GP France: GUTES ERGEBNIS, SCHLECHTES RENNEN

Stefan Bradl fuhr am Sonntag im fünften Saisonrennen mit Rang zehn ein wichtiges Ergebnis und ebenso wertvolle sechs Punkte für die Meisterschaft ein.

Nach einem schwierigen Wochenende in Frankreich freute sich der 26-jährige Aprilia-Pilot zwar über das Ergebnis, doch mit dem Rennverlauf war weniger zufrieden. Am meisten ärgerte Bradl ein Zwischenfall mit dem Spanier Hector Barbera, bei dem der Bremshebel an seiner Aprilia RS-GP in Mitleidenschaft gezogen wurde. Doch auch ansonsten war er nicht unbedingt konkurrenzfähig, nachdem eine Setup-Änderung vor dem Rennen nicht den erhofften Effekt brachte.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – 10. (WM-Position 12, 23 Punkte):

“Am Ende des Tages ist dieser zehnte Platz auf alle Fälle ein wichtiges Ergebnis für mich und Aprilia, sowie es auch sechs wertvolle Punkte sind, die es gilt mitzunehmen. Doch ehrlich gesagt bin ich mit meinem Rennen alles andere als nicht zufrieden. Die Hauptursache dafür waren die vielen Probleme über die Dauer des Wochenendes. Wir konnten uns weder von Freitag auf Samstag steigern, noch von Samstag auf Sonntag. Zudem ist mir heute Morgen ein blöder Fehler passiert, als ich im Warm Up gestürzt bin. Zum Glück hat sich das nicht grossartig ausgewirkt. Allerdings haben wir nach dem Warm Up für das Rennen ohne hilfreiche Informationen eine grosse Änderung gemacht. Dieses Experiment ist gründlich danebengegangen, da ich im letzten Renndrittel absolut kein Gefühl für das Vorderrad mehr hatte. Das wirkte sich im Kurveneingang fatal aus. Mit dieser Massnahme haben wir jedenfalls das Gegenteil zu unserem Vorhaben erreicht. Schade, dass wir uns in diesem Bereich ausgerechnet für das Rennen verschlechtert haben. Doch das Hauptproblem während war ein Zwischenfall mit Barbera, als er mich in der zweiten Kurve überholte. In der Schikane war ich aber wieder auf gleicher Höhe mit ihm, doch er musste weitgehen. Obwohl er mich gesehen hat, richtete er sein Motorrad wieder auf und hat mich touchiert. Dabei wurde mein Bremshebel nach unten gebogen. In den nächsten zwei Runde habe ich krampfhaft versucht, das Ding wieder richtig zu adjustieren, was auch einigermassen gelang. Doch diese Aktion hat mir das Rennen ein wenig versaut, weil ich den Anschluss an meine Vorderleute verloren habe. Ich denke, wenn das nicht passiert wäre, hätte sich der Rennverlauf womöglich anders gestaltet. Aber im Endeffekt wäre auch nicht viel mehr herausgekommen, da wir das ganze Wochenende mit den Anderen nicht auf gleicher Höhe waren. Le Mans hat zumindest viele Erkenntnisse gebracht, auf denen wir in Mugello aufbauen können. In zwei Wochen werden wir auf jeden Fall mit dem Paket weitermachen, dass wir auch hier eingesetzt haben. Das heisst, wir verwenden wieder alle Neuentwicklungen, die seit dem Jerez-Test verfügbar sind. Mugello ist vom Layout eine bei weitem bessere Piste und ich hoffe, dass unser Motorrad dort ungleich besser funktionieren wird als hier.”

MotoGP™ Grand Prix de France – Rennergebnis:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamah / 43´51.290
2 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +10.654
3 #25 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / +14.177
10 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +54.502

MotoGP™ WM-Stand:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 90
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 85
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 78
12 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia 23

Nächstes Rennen: 22. Mai, Autodromo Internazionale de Mugello, Scarperia / Italien

GP France: SECHSTE STARTREIHE NACH SCHWIERIGEM WOCHENENDE

Stefan Bradl qualifizierte sich am Samstag für den 17. Startplatz beim fünften WM-Lauf der Saison. Zuvor standen allerdings viele Vergleichstests neuer Teile für die Werks-Aprilia RS-Gp auf dem Programm.

