GP Catalunya: AUF USPRÜNGLICHES NIVEAU ZURÜCKKEHREN

Stefan Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini blicken nicht zuletzt aufgrund eines kurzfristig eingeschobenen Tests sehr erwartungsvoll den siebten WM-Lauf an diesem Wochenende entgegen.

Besagter Test fand für den 26-jährigen Aprilia-Werksfahrer am vergangenen Dienstag auf der italienischen Rennstrecke in Misano statt. Hauptsächlich wurde mit neuen Chassis-Versionen gearbeitet, die zu mehr Grip und einer besseren Stabilität des brandneuen Prototyps der Aprilia RS-GP führen sollen. Hinsichtlich der Elektronik wurden eine Reihe von Tests mit dem Motormanagement und verschiedenen Strategien beim Schaltwechsel durchgeführt. In dieser Phase kommt es bei der Beschleunigung zu einem unruhigen Fahrverhalten des Motorrades. Abgesehen davon, dass dieser Test bereits wichtige Daten und Erfahrungen für den San Marino-Grand-Prix auf gleicher Strecke im September lieferte, erhoffen sich Bradl und sein Team auch schon an diesem Wochenende in Barcelona davon profitieren zu können. Das technisch anspruchsvolle Streckenlayout in Barcelona bedeutet für das immer noch junge Projekt jedenfalls ein wichtiger Prüfstand hinsichtlich der Weiterentwicklung zu sein.

Der 4,78 Kilometer lange Rundkurs auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya beherbergt seit 1995 den Gran Premi de Catalunya. Die Startzeit für das siebte Saisonrennen ist für Sonntag 14:00 Uhr angesetzt. Die Distanz beträgt anstrengende 25 Runden.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 13 (25 Punkte):

“Der Circuit de Barcelona-Catalunya ist definitiv eine tolle Rennstrecke. Doch abgesehen davon müssen wir schauen, dass wir auf unser Niveau wieder zurückfinden. Ich denke da in erster Linie an das Jerez-Wochenende, wo wir uns wirklich gut aus der Affäre zogen. Bei den letzten zwei Rennen haben wir vieles gelernt, was zu mehr Erfahrung hinsichtlich der neuen RS-GP führte. Von dem her erwarte ich, dass wir in Barcelona auf einer besseren Basis starten können und auf der wir über die Dauer des Wochenendes aufbauen können. Normallerweise sind bei diesem Grand Prix die Temperaturen zumeist sehr heiss, was wir natürlich auch in Betracht ziehen müssen. Bei unserem Test am Dienstag dieser Woche in Misano haben wir verschiedene neue Settings ausprobiert. Dabei haben wir viele Daten gesammelt, die an diesem Wochenende sicher hilfreich sein werden.”

MotoGP™ Zeitplan beim GP Catalunya (CET):
Freitag, 3. Juni: 09:55 – 10:40 FP1
Freitag, 3. Juni: 14:05 – 14:50 FP2
Samstag, 4. Juni: 09:55 – 10:40 FP3
Samstag, 4. Juni 13:30 – 14:00 FP4
Samstag, 4. Juni 14:10 – 14:25 QP1
Samstag, 4. Juni 14.35 – 14:50 QP2
Sonntag, 5. Juni: 09:40 – 10:00 Warm Up
Sonntag, 5. Juni 14:00 Rennen (25 Runden – 118,2 km)

Daten Circuit de Barcelona-Catalunya:
Schauplatz des GP de Catalunya: seit 1995
Streckenlänge: 4.727 Meter
Streckenbreite: 14 Meter
Längste Gerade: 1.047 Meter
Linkskurven: 5
Rechtskurven: 8
Beste MotoGP™ Pole-Position: 1´40.546 (2015)
MotoGP™ Rundenrekord: 1´42.182 (2014)
Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 15 / 8.

