#PORWorldSBK: “SCHMERZEN SIND ZU STARK”

Für den 27-jährigen Honda-Pilot war das Rennwochenende im Süden Portugals abrupt zu Ende, nachdem er am Sonntag auf den zweiten Lauf unfreiwillig verzichten musste. Der Sturz im ersten Rennen am gestrigen Nachmittag blieb für Stefan Bradl nicht ohne weitere Folgen. Die Schmerzen in seinem rechten Handgelenk wurden in der letzten Nacht deutlich schlimmer. Trotzdem versuchte es Bradl im Warm-Up, doch nach nur fünf Runden bekam er massive Probleme. Nach einer weiteren Untersuchung im Medical Center an der Rennstrecke stellte sich heraus, dass sein Handgelenk in einem schlechteren Zustand ist, als zunächst angenommen. Bradl musste daher das Startverbot der Rennärzte wohl oder übel in Kauf nehmen, wollte er doch die gestrige Scharte ausmerzen. Die Meisterschaft wird in zwei Wochen mit dem Meeting in Frankreich fortgesetzt. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR Fireblade SP2), NS – WM-Position 14 (67 Punkte): “Die Schmerzen im rechten Handgelenk sind über Nacht deutlich schlimmer geworden. Wir haben zwar gestern beim Röntgen gesehen, dass nichts gebrochen ist. Das Handgelenk ist aber stark überdehnt worden und es hat ausserdem einen harten Schlag abbekommen. Das zeigen auch die Spuren am Handschuh. Vor dem Warm-Up habe ich das Gelenk mit einem Tape-Verband fixieren lassen. Ich dachte, dass es beim Fahren irgendwie gehen wird. Doch da habe ich mich ordentlich getäuscht, weil die Schmerzen bereits nach wenigen Runden schier unerträglich wurden. Ausserdem ist die Beweglichkeit stark eingeschränkt. Nach dem Warm-Up hat sich die Situation weiter verschlechtert.” “Daher bin ich für einen weiteren X-Ray in das Medical Center gegangen. Dieser Scan hat bestätigt, dass nichts gebrochen ist. Doch man kann nicht ausschliessen, ob nicht irgendeiner der vielen Handgelenksknochen einen kleinen Haarriss erlitten hat oder Bänder und Sehnen beschädigt worden sind. Ich werde also versuchen, zu Hause schnellstmöglich einen Termin für einen MRT-Scan zu bekommen. Ich will auf keinen Fall Zeit verstreichen lassen, sondern sofort Klarheit bekommen. Im Moment fühlt sich das Ganze nicht sehr gut an und in zwei Wochen ist bereits das nächste Rennen. Das bereitet mir ein wenig Kopfzerbrechen.” “Es ist natürlich erneut sehr schade, denn heute wollte ich unbedingt ein Top-Zehn-Ergebnis einfahren, also gestern versäumtes nachholen. Aber die Situation hat sich über Nacht drastisch verschlechtert und ich bin nicht im Vollbesitz meiner Kräfte. In diesem Zustand hätte ich mir schwergetan, hart zu pushen. Es ist eine komplizierte Stelle im Handgelenk und zudem habe ich noch eine Schraube im Kahnbein, das vor zwei Jahren in Assen gebrochen ist.” #PORWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (20 Runden): 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 34´38.383 2 Michael van der Mark / Pata Yamaha Official WorldSBK Team / Yamaha YZF R1 / +5.834 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducait Panigale R / +9.201 NS #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR Fireblade SP2 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 431 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 311 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 296 14 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 67

