für den 26-jährigen Deutschen ist der Saisonabschluss an diesem Wochenende ein ganz besonderer Anlass. Nach insgesamt 172 Grand Prix Starts wird Bradl die Rennserie verlassen und in FIM Superbike World Championship wechseln. Ein entsprechender Zweijahres-Vertrag wurde bereits im Sommer dieses Jahres unterschrieben. Bradl zeigt sich gefasst mit dieser Situation umzugehen, doch will er sich zum Abschluss seiner eineinhalb Jahre dauernden Zusammenarbeit mit Aprilia würdig von seinem jetzigen Team verabschieden.

Der Grand Prix in Valencia, übrigens das vierte Rennen im Jahr in Spanien, beherbergt mittlerweile zum 15. Mal das Saisonfinale. Die 4 Kilometer lange Rennstrecke knapp 30 Kilometer ausserhalb Spanien’s drittgrösster Stadt Valencia ist Teams und Fahrern aufgrund vieler Testfahrten während eines Jahres bestens vertraut. Mit der Rückkehr der Serie nach Europa zum Saisonfinale kommt auch wieder der übliche Zeitplan zum Tragen.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 16 (60 Punkte):

“Bei meinen letzten Rennen für Aprilia werden wir mit einem speziellen Design erscheinen. Das hat allerdings wie bekannt nichts mit meinem Abschied zu tun, sondern Aprilia unterstützt damit eine aus meiner Sicht sehr sinnvolle Kampagne. Andererseits wird das Rennen diesen Sonntag ein sehr emotionaler Moment, weil sich die Crew auf unserer Seite in der Box fast vollständig auflöst und jeder einen neuen Weg gehen wird. Das ist schade und bewegt auch am Meisten. Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren super zusammengearbeitet und es war immer eine gute Stimmung unter uns. Der Abschied von der MotoGP bereitet mir ehrlich gesagt aber keine schlaflosen Nächte. Es geht für mich ohne Unterbrechung mit Racing auf höchstem Niveau weiter. Bereits am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche werde ich meine neue Rennmaschine und in meiner neuen Umgebung erstmals testen. An dieser Stelle muss ich auch ehrlich eingestehen, dass ich mit dem Kopf schon mehr in meiner Zukunft bin. Doch bevor es soweit ist, werde ich versuchen alles zu geben, um in Valencia nochmals ein starkes Wochenende für mich und Aprilia abzuliefern. Ich und auch jeder Einzelne meiner Crew werden sich nochmals voll reinhängen, um einen guten Job abzuliefern, da wir auch alle Profis sind. Ich war in der Vergangenheit schon mehrmals mit so einer Situation konfrontiert, daher wird auch dieser Wechsel keinen riesengrossen Einschnitt in meinem Leben bewirken. Doch wie gesagt, dieses Wochenende gilt meiner jetzigen Aufgabe nochmals vollste Konzentration. Wir waren vor gut zwei Monaten in Valencia zum Testen, weshalb wir von dieser Strecke schon einige Daten zur Verfügung haben. Ich hoffe, wir können davon gleich von Beginn an gut profitieren, sodass wir auch gleich gut dabei sein können. Wenn es zum Finale nochmals mit einer direkten Qualifikation für Q2 und am Sonntag in Richtung Top-10 gehen würde, wäre es ein schöner Abschluss der Saison.”

MotoGP™ Zeitplan beim GP Valenciana (CET):
Freitag, 11. November: 09:55 – 10:40 FP1
Freitag, 11. November: 14:05 – 14:50 FP2
Samstag, 12. November: 09:55 – 10:40 FP3
Samstag, 12. November: 13:30 – 14:00 FP4
Samstag, 12. November: 14:10 – 14:25 QP1
Samstag, 12. November: 14.35 – 14:50 QP2
Sonntag, 13. November: 09:40 – 10:00 Warm Up
Sonntag, 13. November: 14:00 Rennen (30 Runden – 1200,2 km)

Daten Circuit de la Comunitat Valenciana:
Erstmals Schauplatz des GP Valenciana: 1999
Streckenlänge: 4.005 Meter
Streckenbreite: 12 Meter
Längste Gerade: 876 Meter
Linkskurven: 9
Rechtskurven: 5
Beste MotoGP Pole-Position: 1´30.011 (2015)
MotoGP Rundenrekord: 1´31.367 (2015)
Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 14 / 18.

MotoGP™ WM-Stand 2016:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 2783
2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 236
3 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 208
16 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 60