Für den 26-jährigen Aprilia-Werkspilot geht es an diesem Wochenende in erste Linie um etliche Neuentwicklungen unter Rennbedingungen auszutesten. Ursprünglich wäre zu diesem Zweck ein eintägiger Test am vergangenen Montag in Mugello geplant gewesen, doch dieser brachte wegen schlechter Witterungsbedingungen kaum nennenswerte Ergebnisse. Jedenfalls setzte man heute die Arbeit am Erarbeiten unterschiedlicher Abstimmungen fort, dem neuen Chassis sowie auch Lösungen für die Elektronik gesucht wurden. Hauptsächlich ging es darum, Bradl zu einem besseren Gefühl in der Beschleunigungsphase zu verhelfen. Vor dem entscheidenden Qualifying zeigte Bradl mit der 13.-schnellsten Rundenzeit während des vierten freien Trainings erneut das Potenzial des 2016er Prototyp der Aprilia RS-GP auf.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 17 – 1´34.003 (8/8):

“Ich kann nicht behaupten, dass ich enttäuscht bin. Im Qualifying habe ich wirklich 100 Prozent gegeben. Doch dieses Wochenende erweist sich schwieriger als erwartet. Auch heute haben wir wieder viele verschiedene Dinge probiert. Wir haben versucht eine Lösung zu finden, um uns in der Beschleunigungsphase zu verbessern. Wir werden nun die Datenaufzeichnungen analysieren, damit wir morgen für das Rennen besser gerüstet sind. Zudem gibt es noch ein paar Änderungen an der Elektronik und der Einstellung der Dämpfung hinten vorzunehmen. Es wird ein harter Renntag für uns, doch ich sehe meine Chance auch dieses Wochenende gut abzurunden.”

MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´31.975
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Respol Honda Team / Honda / 1´32.416 +0.441
3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´32.469 +0.494
17 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´34.003 +2.028

GP France: ARBEITSREICHER START IN DAS WOCHENENDE

Stefan Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini setzten am Freitag in Le Mans ihre Arbeit im Prinzip dort fort, wo man zuletzt beim Jerez-Test aufgehört hatte.

Am ersten Trainingstag im Rahmen des Grand Prix de France standen für Bradl und seine Crew Vergleichstests zwischen zwei Chassis-Versionen im Vordergrund. Stabiles Wetter mit guten Bedingungen ermöglichte ein gutes Vorankommen bei dieser heiklen Aufgabe. Am Ende des Tages konnte auch eine Entscheidung zu Gunsten des neuen Rahmens getroffen werden.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), FP1: P17 – 1´35.381 (18/20) / FP2: P19 – 1´34.742 (17/20):

“Heute hatten wir wirklich jede Menge zu tun. Der verlorene Testtag am vergangenen Montag in Mugello machte sich in jeder Hinsicht bemerkbar. Jedenfalls haben wir mit Vergleichstests zwischen dem alten und dem neuen Chassis begonnen, das wir erstmals beim Jerez-Test vor eineinhalb Wochen verwendeten. Diese Vergleiche machten wir in beiden Sessions. Schliesslich entschieden wir, dass wir mit der neueren Version weiterarbeiten werden. Dieser Rahmen bietet im Kurveneingang einige Vorteile. Die Zeit reichte allerdings bei weitem nicht, da es noch viele Dinge zum Aussortieren gibt. In erster Linie betrifft dies das Heck. Der Plan für morgen sieht daher vor, dass wir uns bemühen werden im Kurvenausgang Fortschritte zu erzielen. Basierend natürlich auf den heute gewonnenen Erkenntnissen.”

MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´32.830 (FP2)
2 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / 1´33.169 +0.339 (FP2)
3 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´33.313 +0.483 (FP2)
19 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 1´34.742 +1.912 (FP2)

GP France: VORBEREITUNG PASST FÜR DIE WM-RUNDE IN LE MANS

Aus der Sicht von Stefan Bradl stehen die Vorzeichen für einen weiteren Punktegewinn anlässlich des Grand Prix de France an diesem Wochenende besonders günstig.

Der 26-jährige MotoGP-Pilot und sein Aprilia Racing Team Gresini konnten zwar am vergangenen Montag keinen Profit aus dem geplanten Testtag in Mugello ziehen, dennoch geht Bradl optimistisch in den fünften WM-Lauf an diesem Wochenende. Ein Test im Anschluss an den Jerez-Grand-Prix in der Vorwoche brachte durchwegs gute Ergebnisse, für die man anfangs dieser Woche die Bestätigung bekommen wollte. Doch leider spielte das Wetter am Montag in der Toskana nicht mit. Abgesehen davon ist Bradl überzeugt, dass die Streckeneigenschaften des historischen Bugatti Circuit in Le Mans seiner Aprilia RS-GP entgegenkommen.