#PORWorldSBK: RENNSTURZ ZUM GLÜCK UNVERELTZT ÜBERSTANDEN

Ein seltsamer Sturz raubte Stefan Bradl am Samstagnachmittag alle Hoffnungen, die guten Trainingsleistungen des Wochenendes in ein zählbares Rennergebnis umzumünzen. Im Gegensatz zum gestrigen Freitag besserte sich die Wettersituation mit deutlich weniger Wind und angenehmeren Temperaturen tagsüber sehr wesentlich. Der erste Renntag mit den Superpole-Sessions, die über die Startaufstellung entscheiden, wurde daher bei guten Bedingungen abgehalten. Einzige Ausnahme war ein frischer Wind am Morgen zum Zeitpunkt des dritten freien Trainings. Stefan Bradl ging mit grossen Hoffnungen in das erste Rennen auf dem schönen, jedoch enorm anspruchsvollen Rundkurs im Süden Portugals. Nach der direkten Qualifikation für die Superpole2 am Vortag, gelang dem Honda-Pilot mit dem achten Startplatz eine Bestätigung für den Aufwärtstrend. Von dieser Position gelang ihm auch ein perfekter Start, dank dem er bis zur ersten Kurve zwei Positionen gutmachen konnte. Knapp drei Runden hielt sich der 27-Jährige wacker in der ersten Verfolgergruppe, ehe ein nicht kontrollierbarer Slide am Hinterrad sein Rennen frühzeitig beendete. Beim unvermeidbaren Sturz schlug Bradl mit seinem rechten Handgelenk hart auf dem Boden auf, blieb jedoch bis auf eine leichte Prellung unverletzt. Das zweite Rennen des Wochenendes wird am Sonntagnachmittag ebenfalls um 16:00 Uhr MESZ gestartet. Der österreichische Sender ServusTV beginnt mit seiner Berichterstattung bereits eine halbe Stunde früher. Das Programm kann übrigens im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV empfangen werden. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR Fireblade SP2), NC – WM-Position 14 (67 Punkte): “Schade, weil heute wären die Top-Zehn allemal möglich gewesen. Ich denke, dass ich über die gesamte Distanz gut dabei gewesen wäre. Doch der Sturz in der dritten Runde hat uns dies verwehrt. In diesem Moment ist mir das Hinterrad in der vorletzten Kurve weggerutscht und ich bin ewig lang dahin gerutscht. Das war wirklich sehr seltsam, weil ich absolut keine Chance hatte, irgendetwas zu unternehmen. Letztendlich bin ich über den Lenker abgeflogen. Zum Glück geht es mir bis auf leichte Schmerzen im rechten Handgelenk gut. Mich beschäftigt allerdings die Ursache für diesen komischen Rutscher über das Hinterrad mehr. Das müssen wir noch im Detail klären.” “Mein Start war super und ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt. Daher habe ich natürlich gepusht und war sehr aggressiv unterwegs. Ich konnte eigentlich locker mit der Gruppe um Platz sieben, acht mithalten. Wir hatten zwar von Beginn an ein leichtes Spinning, doch in diesem Augenblick hat das Hinterrad nicht mehr aufgehört durchzudrehen. Dieser Ausgang des heutigen Rennens ist natürlich sehr ärgerlich, weil unsere Leistungen bis dahin an diesem Wochenende wirklich gut waren. Zum Glück gibt es morgen gleich die nächste Chance, die wir hoffentlich besser nutzen werden. Wir werden es auf jeden Fall probieren.” #PORWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (20 Runden): 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 34´38.383 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +6.189 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducait Panigale R / +10.166 NC #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR Fireblade SP2 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 406 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 311 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 296 14 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 67

