#ItalianWorldSBK: MAGERE AUSBEUTE TROTZ VIEL DURCHHALTEVERMÖGEN IM ZWEITEN RENNEN

Stefan Bradl wurde am Sonntag im zweiten Imola-Rennen von massiven Getriebeproblemen gebremst. Der Superbike-Rookie erlebt bisweilen eine frustrierende Saison. Nach Sturzpech am Samstag, bei dem Bradl heil davon kam, jedoch seine Rennmaschine samt leistungsstärkerem Motor Totalschaden war, konnte er im Rennen als Zehnter ein weiteres Top-Zehn-Ergebnis einfahren. Am Sonntagmorgen, bei erneut herrlichem Wetter, sah die Welt allerdings schon wieder düster aus. Bereits während des 15-minütigen Warm-Up quälten ihn Getriebeprobleme, die trotz intensiver Bemühungen bis zum Rennstart kurz nach Mittag nicht behoben werden konnten. Der Abbruch nach einer Runde und Neustart aufgrund eines Motorschadens eines anderen Fahrers tat übrigens nicht zur Sache. Die Superbike Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen mit dem Besuch der Serie auf der englischen Rennstrecke Donington Park fortgesetzt. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 14. – WM-Position 12 (43 Punkte): “Erneut ein Rennen, über das es nicht viel zu erzählen gibt. Mein Start und die erste Runden waren noch in Ordnung. Doch beim Anbremsen der Schikane in der zweiten Runde ist mir ein schwerer Fehler passiert: beim Runterschalten wusste ich nicht, in welchen Gang ich in diesem Moment war. Somit war das Rennen für mich gelaufen, nachdem ich mich über die gesamte Distanz mit diesem Getriebeproblem abmühen musste. Jedes Mal beim Schalten musste ich die Gänge gewaltsam reindrücken, sowie beim Runterschalten die Gänge immer wieder rausgesprungen sind. Gestern war es noch ok, das Problem hat sich aber bereits heute Vormittag während des Warm-Up angekündigt.” “In der Pause bis zum Rennen haben wir zwar versucht, mithilfe der Elektronik die Lebensdauer des Getriebes ein bisschen zu verlängern. Leider ohne Erfolg. Dieser Motor, den wir gestern nach dem Totalschaden in das neuaufgebaute Motorrad einbauen mussten, hat mittlerweile vier Events auf dem Buckel. Von dem her kann man niemand einen Vorwurf machen. Mit so einer Laufzeit ist das Getriebe einfach ausgeleiert. Schlussendlich kam ein ganz schwaches Rennen heraus, in dem ich aufgrund der Probleme nie auf anständige Rundenzeiten kam, sowie auch viele Fahrfehler die logische Folge waren. Mit Rang 14 und zwei Punkten sind wir trtozdem noch halbwegs gut davon gekommen.” #ItalianWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (18 Runden): 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 32´12.361 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +3.739 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +4.342 14 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +54.649 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 235 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 161 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 160 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 43 Nächstes Rennen: 27./28. Mai, Donington Park / Grossbritannien

#ItalianWorldSBK: “MORGEN MUSS ES DEUTLICH SCHNELLER GEHEN”