Seit dem Jahr 2000 gastiert der Grand Prix de France in Le Mans, das nicht zuletzt wegen des 24-Stunden-Autorrennens zu Weltruhm gelangte. Die Startzeit für die fünfte Punktejagd der Saison ist für Sonntag 14:00 Uhr angesetzt. Auf die MotoGP-Piloten warten 28 anstrengende Runden auf dem winkeligen 4,2 Kilometer langen Rundkurs.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 13 (17 Punkte):

“Nach unserem positiven Test in der Vorwoche in Jerez gehe ich verständlich etwas erwartungsvoller in den Grand Prix in Le Mans. Es ist nur schade, dass der Mugello-Test am vergangenen Montag wegen des schlechten Wetters verloren ging. Nichtsdestotrotz werden wir an diesem Wochenende einige Upgrades einsetzen und auf dieser Strecke, denke ich, können diese den Eigenschaften unseres Bikes durchaus helfen. Das Streckenlayout in Le Mans ist nicht unbedingt schnell, dafür gibt es aber viele harte Bremspunkte. In diesem Bereich hat sich die neue RS-GP schon bewährt. So gesehen gehen wir optimal vorbereitet in die WM-Runde in Frankreich. Wir arbeiten in die richtige Richtung und ich bin mir sicher, dass wir auch diesen Sonntag wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln werden. Wichtige Punkte für mich sowie auch für Aprilia.”

MotoGP™ Zeitplan beim GP de France (CET):
Freitag, 6. Mai: 09:55 – 10:40 FP1
Freitag, 6. Mai: 14:05 – 14:50 FP2
Samstag, 7. Mai: 09:55 – 10:40 FP3
Samstag, 7. Mai 13:30 – 14:00 FP4
Samstag, 7. Mai 14:10 – 14:25 QP1
Samstag, 7. Mai 14.35 – 14:50 QP2
Sonntag, 8. Mai: 09:40 – 10:00 Warm Up
Sonntag, 8. Mai 14:00 Rennen (28 Runden – 117,2 km)

Daten Bugatti Circuit Le Mans:
Erstmals Schauplatz des GP de France: bis 1995 und seit 2000
Streckenlänge: 4.185 Meter
Streckenbreite: 13 Meter
Längste Gerade: 674 Meter
Linkskurven: 5
Rechtskurven: 9
Beste MotoGP™ Pole-Position: 1´32.042 (2014)
MotoGP™ Rundenrekord: 1´32.879 (2015)
Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 16 / DNF

MotoGP™ WM-Stand 2016:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 82
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 65
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 58
13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 17

Post-race Test Jerez: PRODUKTIVER TESTTAG ZUM ABSCHLUSS DES JEREZ-AUFENTHALTS

Unmittelbar im Anschluss an den sonntägigen Gran Premio de Espana absolvierten Stefan Bradl und sein Aprilia Racing Team Gresini einen eintägigen Test auf dem Circuito de Jerez.

Nach einem schon wegen des heissen Wetters anstrengenden Wochenende in Andalusien wartete auf den deutschen MotoGP-Pilot gleich der nächste Einsatz. Am Montag nach dem Rennen stand ein Test auf gleicher Strecke auf dem Programm. Bei ähnlichen Bedingungen wie tags zuvor legte Bradl 66 Runden zurück. Von Aprilia gab es einige Neu- und Weiterentwicklungen für die Aprilia RS-GP zu testen, sowie auch ein Reifentest zur Agenda gehörte. Nach Beendigung der Testarbeit kurz vor 18:00 Uhr war Bradl mit den Ergebnissen und dem erledigten Job zufrieden.