#PORWorldSBK: STEFAN BRADL GELINGT DER DIREKTE SPRUNG IN DIE SUPERPOLE2

Der 27-jährige Honda-Pilot zeigte sich am ersten Trainingstag beim zehnten Meisterschaftsmeeting an der Algarve wie ausgewechselt. Das Rennwochenende auf dem anspruchsvollen Rundkurs auf dem Autodromo Internacional do Algarve begann bei schönem Wetter. Stark böiger Wind und eine holprige Piste waren allerdings kein einfach zu überwindendes Hindernis. Abgesehen davon nahm Stefan Bradl das viertletzte Rennwochenende der Saison in ungewohntem Umfeld in Angriff. Die gravierendste Umstellung seit dem letzten Rennen vor vier Wochen war der Wechsel seiner Technik-Crew, da er Deutsche von rechts nach links in der Box des Red Bull Honda World Superbike Team übersiedelte. Doch die längst noch nicht perfekt eingespielte Mannschaft nahm die erste Hürde tadellos. Bradl war in jeder Phase beider freien Trainings in den Top-Zehn platziert. Schlussendlich beendete er den Freitag als Zehntschnellster, was gleichzeitig die direkte Qualifikation für die Superpole2 bedeutete. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P9 – 1´44.834 / FP2: P10 – 1´43.957: “Mit diesem Start in das Wochenende bin ich natürlich zufrieden. Es ist immer schön unter den ersten Zehn zu sein. Gleichzeitig bedeutet dies auch die direkte Qualifikation für Superpole2. Das ist uns bekanntlich noch nicht so oft gelungen in diesem Jahr. Ich bin überhaupt sehr happy wie der Tag im Generellen verlief, sowie auch über unsere Fortschritte, die wir heute mit dem Motorrad erzielt haben. Wir konnten uns kontinuierlich steigern. In der Pause zwischen den zwei Sessions haben wir ein paar Änderungen gemacht, die sich sehr positiv ausgewirkt haben. In der gleichen Art und Weise sind uns dann auch in FP2 immer wieder kleinere Verbesserungen gelungen.” “Abgesehen von einem kleineren Problem mit der Hinterradbremse lief es heute einwandfrei. Doch wir haben uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auf jeden Fall haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. Ich bin auch mit meiner Rundenzeit zufrieden, eine 1´43.9 ist für uns eine wirklich starke Zeit. Eigentlich hätte ich gedacht, damit zwei, drei Positionen weiter vorne zu landen. Doch zum Schluss konnten einige Gegner noch einen drauflegen. Wir sind trotzdem in Schlagdistanz zu den Top-Fünf – auf Tom Sykes fehlen gerade mal vier Zehntel. Das kann sich allemal sehen lassen. Jetzt gilt es auf diesem Level weiterzumachen und morgen ebenso ein starkes Qualifying abzuliefern, um ähnlich abzuschneiden, wo wir heute aufgehört haben. Unsere Pace für das Rennen stimmt ebenfalls. Wenn wir also die Richtung beibehalten, dann kommen die Rundenzeiten und die Platzierung auch von selbst. Die Top-Zehn sind daher unser Ziel.” “Dieser Aufschwung kommt aber nicht von irgendwoher. Vor diesem Rennen gab es einige strukturelle Veränderungen im Team. Ich habe die Seite gewechselt und im gleichen Atemzug meine Crew. Wir kennen uns zwar schon alle seit Saisonbeginn, trotzdem wird es noch eine Weile dauern, bis wir uns aufeinander eingespielt haben. Doch nach dem ersten gemeinsamen Arbeitstag funktioniert es schon ganz gut. Vom Speed her waren wir von Beginn an gut dabei. Gleiches gilt auch für mich, da ich mich sofort in meiner neuen Umgebung sehr wohl gefühlt habe. Die Tatsache, dass die Richtung stimmt, freut mich sehr.” #PORWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´42.621 (FP2) 2 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´43.207 +0.586 (FP2) 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´43.310 +0.689 (FP2) 10 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´43.957 +1.336 (FP2)