Der Honda-Pilot kam nach einem turbulenten ersten Renntag in Imola nicht über Rang zehn hinaus. Das neunte Saisonrennen der FIM Superbike World Championship fand am Samstagnachmittag bei guten Bedingungen statt. Für Stefan Bradl begann der erste Renntag der WM-Runde in Italien allerdings mit einer Schrecksekunde. Nach einem zum Glück für ihn harmlos endenden Sturz im dritten freien Training hatte seine Rennmaschine hingegen nur noch Schrottwert. Sein Team leistete daraufhin ganze Arbeit, da in der knapp eineinhalb stündigen Pause bis zum Beginn der Superpole1 ein Motorrad komplett neu aufgebaut werden musste. In dieser 15-minütigen Zeitenjagd um die Qualifikation für die Superpole2, diese Session entscheidet über die Startplätze der ersten vier Reihen, zeigte sich der 27-Jährige ziemlich unbeeindruckt von den Vorkommnissen zuvor. Bradl stürmte zur Bestzeit. Damit gelang ihm zum zweiten Mal in seiner Rookie-Saison der Sprung in die Superpole2. Letztendlich qualifizierte er sich für den zwölften Startplatz. Das Rennen kurz Nachmittag verlief aus seiner Sicht nicht besonders aufregend. Fehlende Streckenkenntnisse des selektiven Rundkurses in der Emiglia-Romagna und Nachteile in der Beschleunigung waren sein Handicap. Das Rennen wurde nach einem Sturz des Iren Eugene Laverty abgebrochen und die Reihenfolge nach zwölf Runden als Zieleinlauf gewertet. Das zweite Rennen wird am Sonntag ebenfalls um 13:00 Uhr gestartet. Die Live-Berichterstattung auf ServusTV beginnt bereits eine halbe Stunde früher. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 10. – WM-Position 11 (41 Punkte): “Die Dinge verliefen heute erneut nicht ganz rund. Der Sturz am Morgen hat natürlich ein wenig am Selbstvertrauen gekratzt, sowie wir ausserdem beim Neuaufbau des Motorrades auf den alten Motor zurück greifen mussten. Das Fahrverhalten war daher im Rennen komplett anders. Von dem her hat es eine Weile gedauert, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte. Das Rennen selbst verlief bereits vom Start weg eher langweilig. Ich hatte nicht wirklich eine Chance ins Geschehen eingreifen zu können. Die meiste Zeit fuhr ich alleine und ich habe auch zu viele Fehler gemacht.” “Zum Schluss musste ich noch einen Platz an Roman (Ramos) abgeben. Im Endeffekt war es allerdings eine Hilfe für mich, einen anderen Fahrer folgen zu können. Ich konnte mich besser orientieren und habe hinsichtlich der Linienwahl ein bisschen was abschauen können. Das Grundproblem war aber trotzdem noch vorhanden. Aus den Kurven heraus ist das Motorrad in der Beschleunigung nicht gut genug. Ich versuchte daher diesen Nachteil auf der Bremse gutzumachen. Dieses Vorhaben ist leider gründlich daneben gegangen, weil ich dabei einige Fehler eingebaut habe. Hoffentlich kann ich all das morgen besser umsetzen und konstant schneller fahren. Eine halbe Sekunde ist dabei das Minimum.” #ItalianWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (12 Runden): 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 21´21.371 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +6.696 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba-it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +9.287 10 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +34.585 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 215 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 144 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 136 11 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 41

#ItalianWorldSBK: “IMOLA MACHT VIEL SPASS”

Der 27-jährige Superbike-Pilot ist nach dem ersten Trainingstag von der abwechslungsreichen Rennstrecke in Imola begeistert. Der knapp 5 Kilometer lange Rundkurs auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari unterscheidet sich sehr deutlich zu den meisten anderen Rennstrecken. Am augenscheinlichsten ist die Lage des Circuit inmitten von Imola. Vom Fahrerlager sind es nur wenige Minuten zu Fuss ins Stadtzentrum. Das Streckenlayout selbst hat aber auch einiges zu bieten, wie Stefan Bradl erfahren musste. Der fünfte WM-Lauf begann bei guten Bedingungen mit schönem Wetter. Auf der anspruchsvollen Strecke in der Emiglia-Romagna war es für Bradl nicht einfach, schnell auf ansprechende Rundenzeiten zu kommen. Das erste freie Training am Freitagvormittag diente daher vorrangig dazu, um erstmals Bekanntschaft mit dem Autodromo zu schliessen. Während der zweiten Session konnte der Honda-Pilot seine Rundenzeiten gegenüber Vormittag deutlich verbessern, trotzdem muss er am Samstag in der Superpole 1 um die Qualifikation für die zweite Zeitenjagd um die besten Startplätze kämpfen. Beide Rennen des Wochenendes werden wie üblich live von ServusTV übertragen. Die Sendung beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 12:30 Uhr mit einer ausführlichen Vorberichterstattung von der WM-Runde im Herzen Italiens. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P14 – 1´49.616 / FP2: P12 – 1´48.766: “Der erste Eindruck von dieser Strecke mit einer Rennmaschine ist ok. Das Layout gefällt mir wirklich sehr gut, weil es einfach vollkommen anders als zu vielen anderen Rennstrecken ist. Trotzdem fällt es mir schwer den Fahrspass voll auskosten zu können. Es brauchte natürlich einige Runden, um die richtige Linienwahl zu finden. Eine Runde ist enorm abwechslungsreich. Es gibt vielen Highspeed-Abschnitten, gefolgt von harten Bremspunkten. Im Vergleich zu Thailand, ist es hier ungleich schwieriger sich schnell zurecht zu finden.” “Doch abgesehen davon, dass ich mich erst fahrerisch auf diese anspruchsvolle Piste einschiessen musste, haben wir in der Beschleunigung massive Probleme. Es ist schon frustrierend, wenn man den ersten Trainingstag mit 2,5 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit beendet. Es gibt hier viele Stellen, wo man vom ersten Gang hochschaltet und in diesen Abschnitten verlieren wir viel Zeit. In diesem Bereich müssen wir uns morgen deutlich verbessern. Hoffentlich gelingt es uns diese Schwachstellen auszusortieren, um uns für die Superpole2 zu qualifizieren. Für das Rennen habe aber ich selbst noch einiges zu lernen auf dieser Strecke.” #ItalianWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´46.229 (FP2) 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´46.694 +0.465 (FP2) 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´47.125 +0.896 (FP2) 13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´48.766 +2.537 (FP2)