Bevor die Weltmeisterschaft in knapp zwei Wochen mit dem fünften Saisonrennen in Le Mans fortgesetzt wird, muss Bradl zuvor noch zu einem privaten Test auf der italienischen Rennstrecke nach Mugello.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), P13 – 1´40.674 (50/66):

“Das war heute ein unglaublich harter Arbeitstag. Aprilia hat viele neue Teile zu diesem Test gebracht. Zudem mussten wir auch vier neue Vorderreifen-Typen beurteilen. Anhand der Rundenanzahl ist gut ersichtlich, dass wir heute sehr fleissig waren. Der Test mit den jeweiligen Neuheiten verlief sehr aufschlussreich, die ersten Eindrücke sind gut. Natürlich muss man die einzelnen Dinge auch noch auf anderen Strecken testen. Das werden wir auch schon nächsten Montag in Mugello machen und dann werden wir sehen, was davon in Le Mans zum Einsatz kommt bzw. dort weiter ausprobiert wird. Die bedeutendsten Teile waren eine neue Schwinge sowie auch ein neues Chassis. Leider konnten wir nicht allzu viele Runden mit diesen neuen Teilen fahren, weil wir uns auch mit den neuen Vorderreifen befassen mussten. Dieser Test musste in einem gewissen Zeitfenster stattfinden, um sinnvolle Aufschlüsse zu bekommen. Von der Mischung her gab es kaum Unterschiede, vielmehr unterscheidet sich die Karkasse. Aus unserer Sicht konnten wir schnell feststellen, dass einige Typen brauchbar, sowie andere gleich in die Ecke zu stellen sind. Man muss allerdings abwarten, bis Michelin die Eindrücke aller Fahrer ausgewertet hat. Doch das war längst nicht alles. Darüber hinaus haben wir uns natürlich auch mit der Elektronik inklusive dem Motor-Mapping beschäftigt. Alles zusammen brachte viele positive Erkenntnisse. Von dem her war es ein sehr produktiver Test. Hinsichtlich der Rundenzeit war es sogar ein erfolgreicher Tag, nachdem ich heute meine schnellste Zeit des gesamten Wochenendes fuhr. Das sollte allerdings nicht überbewertet werden, da ich mich am Wochenende schwer tat eine super schnelle Runde hinzuknallen. Doch von der Konstanz her waren wir gut unterwegs. Ausserdem waren von meinem Gefühl her die Streckenbedingungen heute ein wenig besser. Insgesamt betrachtet bin ich aber mit der getanen Arbeit zufrieden. Zugleich bin ich jetzt auch müde und ausgelaugt. Ein paar Tage Ruhepause werden mir guttun, bevor nächste Woche zuerst mit dem Test und später dann mit dem Grand Prix in Le Mans wieder viel Arbeit auf uns wartet.”

MotoGP™ Post-race Test Jerez:
1 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´39.313
2 Jorge LORENZO / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´39.332 +0.019
3 Maverick VINALES / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / 1´39.536 +0.223
13 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´40.674 +1.361

GP Espana: ERFOLGREICHER ABSCHLUSS

Stefan Bradl teilte sich das Hitzerennen in Jerez gut ein und fuhr schliesslich aus eigener Kraft in die Punkteränge.

Nach hartnäckigem Nebel am Morgen, der zu einer Verzögerung des Zeitplans für das Warm Up führte, bestimmte aber ab dem späten Vormittag frühsommerliches Wetter mit viel Sonne und hohen Temperaturen den Rennverlauf auf dem Circuito de Jerez. Das Grip-Niveau der 4,4 Kilometer lange Piste in Andulasien ist an heissen Tagen immer ein heikles Thema. So auch am Sonntagnachmittag. Doch Stefan Bradl konnte sich gut auf die Streckenverhältnisse einstellen und fuhr ein kluges Rennen, indem er weitsichtig seine Reifen für die Schlussphase schonte. Nach zwei Top-10-Platzierungen zuletzt in Übersee freute sich der Aprilia-Werkspilot über sein drittes Punktefinish in Folge.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – 14. (WM-Position 13, 17 Punkte):