MotoGP™ WM-Stand 2016:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 115
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 105
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 78
13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 25

GP d’Italia: WEITERE PUNKTE ALS LOHN FÜR DIE HARTE ARBEIT

Stefan Bradl erlebte beim Heim-Grand-Prix seines Teams kein einfaches Wochenende. Doch am Ende durfte er zwei hart erkämpfte Punkte mitnehmen.

Traumhaftes Wetter und randvoll besetzte Tribünen entlang des 5,2 Kilometer langen Mugello Circuit in der Toskana boten am Renntag eine spektakuläre Kulisse beim sechsten WM-Lauf der Saison. Der 26-jährige Deutsche MotoGP-Pilot konnte diese grandiose Atmosphäre allerdings nur bedingt auskosten. Nach einem verpatzten Start in das Wochenende taten sich er und seine Crew schwer, verlorenen Boden wiedergutzumachen. Zumindest glückte eine Setup-Änderung bis zum Start des Rennens. Bradl war daraufhin in der Lage seine Rennmaschine mehr nach seinem Geschmack zu steuern. Nach einer fehlerfreien Leistung am Sonntagnachmittag konnte sich der Aprilia-Pilot als 14. zwei weitere WM-Punkte gutschreiben lassen. Bradl hofft nun beim nächsten Rennen in zwei Wochen in Barcelona ein besseres Paket schnüren zu können.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – 14. (WM-Position 13, 25 Punkte):

“Insgesamt betrachtet war dieser Grand Prix ein hartes Stück Brot, da wir schlecht in das Wochenende gestartet sind. Wir hatten viele Probleme und zu allem Überschuss kamen wir hinsichtlich der Setup-Veränderungen auf keinen grünen Zweig. Wir haben uns wirklich schwergetan, hierfür Lösungen zu finden. Schliesslich haben wir nach dem Warm Up für das Rennen noch eine Änderung vorgenommen, die sich zum Glück einigermassen positiv auswirkte. Es ist uns gelungen das Motorrad etwas agiler zu machen. Somit war ich in der Lage einfacher um die Kurven zu kommen. Das war jedenfalls ein wichtiger Schritt, den richtigen Weg einzuschlagen. Nach den schlechten Trainings war meine Strategie für das Rennen einen guten Start hinzulegen und das erste Renndrittel gut einzuteilen. Das ist mir auch gut gelungen, weil ich schnell merkte, dass meine Pace alleine fahrend nicht schnell genug ist. Ich muss auch sagen, dass ich bis zum letzten Renndrittel eigentlich gut unterwegs war. Doch in etwa acht Runden vor der Ziellinie habe ich mein linkes Tank-Pad verloren. Dieses Pad dient dazu, dass man beim Abbremsen nicht nach vorne rutscht. So kann ich mich mit den Beinen abstützen, um das Gewicht am Hinterrad zu halten. Doch aus irgendeinem Grund ist das lose geworden, weshalb ich Zeit verlor. Das war natürlich schade, dass dies so kam, jedoch waren wir an diesem Wochenende ehrlich gesagt vom Motorrad her etwas limitiert. Wir waren nicht in der Lage uns besser aus der Affäre zu ziehen. Wie auch immer, zwei Punkte sind dennoch ein kleiner Lohn für das Schuften und wir werden natürlich hart weiterarbeiten, damit wir in Barcelona das Motorrad besser hinbekommen. Speziell ist es auch an der Zeit, dass wir grössere Schritte hinsichtlich Änderungen des Setups machen. Es sind längst bedeutendere Schritte fällig. Abgesehen von all diesen Aspekten hat sich der neue Motor gut angefühlt, selbst wenn der Top-Speed noch nicht überzeugend war.”