#ItalianWorldSBK: “IN ITALIEN GEFÄLLT ES MIR IMMER GUT”

Das fünfte Rennwochenende der Meisterschaft an diesem Wochenende in Imola ist für den Superbike Rookie allerdings absolutes Neuland. Stefan Bradl ist bisweilen auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari noch nie eine Runde mit einer Rennmaschine gefahren. Von dem her blickt der 27-Jährige einer enormen Herausforderung entgegen. Der Verlauf einer Runde beinhaltet eine Mischung aus schnellen und flüssigen Kurven und mehreren Schikanen mit Stop-and-Go-Charakter. Zudem gibt es etliche blinde Kurven und harte Bremspunkte in abschüssigen Abschnitten. Bradl hat sich vor der Abreise nach Imola natürlich bei seinen Superbike-Kollegen umgehört. Doch von allen Seite bekam er fast ausschliesslich Aussagen über die wohl körperlich anstrengendste Rennstrecke des Kalenders zu hören. Das erste Training am Freitagvormittag wird daher für den weiteren Verlauf des Wochenendes sehr ausschlaggebend sein. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Ich freue mich auf die WM-Runde an diesem Wochenende in Italien. Das Wetter ist hier üblicherweise schön und warm. Ich hoffe daher, dass es an diesem Wochenende auch so sein wird. Ich bin noch nie in Imola gefahren. Ich habe daher überhaupt keine Streckenkenntnisse. Diesbezüglich wird es bestimmt eine gewaltige Herausforderung, da ich gehört habe, dass der Streckenverlauf in Imola mit einigen blinden Kurven und vielen Höhenunterschieden sehr anspruchsvoll ist. Es wird nicht einfach, auf Anhieb die richtige Linie zu finden. Doch ich werde wie immer mein Bestes geben, damit ich mich schon im ersten Training an die Strecke gewöhne und mit jeder weiteren Session auf diesen Level weiter zu machen.” Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari – Streckeninformationen: Länge: 4.936 Meter Kurven: 22 (13 Links / 9 Rechts) Website: www.autodromoimola.it WorldSBK Beste Superpole: 1´46.289 (2014) WorldSBK Rundenrekord: 1´46.707 (2015) Zeitplan (MESZ): Freitag, 12. Mai: 09:45 – 10:45 FP1 Freitag, 12. Mai: 14:30 – 15:30 FP2 Samstag, 13. Mai: 08:45 – 09:10 FP3 Samstag, 13. Mai: 10:30 – 10:45 SP1 Samstag, 13. Mai: 10:55 – 11:10 SP2 Samstag, 13. Mai: 13:00 Rennen 1 (19 Runden – 93,784 km) Sonntag, 14. Mai: 09:30 – 09:45 Warm Up Sonntag, 14. Mai: 13:00 Rennen 2 (19 Runden – 93,784 km) WorldSBK WM-Stand 2017: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki / 195 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki / 131 3 Chaz DAVIES / GBR / Ducati / 111 4 Marco MELANDRI / ITA / Ducati / 97 5 Alex LOWES / GBR / Yamaha / 76 6 Michael van der MARK / NED / Yamaha / 62 7 Xaxi FORES / SPA / Ducati / 60 8 Jordi TORRES / SPA / BMW / 57 9 Leon CAMIER / GBR / MV Agusta / 54 10 Eugene LAVERTY / IRL / Aprilia / 46 11 Nicky HAYDEN / USA / Honda / 36 12 Stefan BRADL / GER / Honda / 35 13 Román RAMOS / SPA / Kawasaki / 32 14 Leandro MERCADO / ARG / Aprilia / 28 15 Lorenzo SAVADORI / ITA / Aprilia / 21