“Ich bin mit meinem Rennen und diesem Ausgang zufrieden. Punkte sind immer wichtig, doch das heutige Ergebnis zählt doppelt. Nach einem schwierigen Wochenende haben wir es aus eigener Kraft in die Top-15 geschafft. An den Trainingstagen haben wir viel am und mit dem Motorrad ausprobiert. Bei diesen Bedingungen war es schwierig Grip zu finden. Aus diesem Grund haben wir uns viel mit der Dämpfung beschäftigt, sowohl vorne als auch hinten. Mein Start war gegenüber den letzten zwei Rennen um einiges besser sowie ich auch in den ersten zwei Runden einige Positionen gutmachen konnte. Das war übrigens wichtig für den weiteren Rennverlauf. Etwa zur Halbzeit des Rennens habe ich etwas die Pace rausgenommen, weil ich merkte, ich darf den Vorderreifen nicht mehr allzu stark beanspruchen. Zudem hatte ich den Verschleiss des Hinterreifens gut im Griff. Das war in der Schlussphase mein Vorteil gegenüber meinen direkten Gegnern. So konnte ich wieder etwas zulegen und ich habe es sogar geschafft, Yonny Hernandez noch abzufangen. Diese zwei Punkte sind enorm wichtig für uns und tun uns wirklich gut. Angesichts der wenigen Ausfälle in die Punkteränge zu fahren, ist gewiss ein Erfolg für uns.”

MotoGP™ Gran Premio de Espana – Rennergebnis:
1 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamah / 45´28.834
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +2.386
3 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / +7.087
14 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +47.886

MotoGP™ WM-Stand:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 82
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 65
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 58
13 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia 17

Nächstes Rennen: 8. Mai, Bugatti Circuit, Le Mans / Frankreich

GP Espana: KONSTANT STARKE PERFORMANCE GIBT ZUVERSICHT

Für Stefan Bradl verlief der zweite Trainingstag in Jerez nicht ganz nach Plan.

Einerseits gelang es dem 26-jährigen Aprilia-Werkspilot zwar ein gutes Setting für das morgige Rennen zu erarbeiten, doch in dem so wichtigen Qualifying für die Startaufstellung versäumte es Bradl den Joker für eine heisse Zeitattacke auszuspielen. Startplatz 18 für das vierte Saisonrennen am Sonntagnachmittag bringt ihn trotzdem nicht aus der Ruhe.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia), Startplatz 18 – 1´40.835 (7/8):

“Während der zwei freien Trainings setzten wir unsere Arbeit mit Tests vieler unterschiedlicher Dinge fort. Vor allem ging es darum, das Gefühl für die Front mit dem harten Vorderreifen zu verbessern. Diese Option müssen wir wahrscheinlich wegen der hohen Temperaturen im Rennen verwenden. Letztendlich fanden wir für dieses Packet auch ein gutes Setting in Renntempo. Die Situation mit diesem Qualifying-Ergebnis schaut zwar nicht unbedingt erfreulich aus, trotzdem bin ich für den Renntag zuversichtlich. Andererseits kann ich aber auch nicht behaupten, dass ich voll und ganz zufrieden bin, denn in QP1 gelang es mir nicht eine perfekte Runde hinzuknallen. Natürlich wäre ich gerne von weiter vorne gestartet, doch unsere konstant starke Performance an den Trainingstagen stimmt mich optimistisch.”

MotoGP™ Rangliste Qualifikationstraining:
1 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´38.736
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´38.858 +0.122
3 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Respol Honda Team / Honda / 1´38.891 +0.155
18 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 1´40.835 +2.099

GP Espana: ERSTER TEST MIT WINGLETS

Stefan Bradl’s Aprilia RS-GP bekam ein aerodynamisches Update für den Spanien Grand Prix, wenngleich am Freitag Reifentests im Vordergrund standen.

Eigentlich war nur ein Update für den Elektronik-Bereich angekündigt, doch am Nachmittag fuhr der Aprilia-Werkspilot plötzlich mit den neuerdings in Mode gekommenen Winglets an der Verkleidung aus seiner Box. Der erste Test damit verlief sehr aufschlussreich. Doch am ersten Trainingstag beschäftigten sich der 26-Jährige und seine Crew hauptsächlich mit den Reifen für das vierte Rennwochenende der Saison. Abgesehen davon konnte Bradl als zweimal 15.-Schnellster den eindeutigen Aufwärtstrend bestätigen.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) FP1: P15 – 1´42.132 (12/18) / FP2: P15 – 1´41.178 (16/19):

“Wir haben uns heute hauptsächlich mit den Reifen beschäftigt. Die Situation ist allerdings recht kompliziert, da vor allem die Wahl für den Vorderreifen schwerfällt. Ich bin mir längst noch nicht 100 Prozent sicher. Die Rundenzeiten sind nicht schlecht, aber ein paar Änderungen am Setup sind schon noch notwendig, um uns weiter zu steigern. Auf jeden Fall müssen wir alle positiven Erkenntnisse von heute zusammensetzen, versuchen mehr Grip am Hinterreifen zu finden und das Gefühl für die Front zu verbessern. Zum ersten Mal habe ich heute auch Winglets an der Verkleidung probiert. Es war zwar erst ein erster Versuch, doch mein erster Eindruck ist, dass damit einige Vorteile zu spüren sind.”