#PORWorldSBK: STEFAN BRADL BLICKT DEM PORTIMAO-ROLLERCOASTER GESPANNT ENTGEGEN

Für das zehnte Meisterschaftsmeeting der FIM Superbike World Championship 2017 an diesem Wochenende kehrt die Serie nach einer kurzen Pause wieder auf die anspruchsvolle Piste nahe der Algarve-Küste Portugals zurück. Stefan Bradl ist zwar auf dem Autodromo Internacional do Algarve noch nie ein Rennen gefahren, doch anlässlich der Europa-Präsentation der neuen Honda CBR1000RR Fireblade im vergangenen November und bei einem Test mit seinem Red Bull Honda World Superbike Team zu Beginn dieses Jahres konnte sich der 27-jährige Bayer ausreichend Streckenkenntnisse verschaffen. Bradl hofft daher davon profitieren zu können und gleichzeitig auch die letzten Ergebnisse entsprechend verbessern zu können. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen 1000 ccm Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen. Doch aufgepasst: aufgrund des Zeitunterschieds von einer Stunde zu Mitteleuropa gibt es eine gravierende Änderung zum üblichen Zeitplan. Die Rennen werden daher erst um 16:00 Uhr MESZ gestartet. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Nach dem unglücklichen Wochenende bei meinem Heimrennen auf dem Lausitzring und der anschliessenden Pause bin ich froh, dass es in der Meisterschaft wieder weitergeht. Ich freue mich auf die Rennen in Portimao, da wir diese Strecke von einem Test zu Saisonbeginn gut kennen. Hoffentlich gelingt es uns die enttäuschenden Ergebnisse von zuletzt in der Lausitz auszumerzen und gleichzeitig auch einige Fortschritte mit dem Motorrad zu erzielen. Ich freue mich auch Takumi Takahashi als Teamkollegen begrüssen zu dürfen. Es wird sicher interessant, die Box mit ihm zu teilen, und ich bin auch schon auf sein Feedback über die Fireblade gespannt.” Autodromo Internacional do Algarve – Streckeninformationen: Länge: 4.592 Meter Kurven: 15 (6 Links / 9 Rechts) Website: www.autodromoalgarve.com WorldSBK Beste Superpole: 1´41.360 (2013) WorldSBK Rundenrekord: 1´42.475 (2013) Zeitplan (MESZ): Freitag, 15. September: 10:45 – 11:45 FP1 Freitag, 15. September: 15:30 – 16:30 FP2 Samstag, 16. September: 10:05 – 10:30 FP3 Samstag, 16. September: 12:00 – 12:15 SP1 Samstag, 16. September: 12:25 – 12:40 SP2 Samstag, 16. September: 16:00 Rennen 1 (20 Runden – 91,840 km) Sonntag, 17. September: 10:50 – 11:05 Warm-Up Sonntag, 17. September: 16:00 Rennen 2 (20 Runden – 91,840 km)

#GermanWorldSBK: DREI HART ERKÄMPFTE PUNKTE BEIM HEIMSPIEL

Stefan Bradl konnte am Sonntag ein schwieriges Wochenende mit drei Punkten im Gepäck abschliessen. Stefan Bradl ging bei weitem nicht 100 Prozent fit in das zweite Rennen auf dem Lausitzring. Doch zumindest hatte sich die Situation seit letzter Nacht deutlich gebessert. Der 27-jährige deutsche Superbike-Rookie wollte ausserdem die vielen heimischen Fans nicht weiter enttäuschen. Bradl biss also die Zähne zusammen und fuhr die anstrengende Distanz über 21 Runden tapfer zu Ende. Vom Start weg war der Honda-Pilot in Positionskämpfe verwickelt und zeigte trotz seines Handicaps viel Einsatz. Die nächste Station der FIM Superbike World Championship ist in vier Wochen die Rennstrecke von Portimao an der Algarve-Küste Portugals. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 13. – WM-Position 14 (67 Punkte): “Ich bin froh, dass ich heute überhaupt fahren konnte. Die Schmerzen im linken Arm waren ertragbar und ich war zumindest in der Lage, das Rennen zu Ende zu fahren. Trotzdem bin ich weit davon entfernt, 100 Prozent fit zu sein. Die Platzierung entspricht natürlich nicht den Erwartungen. Schon gar nicht, nachdem ich eigentlich mit einem guten Gefühl in das Wochenende gestartet bin. Auf der anderen Seite hat sich in der langen Sommerpause auf technischer Seite kaum etwas verändert. Es ist im Prinzip immer noch der gleiche Stand. Wir sind nicht konkurrenzfähig genug, um in dieser Meisterschaft etwas zu erreichen.” “Hinzu kommt auch der Zustand dieser Strecke mit den vielen Bodenwellen. Für den Lausitzring braucht es daher eine sehr fein abgestimmte Elektronik. Doch das ist nach wie vor unsere grösste Schwachstelle. Ich musste hart kämpfen, um heute überhaupt Punkte zu holen. Ich fuhr die gesamte Distanz in einer Gruppe, konnte aber nie richtig attackieren. Ich konnte zwar einige Mal überholen, doch ich musste dabei sehr, sehr viel riskieren. Das wäre über die Renndistanz nicht gut gegangen und in meiner momentanen Verfassung konnte ich es mir einfach nicht erlauben, ein weiteres Mal zu stürzen. Wir waren hinsichtlich der Pace einfach zu langsam. Diese Tatsache schmerzt eigentlich mehr als mein Arm. Ich bin daher mit der Gesamtsituation überhaupt nicht zufrieden.” #GermanWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (21 Runden): 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 34´05.220 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +2.290 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducait Panigale R / +4.388 13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +36.772 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 381 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 311 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 276 14 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 67 Nächstes Rennen: 16./17. September, Portimao / Portugal