MotoGP™ Grand Premio d’Italia – Rennergebnis:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamah / 41´36.535
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / +0.019
3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / +4.742
14 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +40.094

MotoGP™ WM-Stand:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 115
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 105
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 78
13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 25

Nächstes Rennen: 5. Juni, Circuit de Barcelona-Catalunya, Barcelona / Spanien

GP d’Italia: PROBLEMREICHES QUALIFYING

Stefan Bradl gelang am Samstag in Mugello nicht die erhoffte Steigerung, obwohl er und sein Aprilia Racing Team Gresini emsig an der Abstimmung seiner Aprilia RS-GP feilten.

Der 26-jährige MotoGP-Pilot erlebte einen arbeitsreichen zweiten Trainingstag beim Gran Premio d’Italia. Das passende Setup für den schnellen Streckenverlauf der Piste in der Toskana zu finden erweist sich für Bradl und seine Crew als hartnäckige Angelegenheit. Trotz vieler Tests kam man kaum vorwärts. Bradl muss daher das sechste Saisonrennen aus der siebten Reihe in Angriff nehmen.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 20 – 1´48.646 (7/8):

“Es ist einfach eine Schande, dass wir uns nicht wie erhofft steigern konnten. Leider haben wir im Kurveneingang Probleme und wenn wir versuchen, diesen Bereich zu verbessern, dann verlieren wir an Stabilität. Das ist eine relativ heikle Angelegenheit, bzw. besser gesagt, konnten wir keinen Kompromiss finden, trotz der vielen Tests, die wir heute in dieser Sache durchgeführt haben. Es bleibt uns also keine andere Möglichkeit, als die Daten weiter zu analysieren. Doch für das Warm Up haben wir schon einen Plan etwas Anderes auszuprobieren. Natürlich ist das Ergebnis des Qualifyings enttäuschend, trotzdem werden wir nicht aufgeben, nicht bevor morgen die Zielflagge fällt.”

MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining:
1 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´46.504
2 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR/ Suzuki / 1´46.598 +0.094
3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´46.607 +0.103
20 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´48.646 +2.142

GP d’Italia: VIELE PROBLEME ZUM AUFTAKT BEIM KLASSIKER

Stefan Bradl erlebte einen zermürbenden ersten Trainingstag in der Toskana.

Zunächst liessen der Deutsche und sein Aprilia Racing Team Gresini das erste Training sausen, nachdem die 5,2 Kilometer lange Piste nach den zum Teil schweren Regenschauern am Vortag und bis in die frühen Freitagmorgenstunden nur sehr langsam abtrocknete. Nicht einmal herrlicher Sonnenschein zum Zeitpunkt des zweiten Trainings konnte Bradls Miene auflockern, da es kaum möglich war eine vernünftige Basisabstimmung für seinen Prototyp zu erarbeiten.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), FP1: – / FP2: P21 – 1´50.368 (5/17):

“Ein komplizierter Start in das Wochenende, den ich ehrlich gesagt so nicht erwartet hätte. Zunächst schon wegen des ersten Trainings, das wir wegen der feuchten Piste fallengelassen haben. Die Streckenverhältnisse hätten sowieso keine dienlichen Aufschlüsse gebracht. Während der zweiten Session konnte ich dann noch dazu nicht mein gewohntes Gefühl finden. Vor allem fehlte es für die Front und im Kurvenausgang war etwas zu viel Bewegung im Motorrad. Wir haben nun eine Menge Arbeit vor uns, aber wir werden zusammen mit allen Technikern umgehend mit der Datenanalyse beginnen und versuchen die Situation in den Griff zu bekommen, damit wir uns morgen verbessern können.”

MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´47.696 (FP2)
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´48.157 +0.461 (FP2)
3 #51 Michele PIRRO / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´48.245 +0.549 (FP2)
21 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 1´50.368 +2.672 (FP2)

GP d’ITALIA: ERSTES HEIMRENNEN FÜR STEFAN BRADL UND SEIN APRILIA RACING TEAM GRESINI

Für Stefan Bradl ist der sechste WM-Lauf an diesem Wochenende auf dem malerischen Autodromo Internazionale del Mugello ein besonderer Anlass.