MotoGP™ Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:
1 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 1´39.555 (FP2)
2 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 1´39.900 +0.345 (FP2)
3 #41 Aleix ESPARGARO / SPA / Team SUZUKI ECSTAR / Suzuki / 1´40.093 +0.538 (FP2)
15 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / 1´41.178 +1.623 (FP2)

GP Espana: BESONDERS GÜNSTIGE VORZEICHEN FÜR DEN EUROPAAUFTAKT

Stefan Bradl fiebert dem ersten Europarennen gleich aus mehreren Gründen umso erwartungsvoller entgegen.

Der Gran Premio de Espana auf dem 4,4 Kilometer langen Circuito de Jerez hat sich seit Jahren den Status des Europaauftakts im WM-Kalenders gesichert. Der Event in Südspanien zieht aber nicht nur deshalb alle Beteiligten und viele Zuschauer in den Bann. Stefan Bradl kommt mit zwei Top-10-Ergebnissen aus den Überseerennen in ansteigender Formkurve nach Jerez. Das Streckenlayout mit kurzen Geraden und einer nicht allzu hohen Durchschnittsgeschwindigkeit im Verlauf einer Runde sind weitere Umstände, die den 26-jährigen Aprilia-Werkspilot zuversichtlich stimmen. Bradl peilt in jeden Fall einen weiteren Formanstieg sowie ein weiteres zählbares Resultat diesen Sonntag an.

Jerez de la Frontera feiert an diesem Wochenende übrigens ein kleines Jubiläum. Seit nunmehr dreissig Jahren findet der Gran Premio de Espana auf der anspruchsvollen Rundstrecke in Andalusien statt. Startzeit für das MotoGP-Rennen ist für Sonntag, den 24. April um 14:00 Uhr angesetzt.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – WM-Position 14 (15 Punkte):

“Dem ersten Rennen in Europa fiebert man immer etwas sehnsüchtiger entgegen. Natürlich schon wegen der Tatsache, dass Jerez auch der richtige Ort dafür ist. Zudem beinhaltet die Piste ein interessantes Layout. Im Prinzip unterscheidet es sich vollkommen zu jenen Rennstrecken, auf denen wir bislang in dieser Saison gefahren sind. Generell ist es eigentlich ein langsamer Rundkurs mit kurzen Geraden, auf denen pure Motorleistung nicht so gravierend ins Gewicht fällt. Von dem her sollte der Circuito eigentlich unserem Bike entgegenkommen und es sollte uns an diesem Wochenende gelingen, die nächsten Fortschritte mit unserem Projekt zu erzielen. Ich gehe jedenfalls topmotiviert in das Wochenende, zumal ich in Jerez auch auf den Rückhalt der rennsportbegeisterten Fans in Spanien und aus vielen Teilen Europas zählen kann. Jerez ist diesbezüglich immer etwas Besonderes. Abgesehen davon haben unsere Ingenieure zuhause im Werk ununterbrochen geschuftet. Aprilia wird für den ersten Europa Grand Prix ein Update bezüglich der Elektronik bringen.”

MotoGP™ Zeitplan beim GP de Espana (CET):
Freitag, 22. April: 09:55 – 10:40 FP1
Freitag, 22. April: 14:05 – 14:50 FP2
Samstag, 23. April: 09:55 – 10:40 FP3
Samstag, 23. April: 13:30 – 14:00 FP4
Samstag, 23. April: 14:10 – 14:25 QP1
Samstag, 23. April: 14.35 – 14:50 QP2
Sonntag, 24. April: 09:40 – 10:00 Warm Up
Sonntag, 24. April: 14:00 Rennen (27 Runden – 118,8 km)

Daten Circuito de Jerez:
Erstmals Schauplatz des GP de Espana: 1986
Streckenlänge: 4.428 Meter
Streckenbreite: 11 Meter
Längste Gerade: 607 Meter
Linkskurven: 5
Rechtskurven: 8
Beste MotoGP™ Pole-Position: 1´37.910 (2015)
MotoGP™ Rundenrekord: 1´38.735 (2015)
Stefan Bradl‘s Resultate 2015: Startplatz 19 / 16.