#GermanWorldSBK: STEFAN BRADL MUSS AUF DAS ERSTE RENNEN IN DER LAUSITZ VERZICHTEN

Der Honda-Pilot versuchte vergebens sich auf das Samstagrennen bei seinem Heimspiel vorzubereiten. Die Nachwirkungen des Sturzes am Freitag zur Halbzeit des zweiten Trainings behinderten Stefan Bradl zu stark. Der 27-jährige Bayer musste daher seinen Start am ersten Rennen des Wochenendes absagen. Zuvor fuhr Bradl angesichts der Umstände allerdings noch ein starkes Qualifying. In der ersten Superpole-Session qualifizierte er sich für den 15. Startplatz. Bradl hofft nun, dass die Schmerzen bis zum Sonntag abklingen und er somit am zweiten Rennen teilnehmen kann. Das zweite Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz wird am Sonntag ebenfalls um 13:00 Uhr MESZ gestartet. Der österreichische Sender ServusTV beginnt mit seiner Live-Berichterstattung bereits eine halbe Stunde früher. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), NS – WM-Position 14 (64 Punkte): “Wenn man nicht fahren kann, ist die Enttäuschung natürlich gross. Vor allem, wenn es beim Heimrennen ist. Es hätte aber keinen Sinn gemacht irgendetwas zu riskieren. Daher bin ich in FP3 auch nur wenige Runden gefahren. In der Superpole habe ich trotzdem alles gegeben, um zumindest einen halbwegs ordentlichen Startplatz herauszufahren. Doch danach waren alle Reserven aufgebraucht. Ausserdem wurden die Schmerzen wegen der Belastungen wieder deutlich stärker. Ich werde mich nun im Medical Center nochmals behandeln lassen und bis morgen ausruhen. Vor dem Warm Up wird dann entschieden, ob ich es morgen nochmals probieren werde. Es ist wirklich zu dumm, dass dies passieren musste. Es tut mir auch für die Fans sehr leid.” #GermanWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (25 Runden): 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 34´08.073 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +1.834 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +3.250 NS #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 361 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 298 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 251 14 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 64