#AssenWorldSBK: “RENNEN OK, DOCH MEHR IST UNTER NORMALEN UMSTÄNDEN MOMENTAN NICHT DRINNEN”

Nach dem starken sechsten Rang am Samstag, musste sich der 27-jährige Superbike-Pilot im zweiten Rennen mit dem zehnten Platz zufrieden geben. Die Bedingungen waren am Sonntag in Assen ähnlich wie am Vortag: viel Sonnenschein, aber dennoch viel zu kühle Temperaturen für diese Jahreszeit. Stefan Bradl startete als Dritter aus der ersten Reihe. Aufgrund der neuen Regelung betreffend die Startaufstellung für das zweite Rennen eines Wochenendes, basierend auf den Zieleinlauf von Rennen 1, wurde der Honda-Pilot nach dem gestrigen sechsten Platz auf Startplatz drei vorgereiht. Bradl konnte allerdings nicht davon profitieren und erlebte im Gegensatz zum Samstagnachmittag dieses Mal keinen mitreissenden Rennverlauf. Die Superbike Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen im italienischen Imola fortgesetzt. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 10. – WM-Position 12 (35 Punkte): “Das heutige Rennen verlief nicht ganz so erfreulich wie gestern. Erstens konnte ich leider keinen Nutzen vom dritten Startplatz ziehen, weil ich am Start schon einige Positionen verlor. Auf der anderen Seite sind wir mit einer anderen Vorderradabstimmung ins Rennen gegangen. Es brauchte daher ein paar Runden, um mich daran zu gewöhnen. In dieser Phase habe ich wohl ein besseres Ergebnis versäumt. Ich brauchte einfach zu lange, um mich der Situation anzupassen. Die Entscheidung zu Gunsten der geänderten Einstellung war trotzdem richtig, weil gestern die Performance des Vorderreifens über die Distanz nachgelassen hat.” “Insgesamt betrachtet war Assen erneut ein kurioses Wochenende. Die technische Situation ist nach wie vor ziemlich unüberschaubar. Diesbezüglich müssen wir schauen, dass wir schon für Imola mehr Ordnung reinbringen. Hoffentlich sind wir dann auf dieser Seite besser und konstanter aufgestellt. Abgesehen davon, dass mir mein Rennen schon in der Anfangsphase entglitten war, war es ok. Doch wie auch anhand der Ergebnisse meines Teamkollegen erkennen ist, gibt das Motorrad im Moment nicht mehr her. Das ist wirklich schade und auch ein wenig zermürbend.” #AssenWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (21 Runden): 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 33´48.345 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +0.025 3 Chaz DAVIES / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +5.077 10 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +24.693 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 195 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 131 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 111 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 35 Nächstes Rennen: 13./14. Mai, Imola / Italien

#AssenWorldSBK: “WAR FAHRERISCH WIRKLICH STARK”