MotoGP™ WM-Stand 2016:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 66
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 45
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 33
14 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / 15

GP Americas: NÄCHSTES TOP-10-ERGEBNIS IN TEXAS

Stefan Bradl erlebte einen aus seiner Sicht erfreulichen Grand Prix of The Americas, den er mit dem zehnten Rang im Rennen stark abgerundete.

Der Aufwärtstrend von Bradl und seiner Werks-Aprilia RS-GP hält weiter an. Dem 26-jährigen MotoGP-Pilot gelang es beim dritten Saisonrennen auf der technisch anspruchsvollen Rennstrecke in Austin im Prinzip nahtlos an das starke Rennergebnis vor einer Woche anschliessen. Zudem hatte Bradl in jeder Session an diesem Wochenende seinen Teamkollegen Alvaro Bautista im Griff.

Bei trockenen und Bedingungen am Sonntagnachmittag patzte Bradl nur ein einziges Mal, als der Start gründlich daneben ging. Doch fortan in den Rhythmus gekommen zeigte er Cleverness und kam dank einer soliden Performance als starker Zehnter ins Ziel.

#6 Stefan BRADL (Aprilia Racing Team Gresini, Aprilia) – 10. (WM-Position 14, 15 Punkte):

“Ich bin sehr zufrieden und freue mich natürlich über das zweite Top-Ergebnis innerhalb einer Woche. Das Rennen war gut sowie wir uns auch über das gesamte Wochenende gut verkauft haben. Allerdings war der Start eine Katastrophe. Wie schon in Argentinien hatte ich auch heute wieder Probleme mit der Kupplung. Im Gegensatz zur Vorwoche konnte ich dieses Mal wenigstens einen Start üben und wir haben auch an der Kupplung ein paar Änderungen vorgenommen, doch mir fehlt das Gefühl die Kupplung richtig loszulassen. Nach dem verpatzten Start wollte ich nichts überstürzen und ich bin daher die Sache etwas gelassener angegangen. Ich habe mir eingeredet ruhig zu bleiben, da es sowieso eine lange Distanz ist. Das ist mir gut gelungen sowie ich auch zügig meine Pace fand. Später bin ich hinter den Ducati’s von Barbera und Pirro festgehangen. Gegenüber den Beiden hatte ich auf den Geraden einen klaren Nachteil. Die drei, vier Zehntel, die auf den Geraden verloren gingen, in den Kurven wieder wettzumachen, wäre mit zu viel Risiko verbunden gewesen. Ausserdem hatte zu diesem Zeitpunkt der Vorderreifen stark nachgelassen, vor allem auf der rechten Seite, weshalb ich mein Rennen sicher nach Hause gefahren bin. Insgesamt betrachtet war es ein gutes Wochenende für uns. Wir konnten das Motorrad ständig verbessern, speziell was die Elektronik hinsichtlich der Beschleunigung betrifft. Ehrlich gesagt, habe ich das Wochenende im Prinzip sehr genossen, weil wir ein konkurrenzfähiges Paket hatten. Abgesehen des Topspeeds natürlich, der nach wie vor unser grosser Schwachpunkt ist. Doch ansonsten haben wir bereits ein gutes Paket. Das Motorrad fährt sauber um die Ecken und wie gesagt, kommen wir mit der Elektronik immer besser zurecht. Wir haben einiges gelernt, was sehr wichtig für uns war. Alles zusammen stimmt mich das sehr zuversichtlich für die Zukunft. Zudem haben meine Jungs einen super Job gemacht und wir gehen jetzt mit zwei starken Ergebnissen nach Europa zurück.”

MotoGP™ Grand Prix of The Americas:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 43´57.945
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / +6.107
3 #29 Andrea IANNONE / ITA / Ducati Team / Ducati / +10.947
10 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia / +40.211

MotoGP™ WM-Stand:
1 #93 Marc MARQUEZ / SPA / Repsol Honda Team / Honda / 66
2 #99 Jorge LORENZO / SPA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 45
3 #46 Valentino ROSSI / ITA / Movistar Yamaha MotoGP / Yamaha / 33
14 #6 Stefan BRADL / GER / Aprilia Racing Team Gresini / Aprilia 15

Nächstes Rennen: 24. April, Circuito de Jerez / Jerez de la Frontera, Spanien