Zum einem ist der Gran Premio d’Italia das erste von zwei Rennen des WM-Kalenders in Italien. Für Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini ein Heimspiel also. Auf der anderen Seite liegt die WM-Runde in der Toskana bei allen Fahrern und Teams ganz hoch im Kurs. Längst ist das Mugello-Rennwochenende ein richtiger Saisonklassiker geworden. Doch Bradl fiebert dem sechsten Saisonrennen auch aus anderen Gründen entgegen, nachdem die Ingenieure neue Entwicklungsteile für den 2016er Prototyp der Aprilia RS-GP zugesagt haben.

Mugello ist seit 1992 die Heimstätte des Gran Premio d’Italia und seitdem alljährlich ein wohl einmaliges Spektakel im Verlauf einer Saison, auf das sich die Piloten und die motorsportverrückten Tifosi gleichermassen freuen. Die 5,2 Kilometer lange Rennstrecke auf dem Autodromo Internazionale del Mugello liegt in einem Talkessel, inmitten der wunderschönen Landschaft der Toskana. Doch der ultramoderne Rennkomplex hat auch seine Reize selbst. Die Startzeit für den Klassiker in Italien ist für Sonntag 14:00 Uhr angesetzt. Die Distanz beträgt 23 Runden auf dem ultraschnellen und flüssigen Rundkurs.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 12 (23 Punkte):

“In Mugello macht es immer enorm viel Spass zu fahren. Die Rennstrecke ist einfach fantastisch. Doch am Meisten beeindruckt mich die Atmosphäre und zudem sind die italienischen Fans sehr gastfreundlich. Hinsichtlich des Streckenlayouts bietet die Piste sowie das Drumherum in dieser herrlichen Landschaft wirklich alles was es braucht: schnelle Richtungswechsel, Höhenunterschiede mit schnellen Kurven und zudem eine lange Gerade. Mugello ist aber aus einem anderen Grund ein enorm wichtiges Rennen für Aprilia: es ist das erste von zwei Heimrennen für mein Team. Von dem her werden wir noch mehr im Mittelpunkt stehen als anderswo. Doch ich bin zuversichtlich, wenn wir konzentriert und ruhig bleiben, dass weiter zeigen können, dass wir uns und das Potenzial unseres Pakets ständig steigern. Ausserdem hat Aprilia angekündigt, neue Teile zu bringen. Damit werden wir bestimmt die nächsten Fortschritte erzielen. Umso besser natürlich, wenn uns diese bei unserem Heimrennen gelingen.”

MotoGP™ Zeitplan beim GP d’Italia (CET):
Freitag, 20. Mai: 09:55 – 10:40 FP1
Freitag, 20. Mai: 14:05 – 14:50 FP2
Samstag, 21. Mai: 09:55 – 10:40 FP3
Samstag, 21. Mai 13:30 – 14:00 FP4
Samstag, 21. Mai 14:10 – 14:25 QP1
Samstag, 21. Mai 14.35 – 14:50 QP2
Sonntag, 22. Mai: 09:40 – 10:00 Warm Up
Sonntag, 22. Mai 14:00 Rennen (23 Runden – 120,6 km)

Daten Autodromo Internazionale del Mugello:
Erstmals Schauplatz des GP d’Italia: seit 1992
Streckenlänge: 5.245 Meter
Streckenbreite: 14 Meter
Längste Gerade: 1.141 Meter
Linkskurven: 6
Rechtskurven: 9
Beste MotoGP™ Pole-Position: 1´46.489 (2015)
MotoGP™ Rundenrekord: 1´47.639 (2013)
Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 16 / DNF

MotoGP™ WM-Stand 2016:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 90
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 85
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 78
12 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 23

GP France: GUTES ERGEBNIS, SCHLECHTES RENNEN

Stefan Bradl fuhr am Sonntag im fünften Saisonrennen mit Rang zehn ein wichtiges Ergebnis und ebenso wertvolle sechs Punkte für die Meisterschaft ein.