Der 27-jährige Honda-Pilot stürmte im ersten Assen-Rennen als Sechster zu seinem bislang besten WorldSBK-Ergebnis. Trotz herrlichem Sonnenschein war auch am Samstag im Norden der Niederlande dicke Winterbekleidung notwendig. Die Temperaturen waren erneut empfindlich kühl. Stefan Bradl liess sich davon allerdings nicht beirren. Im Gegenteil, in einem actiongeladenen und kampfstarken Rennen wurde er so richtig heiss. Während es in der Superpole noch nicht nach seinen Vorstellungen lief, Bradl qualifizierte sich als 16. für die Startaufstellung, glänzte er am Start und fand sich nach nur wenigen Kurven bereits auf Position neun. Ab diesem Zeitpunkt kämpfte der WorldSBK-Rookie jederzeit um ein Top-8-Finish. Ausschlaggebend war dafür auch seine konstante Pace und fehlerfreie Fahrt über die gesamte Renndistanz. In den letzten zwei Runden machte Bradl zwei weitere Positionen gut und fuhr schliesslich als Sechster sein bislang bestes Resultat in der FIM Superbike World Championship ein. Ein Erfolgserlebnis, das für das zweite Rennen auf dem berühmten TT Circuit in Assen Auftrieb und Motivation gibt, zumal Bradl aufgrund der neuen Regeln am Sonntag vom dritten Startplatz aus der ersten Reihe ins Rennen gehen wird. Das achte Saisonrennen wird ebenfalls live vom österreichischen Sender ServusTV übertragen. Während der Rennstart für 13:00 Uhr angesetzt ist, beginnt das Programm mit einer umfangreichen Vorberichterstattung bereits eine halbe Stunde früher. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 6. – WM-Position 11 (29 Punkte): “Ich bin sehr, sehr happy mit diesem sechsten Platz und ich bin auch mit meiner fahrerischen Leistung, die wirklich sehr stark war, mehr als zufrieden. Es begann mit einem guten Start, ich bin super von der Linie weg gekommen, sowie ich der Anfangsphase überhaupt sehr stark und aggressiv war. Ich fuhr dabei sogar über dem Limit, was das Motorrad eigentlich zugelassen hat. Doch das Risiko und der Einsatz haben sich ausgezahlt. Ich konnte mich von meinen Verfolgern etwas absetzen und den Vorsprung bis ins Ziel gut kontrollieren. Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis, das auch hinsichtlich des dritten Startplatzes für morgen enorm wichtig ist.” “Dieses Erfolgserlebnis kam zum richtigen Zeitpunkt, auch wenn eigentlich unerwartet. Ausserdem habe ich vom Rennverlauf ein wenig profitiert. Das muss man an dieser Stelle ehrlich eingestehen. Trotzdem nehme ich den sechsten Platz und die zehn Punkte gerne mit. Hoffentlich können wir morgen nochmals einen Schritt nach vorne machen. Es ist in letzter Zeit einiges passiert, sowie im Hintergrund Vieles abläuft, was nicht so sein soll. Es gab einige Meetings, die hoffentlich für die Zukunft mehr Klarheit bringen. Doch zunächst freue ich mich schon auf das zweite Rennen morgen. Hoffentlich können wir vom Start aus der ersten Reihe profitieren.” #AssenWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (21 Runden): 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 33´37.082 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaku ZX-10R / +4.501 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +17.673 6 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +33.530 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 170 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 111 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 97 11 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 29 Nächstes Rennen: 30. April, Assen / Niederlande