#GermanWorldSBK: TRAININGSSTURZ ZUM GLÜCK RELATIV GLIMPFLICH ÜBERSTANDEN

Es war ein hektischer Auftakt in das Heimrennen für Stefan Bradl; wegen einer Ellbogenverletzung steht hinter seiner weiteren Teilnahme an diesem Wochenende noch ein Fragezeichen. Das neunte Meisterschaftsmeeting, das erste nach der langen Sommerpause, begann bei schönem Sommerwetter. Doch am Mittag zog eine Gewitterfront auf. Abgesehen davon begann für Stefan Bradl sein Heimspiel sehr erfreulich. Als Elftschnellster des ersten Trainings übertraf er im Prinzip seine eigenen Erwartungen, zumal der Lausitzring mit dem Honda Superbike Neuland für ihn ist. Für die zweite Session am Nachmittag waren Bradl und seine Crew guter Dinge, diesen Trend fortsetzen zu können. Doch kurz vor Halbzeit des Trainings kam der Bayer auf einer Ölspur zu Sturz. Bradl schlug dabei heftig mit dem linken Ellbogen auf dem Asphalt auf. Beide Rennen des Wochenendes werden wie üblich live vom österreichischen Sender ServusTV übertragen. Das Programm, das übrigens im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen ist, beginnt am Samstag und Sonntag jeweils eine halbe Stunde vor Rennstart mit einer ausführlichen Berichterstattung. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P11 – 1´38.794 / FP2: P16 – 1´39.884: “Unglücklicher hätte der Start in das Wochenende nicht enden können. Nach der langen Pause habe ich mich auf Anhieb sehr wohl mit dem Motorrad gefühlt. Das kam eigentlich ein bisschen überraschend, wenn man bedenkt, dass diese Strecke praktisch Neuland für mich ist. FP1 verlief daher sehr erfreulich, unsere Pace war gut und das Gleiche galt auch dem Gefühl für meine Fireblade. Wir waren gut vorbereitet, um in der zweiten Session weitere Fortschritte zu machen. Es wurden noch ein paar Änderungen am Motorrad gemacht und wir gingen zunächst mit gebrauchten Reifen in die Session. Doch wenig später zogen wir neue Reifen auf, da es vorsehbar war, dass es bald zu regnen beginnen würde. Ich war auf einer schnellen Runden und hatte ein gutes Gefühl, jedoch bin ich auf einer Ölspur ausgerutscht. Lowes’ Bike hatte zuvor einen Motorschaden. Der Sturz passierte ohne Vorwarnung, es wurden auch keine gelben Flaggen oder Signale für Öl auf der Piste gezeigt. Es war ein ziemlich wilder Abflug, bei dem ich mit dem linken Ellbogen heftigen aufgeschlagen bin. Die Folge ist eine Prellung am Gelenk, weshalb meine Beweglichkeit eingeschränkt ist. Zum Glück ist nichts gebrochen, doch wir müssen abwarten, wie sich die Situation über Nacht entwickelt. Es ist sehr ärgerlich, weil ich habe mich sehr stark gefühlt und ausserdem ist es mein Heimrennen. Ich hoffe sehr, dass ich morgen fahren kann.” #GermanWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´37.712 (FP2) 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´37.504 +0.332 (FP1) 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´37.526 +0.354 (FP1) 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´38.794 +1.622 (FP1)

#GermanWorldSBK: “EIN HEIMRENNEN MOTIVIERT IMMER ZUSÄTZLICH”