Nach einem schwierigen Wochenende in Frankreich freute sich der 26-jährige Aprilia-Pilot zwar über das Ergebnis, doch mit dem Rennverlauf war weniger zufrieden. Am meisten ärgerte Bradl ein Zwischenfall mit dem Spanier Hector Barbera, bei dem der Bremshebel an seiner Aprilia RS-GP in Mitleidenschaft gezogen wurde. Doch auch ansonsten war er nicht unbedingt konkurrenzfähig, nachdem eine Setup-Änderung vor dem Rennen nicht den erhofften Effekt brachte.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – 10. (WM-Position 12, 23 Punkte):

“Am Ende des Tages ist dieser zehnte Platz auf alle Fälle ein wichtiges Ergebnis für mich und Aprilia, sowie es auch sechs wertvolle Punkte sind, die es gilt mitzunehmen. Doch ehrlich gesagt bin ich mit meinem Rennen alles andere als nicht zufrieden. Die Hauptursache dafür waren die vielen Probleme über die Dauer des Wochenendes. Wir konnten uns weder von Freitag auf Samstag steigern, noch von Samstag auf Sonntag. Zudem ist mir heute Morgen ein blöder Fehler passiert, als ich im Warm Up gestürzt bin. Zum Glück hat sich das nicht grossartig ausgewirkt. Allerdings haben wir nach dem Warm Up für das Rennen ohne hilfreiche Informationen eine grosse Änderung gemacht. Dieses Experiment ist gründlich danebengegangen, da ich im letzten Renndrittel absolut kein Gefühl für das Vorderrad mehr hatte. Das wirkte sich im Kurveneingang fatal aus. Mit dieser Massnahme haben wir jedenfalls das Gegenteil zu unserem Vorhaben erreicht. Schade, dass wir uns in diesem Bereich ausgerechnet für das Rennen verschlechtert haben. Doch das Hauptproblem während war ein Zwischenfall mit Barbera, als er mich in der zweiten Kurve überholte. In der Schikane war ich aber wieder auf gleicher Höhe mit ihm, doch er musste weitgehen. Obwohl er mich gesehen hat, richtete er sein Motorrad wieder auf und hat mich touchiert. Dabei wurde mein Bremshebel nach unten gebogen. In den nächsten zwei Runde habe ich krampfhaft versucht, das Ding wieder richtig zu adjustieren, was auch einigermassen gelang. Doch diese Aktion hat mir das Rennen ein wenig versaut, weil ich den Anschluss an meine Vorderleute verloren habe. Ich denke, wenn das nicht passiert wäre, hätte sich der Rennverlauf womöglich anders gestaltet. Aber im Endeffekt wäre auch nicht viel mehr herausgekommen, da wir das ganze Wochenende mit den Anderen nicht auf gleicher Höhe waren. Le Mans hat zumindest viele Erkenntnisse gebracht, auf denen wir in Mugello aufbauen können. In zwei Wochen werden wir auf jeden Fall mit dem Paket weitermachen, dass wir auch hier eingesetzt haben. Das heisst, wir verwenden wieder alle Neuentwicklungen, die seit dem Jerez-Test verfügbar sind. Mugello ist vom Layout eine bei weitem bessere Piste und ich hoffe, dass unser Motorrad dort ungleich besser funktionieren wird als hier.”

MotoGP™ Grand Prix de France – Rennergebnis:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamah / 43´51.290
2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +10.654
3 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / +14.177
10 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +54.502

MotoGP™ WM-Stand:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 90
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 85
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 78
12 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia 23

Nächstes Rennen: 22. Mai, Autodromo Internazionale de Mugello, Scarperia / Italien

GP France: SECHSTE STARTREIHE NACH SCHWIERIGEM WOCHENENDE

Stefan Bradl qualifizierte sich am Samstag für den 17. Startplatz beim fünften WM-Lauf der Saison. Zuvor standen allerdings viele Vergleichstests neuer Teile für die Werks-Aprilia RS-Gp auf dem Programm.