#AssenWorldSBK: HOFFEN AUF WEITERE VERBESSERUNGEN AM SAMSTAG

Der 27-Jährige WorldSBK-Rookie beendete den Trainingsauftakt im holländischen Assen auf Rang 13 der kombinierten Freitags-Zeitenliste. Der vierte Event des diesjährigen FIM Superbike World Championship-Kalenders begann bei trockenem Wetter, aber viel zu kühlen Temperaturen für diese Jahreszeit. Bradl bekam für dieses Wochenende eine neue Motor-Version zugeteilt, die eigentlich erst später zum Einsatz kommen sollte. Ein Motorschaden während des Aragon Warm-Up Anfangs dieses Monats erforderte aber diese vorgezogene Massnahme. Abgesehen davon erlebte der Honda-Pilot einen schwierigen Start in das Rennwochenende im Norden der Niederlande. Kurz vor Ende des ersten Trainings kam Bradl zu Sturz, als ihm das Hinterrad plötzlich wegrutschte. Bis zum Nachmittag hatte er diesen Rückschlag allerdings längst wieder verdaut und Bradl war sogar in der Lage während dieser Session sein Gefühl für die Honda CBR1000RR Fireblade SP2 ein wenig zu verbessern, was sich in einer deutlich schnelleren Rundenzeit gegenüber FP1 zeigte. Bradl verpasste die Top-10 trotzdem um lächerliche 0,189 Sekunden, um sich direkt für die Superpole2 zu qualifizieren. In diesem 15-minütigen Zeittraining werden die ersten vier Startreihen ermittelt. Beide Rennen des Wochenendes werden auf dem österreichischen Sender ServusTV live übertragen. Das Programm ist im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen und beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 12:30 Uhr. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P14 – 1´37.274 / FP2: P12 – 1´36.459: “Heute Vormittag starteten wir mit einer neuen Motor-Version in das Wochenende. Doch es traten ein paar Schwierigkeiten auf, die uns etwas zusätzliche Arbeit bereiteten. Wir konnten diese zwar bis zum zweiten Training am Nachmittag beheben, jedoch müssen wir uns jetzt um das Gefühl und Vertrauen für das Heck kümmern. Das fehlt im Moment komplett. Natürlich entspricht das nicht der Art und Weise, wie wir in ein Wochenende starten wollen, trotzdem hoffe ich, dass wir morgen in der Lage sein werden weitere Fortschritte zu erzielen.” #AssenWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´35.383 (FP2) 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´35.495 +0.112 (FP2) 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´35.532 +0.149 (FP2) 13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´36.459 +1.076 (FP2) #AssenWorldSBK Zeitplan für Samstag, 29. April 2017 (MESZ) 08:45 – 09:10 FP3 10:30 – 10:45 Superpole 1 10:55 – 11:10 Superpole 2 13:00 – Rennen 1 (21 Runden – 81,786 km)

#AssenWorldSBK: “ASSEN IST IMMER ETWAS BESONDERES”

Für Stefan Bradl ist die vierte Station der Superbike-WM ein besonderer Anlass. Das siebte und achte Saisonrennen an diesem Wochenende auf dem TT Circuit in Assen im Norden der Niederlande ist für Bradl sozusagen ein zweites Heimrennen. Natürlich schon wegen der Nähe zu Deutschland, doch viel mehr kommt die Tatsache zum Tragen, dass sein Red Bull Honda WorldSBK Team die Basis in den Niederlanden aufgeschlagen hat. Das letzte WM-Meeting vor einem Monat in Spanien endete für Bradl mit gemischten Gefühlen. Nach einem tapfer erkämpften neunten Rang im ersten Rennen kam er am Sonntag als Zwölfter ins Ziel. Ein eintägiger Test am Montag nach dem Rennwochenende brachte einige positive Erkenntnisse. Die Rennstrecke in Assen kennt Bradl wie seine Westentasche, sowie er auch auf schöne Erfolge auf dem TT Circuit zurückblicken kann. Mitunter steht eine Pole-Position in Moto2™, sowie zwei MotoGP™ Starts aus der ersten Reihe zu Buche. Sein bestes Rennergebnis in Assen war bisher ein sechster Rang mit der MotoGP™ Honda 2013. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Ich habe Assen schon immer gemocht. Daher freue ich mich auf diese WM-Runde. Ausserdem wird es erneut ein wichtiges Rennwochenende, und zwar nicht nur für das Team, sondern auch für uns Fahrer. Unsere Absicht ist es besser zu machen als beim letzten Mal. Nach der etwas längeren Pause ist es gut wieder auf das Motorrad steigen zu können. Doch hoffentlich spielt das Wetter auch einigermassen mit, damit wir möglichst viel Trainingszeit optimal nutzen können, um das Motorrad für diese schnelle und flüssige Strecke abzustimmen. Mal schauen wie es überhaupt funktioniert. Assen unterscheidet sich sehr zu den Rennstrecken, auf denen wir dieses Jahr schon gefahren sind. Trotzdem hoffe ich, dass wir einen Schritt vorwärts kommen.” TT Circuit – Streckeninformationen: Länge: 4.542 Meter Kurven: 18 (6 Links / 12 Rechts) Website: www.ttcircuit.com WorldSBK Beste Superpole: 1´34.357 (2014) WorldSBK Rundenrekord: 1´35.889 (2015) Zeitplan (MESZ): Freitag, 28. April: 09:45 – 10:45 FP1 Freitag, 28. April: 14:30 – 15:30 FP2 Samstag, 29. April: 08:45 – 09:10 FP3 Samstag, 29. April: 10:30 – 10:45 SP1 Samstag, 29. April: 10:55 – 11:10 SP2 Samstag, 29. April: 13:00 Rennen 1 (21 Runden – 95,382 km) Sonntag, 30. April: 09:30 – 09:45 Warm Up Sonntag, 30. April: 13:00 Rennen 2 (21 Runden – 95,382 km) WorldSBK WM-Stand 2017: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki / 145 2 Chaz DAVIES / GBR / Ducati / 95 3 Tom SYKES / GBR Kawasaki / 91 4 Marco MELANDRI / ITA / Ducati / 81 5 Alex LOWES / GBR / Yamaha / 65 6 Michael van der MARK / NED / Yamaha / 49 7 Jordi TORRES / SPA / BMW / 48 8 Xavis FORÈS / SPA / Ducati / 44 9 Leon CAMIER / GBR / MV Agusta / 38 10 Eugene LAVERTY / IRL / Aprilia / 30 11 Nicky HAYDEN / USA / Honda / 27 12 Stefan BRADL / GER / Honda / 19 13 Markus REITERBERGER / GER / BMW / 19 14 Román RAMOS / SPA / Kawasaki / 18 15 Leandro MERCADO / ARG / Aprilia / 17