Der 27-jährige Superbike-Pilot kommt zum ersten Mal mit einem schweren Motorrad zur 4,6 Kilometer langen Rennstrecke in Brandenburg. Die FIM Superbike World Championship wird an diesem Wochenende mit dem Meisterschaftsmeeting auf dem EuroSpeedway Lausitzring fortgesetzt. Für Stefan Bradl ist es also sein Heimspiel. Der Honda-Pilot kennt die Strecke aus seiner Zeit in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. Damals fuhr er allerdings noch in der 125ccm Klasse. Streckenkenntnisse sind also vorhanden, trotzdem kommt Bradl mit einem Nachteil gegenüber der Konkurrenz nach Brandenburg. Aus terminlichen Gründen verpasste er einen offiziellen Test in der Sommerpause auf dem Lausitzring. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen 1000 ccm Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Nach der langen Sommerpause bin ich froh, dass es wieder losgeht. Es war schade, dass ich in Suzuka nicht fahren konnte. Ich freue mich jetzt aber auf mein Heimrennen auf dem Lausitzring. Ein Heimrennen gibt jeden Fahrer immer zusätzliche Motivation. Aus meiner Sicht wird es auch interessant, wie ich mit dem Lausitzring zurechtkommen werde. Ich kann nicht wirklich behaupten, die Strecke gut zu kennen: ich bin zwar hier schon zwei oder drei Mal gefahren. Das ist allerdings mittlerweile zwölf Jahre her. Daher bin ich gespannt, wie diese Piste mit einem grossen Bike zu fahren ist. Hoffentlich kann ich mich schnell an den Lausitzring gewöhnen, da die Top-Teams und Fahrer im Sommer einen Test hier hatten. So gesehen gehen sie mit einem Vorsprung in das Wochenende. Es gibt also eine Menge Arbeit aufzuholen, trotzdem hoffe ich, dass wir ein gutes Wochenende haben werden.” EuroSpeedway Lausitzring – Streckeninformationen: Länge: 4.265 Meter Kurven: 14 (8 Links / 6 Rechts) Website: www.lausitzring.de WorldSBK Beste Superpole: 1´37.883 (2016) WorldSBK Rundenrekord: 1´37.357 (2016) Zeitplan (MESZ): Freitag, 18. August: 09:45 – 10:45 FP1 Freitag, 18. August: 14:30 – 15:30 FP2 Samstag, 19. August: 08:45 – 09:10 FP3 Samstag, 19. August: 10:30 – 10:45 SP1 Samstag, 19. August: 10:45 – 11:10 SP2 Samstag, 19. August: 13:00 Rennen 1 (21 Runden – 89,565 km) Sonntag, 20. August: 09:30 – 09:45 Warm Up Sonntag, 20. August: 13:00 Rennen 2 (21 Runden – 89,656 km) WorldSBK WM-Stand 2017: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki / 341 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki / 282 3 Chaz DAVIES / GBR / Ducati / 226 4 Marco MELANDRI / ITA / Ducati / 189 5 Alex LOWES / GBR / Yamaha / 148 6 Xavi FORES / SPA / Ducati / 132 7 Michael van der MARK / NED / Yamaha / 129 8 Leon CAMIER / GBR / MV Agusta / 99 9 Jordi TORRES / SPA / BMW / 94 10 Eugene LAVERTY / IRL / Aprilia / 89 11 Román RAMOS / SPA / Kawasaki / 73 12 Leandro MERCADO / ARG / Aprilia / 66 13 #6 Stefan BRADL / GER / Honda / 64 14 Lorenzo SAVADORI / ITA / Aprilia / 63 15 Randy KRUMMENACHER / SWI / Kawasaki / 46

#2017Suzuka8hours: KURZFRISTIGE ABSAGE BEIM LANGSTRECKENKLASSIKER IN JAPAN

Der 27-jährige Honda-Pilot konnte wegen einer Mittelohrentzündung den Flug nach Japan zum «Suzuka 8hours» nicht antreten. Eigentlich hätte Stefan Bradl am gestrigen Dienstag nach Japan fliegen sollen. Doch nachdem er sich seit Montag krank fühlte, suchte der Honda-Pilot am Dienstagmorgen ein Krankenhaus auf. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten eine Mittelohrentzündung. Bradl war für dieses Wochenende neben Dominique Aegerter und Randy de Puniet als dritter Fahrer im werksunterstützten F.C.C. TSR Honda Team beim prestigeträchtigen Langstreckenklassiker vorgesehen. Den letzten Test vor zwei Wochen schloss das Trio mit der viertschnellsten Rundenzeit ab und rechnete sich erstklassige Podiumschancen aus. Stefan BRADL: “Ich bin sehr enttäuscht, das Acht-Stunden-Rennen von Suzuka an diesem Wochenende zu verpassen. Ich habe mich eigentlich seit dem ersten Gespräch über dieses Projekt darauf gefreut. Leider hatte eine Mittelohrentzündung zu einer Schädigung des Innenohrs und des Trommelfells geführt. Die Ärzte rieten mir daher, um keine weiteren Komplikationen befürchten zu müssen, nicht nach Japan zu fliegen. Ich fühlte mich bei den Tests vor zwei Wochen und in diesem Team sehr wohl und war begeistert, erstmals bei diesem berühmten Rennen an den Start zu gehen. Es tut mir leid und mir bleibt nichts anderes übrig, als den Jungs bei TSR und Honda viel Glück für dieses Wochenende zu wünschen. Ich werde mit Ihnen zu Hause mitfiebern und zujubeln.”