Für den 26-jährigen Aprilia-Werkspilot geht es an diesem Wochenende in erste Linie um etliche Neuentwicklungen unter Rennbedingungen auszutesten. Ursprünglich wäre zu diesem Zweck ein eintägiger Test am vergangenen Montag in Mugello geplant gewesen, doch dieser brachte wegen schlechter Witterungsbedingungen kaum nennenswerte Ergebnisse. Jedenfalls setzte man heute die Arbeit am Erarbeiten unterschiedlicher Abstimmungen fort, dem neuen Chassis sowie auch Lösungen für die Elektronik gesucht wurden. Hauptsächlich ging es darum, Bradl zu einem besseren Gefühl in der Beschleunigungsphase zu verhelfen. Vor dem entscheidenden Qualifying zeigte Bradl mit der 13.-schnellsten Rundenzeit während des vierten freien Trainings erneut das Potenzial des 2016er Prototyp der Aprilia RS-GP auf.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 17 – 1´34.003 (8/8):

“Ich kann nicht behaupten, dass ich enttäuscht bin. Im Qualifying habe ich wirklich 100 Prozent gegeben. Doch dieses Wochenende erweist sich schwieriger als erwartet. Auch heute haben wir wieder viele verschiedene Dinge probiert. Wir haben versucht eine Lösung zu finden, um uns in der Beschleunigungsphase zu verbessern. Wir werden nun die Datenaufzeichnungen analysieren, damit wir morgen für das Rennen besser gerüstet sind. Zudem gibt es noch ein paar Änderungen an der Elektronik und der Einstellung der Dämpfung hinten vorzunehmen. Es wird ein harter Renntag für uns, doch ich sehe meine Chance auch dieses Wochenende gut abzurunden.”

MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´31.975
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Respol Honda Team / Honda / 1´32.416 +0.441
3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´32.469 +0.494
17 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´34.003 +2.028

GP France: ARBEITSREICHER START IN DAS WOCHENENDE

Stefan Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini setzten am Freitag in Le Mans ihre Arbeit im Prinzip dort fort, wo man zuletzt beim Jerez-Test aufgehört hatte.

Am ersten Trainingstag im Rahmen des Grand Prix de France standen für Bradl und seine Crew Vergleichstests zwischen zwei Chassis-Versionen im Vordergrund. Stabiles Wetter mit guten Bedingungen ermöglichte ein gutes Vorankommen bei dieser heiklen Aufgabe. Am Ende des Tages konnte auch eine Entscheidung zu Gunsten des neuen Rahmens getroffen werden.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), FP1: P17 – 1´35.381 (18/20) / FP2: P19 – 1´34.742 (17/20):

“Heute hatten wir wirklich jede Menge zu tun. Der verlorene Testtag am vergangenen Montag in Mugello machte sich in jeder Hinsicht bemerkbar. Jedenfalls haben wir mit Vergleichstests zwischen dem alten und dem neuen Chassis begonnen, das wir erstmals beim Jerez-Test vor eineinhalb Wochen verwendeten. Diese Vergleiche machten wir in beiden Sessions. Schliesslich entschieden wir, dass wir mit der neueren Version weiterarbeiten werden. Dieser Rahmen bietet im Kurveneingang einige Vorteile. Die Zeit reichte allerdings bei weitem nicht, da es noch viele Dinge zum Aussortieren gibt. In erster Linie betrifft dies das Heck. Der Plan für morgen sieht daher vor, dass wir uns bemühen werden im Kurvenausgang Fortschritte zu erzielen. Basierend natürlich auf den heute gewonnenen Erkenntnissen.”

MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´32.830 (FP2)
2 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´33.169 +0.339 (FP2)
3 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´33.313 +0.483 (FP2)
19 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 1´34.742 +1.912 (FP2)

GP France: VORBEREITUNG PASST FÜR DIE WM-RUNDE IN LE MANS

Aus der Sicht von Stefan Bradl stehen die Vorzeichen für einen weiteren Punktegewinn anlässlich des Grand Prix de France an diesem Wochenende besonders günstig.

Der 26-jährige MotoGP-Pilot und sein Aprilia Racing Team Gresini konnten zwar am vergangenen Montag keinen Profit aus dem geplanten Testtag in Mugello ziehen, dennoch geht Bradl optimistisch in den fünften WM-Lauf an diesem Wochenende. Ein Test im Anschluss an den Jerez-Grand-Prix in der Vorwoche brachte durchwegs gute Ergebnisse, für die man anfangs dieser Woche die Bestätigung bekommen wollte. Doch leider spielte das Wetter am Montag in der Toskana nicht mit. Abgesehen davon ist Bradl überzeugt, dass die Streckeneigenschaften des historischen Bugatti Circuit in Le Mans seiner Aprilia RS-GP entgegenkommen.

Seit dem Jahr 2000 gastiert der Grand Prix de France in Le Mans, das nicht zuletzt wegen des 24-Stunden-Autorrennens zu Weltruhm gelangte. Die Startzeit für die fünfte Punktejagd der Saison ist für Sonntag 14:00 Uhr angesetzt. Auf die MotoGP-Piloten warten 28 anstrengende Runden auf dem winkeligen 4,2 Kilometer langen Rundkurs.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 13 (17 Punkte):

“Nach unserem positiven Test in der Vorwoche in Jerez gehe ich verständlich etwas erwartungsvoller in den Grand Prix in Le Mans. Es ist nur schade, dass der Mugello-Test am vergangenen Montag wegen des schlechten Wetters verloren ging. Nichtsdestotrotz werden wir an diesem Wochenende einige Upgrades einsetzen und auf dieser Strecke, denke ich, können diese den Eigenschaften unseres Bikes durchaus helfen. Das Streckenlayout in Le Mans ist nicht unbedingt schnell, dafür gibt es aber viele harte Bremspunkte. In diesem Bereich hat sich die neue RS-GP schon bewährt. So gesehen gehen wir optimal vorbereitet in die WM-Runde in Frankreich. Wir arbeiten in die richtige Richtung und ich bin mir sicher, dass wir auch diesen Sonntag wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln werden. Wichtige Punkte für mich sowie auch für Aprilia.”

MotoGP™ Zeitplan beim GP de France (CET):
Freitag, 6. Mai: 09:55 – 10:40 FP1
Freitag, 6. Mai: 14:05 – 14:50 FP2
Samstag, 7. Mai: 09:55 – 10:40 FP3
Samstag, 7. Mai 13:30 – 14:00 FP4
Samstag, 7. Mai 14:10 – 14:25 QP1
Samstag, 7. Mai 14.35 – 14:50 QP2
Sonntag, 8. Mai: 09:40 – 10:00 Warm Up
Sonntag, 8. Mai 14:00 Rennen (28 Runden – 117,2 km)

Daten Bugatti Circuit Le Mans:
Erstmals Schauplatz des GP de France: bis 1995 und seit 2000
Streckenlänge: 4.185 Meter
Streckenbreite: 13 Meter
Längste Gerade: 674 Meter
Linkskurven: 5
Rechtskurven: 9
Beste MotoGP™ Pole-Position: 1´32.042 (2014)
MotoGP™ Rundenrekord: 1´32.879 (2015)
Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 16 / DNF

MotoGP™ WM-Stand 2016:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 82
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 65
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 58
13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 17

Post-race Test Jerez: PRODUKTIVER TESTTAG ZUM ABSCHLUSS DES JEREZ-AUFENTHALTS

Unmittelbar im Anschluss an den sonntägigen Gran Premio de Espana absolvierten Stefan Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini einen eintägigen Test auf dem Circuito de Jerez.