#2017Suzuka8hours: “BIN GUT VORBEREITET FÜR MEIN ERSTES LANGSTRECKENRENNEN”

Der 27-jährige Superbike-WM-Pilot hat anlässlich eines offiziellen Tests für den Langstreckenklassiker in Suzuka Ende dieses Monats viele positive Eindrücke gesammelt. Stefan Bradl ist nach dem letzten WM-Meeting am vergangenen Wochenende sofort von Kalifornien nach Japan weitergereist, wo auf dem Suzuka Circuit von Dienstag bis Donnerstag ein letzter dreitägiger Test für die diesjährige Auflage des «Suzuka 8hours» anberaumt war. Bradl war allerdings wegen der knappen Anreise nur die letzten zwei Tage mit seinem F.C.C. TSR Honda Team im Einsatz. In der kurzen Zeit meisterte der Honda-Pilot aber viele unbekannte Dinge, wie zum Beispiel fehlende Streckenkenntnisse, die Umstellung von Pirelli-Reifen auf Bridgestone, etc. bravurös. Darüber hinaus hat Bradl’s Honda CBR1000RR Fireblade SP2, wie er sie in der Superbike-WM einsetzt, und der Fireblade für die «Suzuka 8hours» nicht viel gemeinsam. Doch mit Abschluss des Tests fühlt sich der Deutsche gut gerüstet, um sich am letzten Juli-Wochenende anständig aus der Affäre zu ziehen. Bradl wird übrigens mit dem Schweizer Dominique Aegerter und dem Franzosen Randy de Puniet als Teamkollegen an den Start gehen. Die «Suzuka 8hours» ist seit Jahren ein Fixtermin der FIM Endurance World Championship (Langstrecken-WM). Mit dem Austragungsort auf dem Suzuka Circuit, also unmittelbar vor der Haustüre aller namhaften japanischen Werke, kommt dieser Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung zu. In diesem Jahr feiert dieser Klassiker des Zweiradrennsports zudem sein 40-jähriges Jubiläum. Stefan BRADL: “Aus meiner Sicht waren es zwei sehr interessante Testtage in Suzuka, auch wenn mit Hinreise direkt aus Kalifornien und einer hastigen Rückreise alles ziemlich stressig war. Es war gleichzeitig auch eine tolle Erfahrung für mich, den Suzuka Circuit erstmalig kennengelernt zu haben. Insgesamt betrachtet bin ich mit meiner Performance zufrieden. Gegen Ende des zweiten Tages haben wir Veränderungen am Motorrad vorgenommen, die es mir erlaubten, deutlich schnellere Rundenzeiten zu fahren. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass es eine gewisse Zeit brauchte, um mich einerseits mit der mir unbekannten Strecke anzufreunden und andererseits mit den vielen Fahrern auf der Piste zurechtzukommen. Hinzu kam auch die Umstellung auf anderes Reifenmaterial, als wir in der Superbike-WM verwenden, sowie sich auch das Motorrad selbst sehr deutlich von meiner Fireblade unterscheidet. Von dem her waren die zwei Tage mit sehr viel Arbeit ausgefüllt. Die Bedingungen waren sehr heiss, was die Sache zudem enorm anstrengend machte. Doch am Schluss war das Ergebnis sehr positiv und ich denke, dass ich für mein erstes Achtstundenrennen gut vorbereitet bin.”