Nach einem schon wegen des heissen Wetters anstrengenden Wochenende in Andalusien wartete auf den deutschen MotoGP-Pilot gleich der nächste Einsatz. Am Montag nach dem Rennen stand ein Test auf gleicher Strecke auf dem Programm. Bei ähnlichen Bedingungen wie tags zuvor legte Bradl 66 Runden zurück. Von Aprilia gab es einige Neu- und Weiterentwicklungen für die Aprilia RS-GP zu testen, sowie auch ein Reifentest zur Agenda gehörte. Nach Beendigung der Testarbeit kurz vor 18:00 Uhr war Bradl mit den Ergebnissen und dem erledigten Job zufrieden.

Bevor die Weltmeisterschaft in knapp zwei Wochen mit dem fünften Saisonrennen in Le Mans fortgesetzt wird, muss Bradl zuvor noch zu einem privaten Test auf der italienischen Rennstrecke nach Mugello.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), P13 – 1´40.674 (50/66):

“Das war heute ein unglaublich harter Arbeitstag. Aprilia hat viele neue Teile zu diesem Test gebracht. Zudem mussten wir auch vier neue Vorderreifen-Typen beurteilen. Anhand der Rundenanzahl ist gut ersichtlich, dass wir heute sehr fleissig waren. Der Test mit den jeweiligen Neuheiten verlief sehr aufschlussreich, die ersten Eindrücke sind gut. Natürlich muss man die einzelnen Dinge auch noch auf anderen Strecken testen. Das werden wir auch schon nächsten Montag in Mugello machen und dann werden wir sehen, was davon in Le Mans zum Einsatz kommt bzw. dort weiter ausprobiert wird. Die bedeutendsten Teile waren eine neue Schwinge sowie auch ein neues Chassis. Leider konnten wir nicht allzu viele Runden mit diesen neuen Teilen fahren, weil wir uns auch mit den neuen Vorderreifen befassen mussten. Dieser Test musste in einem gewissen Zeitfenster stattfinden, um sinnvolle Aufschlüsse zu bekommen. Von der Mischung her gab es kaum Unterschiede, vielmehr unterscheidet sich die Karkasse. Aus unserer Sicht konnten wir schnell feststellen, dass einige Typen brauchbar, sowie andere gleich in die Ecke zu stellen sind. Man muss allerdings abwarten, bis Michelin die Eindrücke aller Fahrer ausgewertet hat. Doch das war längst nicht alles. Darüber hinaus haben wir uns natürlich auch mit der Elektronik inklusive dem Motor-Mapping beschäftigt. Alles zusammen brachte viele positive Erkenntnisse. Von dem her war es ein sehr produktiver Test. Hinsichtlich der Rundenzeit war es sogar ein erfolgreicher Tag, nachdem ich heute meine schnellste Zeit des gesamten Wochenendes fuhr. Das sollte allerdings nicht überbewertet werden, da ich mich am Wochenende schwer tat eine super schnelle Runde hinzuknallen. Doch von der Konstanz her waren wir gut unterwegs. Ausserdem waren von meinem Gefühl her die Streckenbedingungen heute ein wenig besser. Insgesamt betrachtet bin ich aber mit der getanen Arbeit zufrieden. Zugleich bin ich jetzt auch müde und ausgelaugt. Ein paar Tage Ruhepause werden mir guttun, bevor nächste Woche zuerst mit dem Test und später dann mit dem Grand Prix in Le Mans wieder viel Arbeit auf uns wartet.”

MotoGP™ Post-race Test Jerez:
1 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´39.313
2 Jorge LORENZO / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´39.332 +0.019
3 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / 1´39.536 +0.223
13 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´40.674 +1.361