#AragonWorldSBK Test: ERMUTIGENDE ERGEBNISSE

Ein offizieller Test im Anschluss an das dritte Rennwochenende der Saison auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón brachte einige ermutigende Ergebnisse. Stefan Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team blieben wie nahezu das gesamte Starterfeld der Superbike-WM am Montag noch für einen Testtag in Aragón. Bei herrlichem Wetter und anders als an den vorhergegangenen Tagen nur leichtem Wind, waren beste Voraussetzungen für einen arbeitsreichen Tag gegeben. Bradl und seine Crew hatten sich vorgenommen einen höheren Kurvenspeed bei gleichzeitig weniger Reifenverschleiss zu erzielen. Die Aufgabenliste beinhaltete daher vorrangig verschiedene Geometrie-, Gewichtsverteilungs- und unterschiedliche Dämpfungseinstellungen am Honda CBR1000RR Fireblade SP2 Superbike zu bewerten. Der 27-Jährige wurde in seiner schnellsten Runde in 1´50.685 gestoppt. Mit dieser Zeit war er um 0,3 Sekunden schneller als seine persönliche Bestmarke des Wochenendes zuvor, die er am Samstagnachmittag während der Superpole1 mit Rennreifen erzielt hatte. Vor der nächsten WM-Runde in Assen Ende dieses Monats werden Bradl und sein Team in zwei Wochen einen weiteren privaten Test in Portimao in Portugal absolvieren. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 1´50.685 (74 Runden): “Es war ein langer Arbeitstag. Das Wetter war perfekt und das erlaubte uns sehr viele Runden zu fahren. Hauptsächlich haben wir uns mit der Geometrie des Motorrades beschäftigt, sowie auch verschiedene Dämpfungseinstellungen durchprobiert. Wir müssen unsere Pace verbessern, deshalb gehörten diese Punkte zu unseren Hauptaufgaben. Schliesslich haben wir auch etwas mehr Grip am Hinterreifen gefunden. Diese Tatsache bestätigte sich während unserer Rennsimulation mit mehr als zwei Drittel der vollen Distanz für diese Strecke, da unsere Rundenzeiten konstant schneller waren. “Ausserdem war ich mit meiner schnellsten Rundenzeit beim Test schneller als am Rennwochenende. Darüber hinaus gelangen uns auch Fortschritte hinsichtlich der Abstimmung der Front, weshalb wir nun in der Lage sind den Vorderreifen weniger zu beanspruchen. Schlussendlich sind wir auf ein Setting gekommen von dem wir sagen können, dass wir einen kleinen Schritt vorwärts gemacht haben. Von dem her war es bestimmt ein positiver Test. Doch wir haben weiterhin noch viel Arbeit vor uns. Daher blicke ich dem nächsten Test in Portimao in zwei Wochen schon gespannt entgegen.” Offizieller Test MotorLand Aragón: 1 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´49.368 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´49.388 +0.020 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´49.536 +0.168 7 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / 1´50.685 +1.317

#AragonWorldSBK: PLAN FÜR SONNTAG NICHT GANZ AUFGEGANGEN

Nach dem guten ersten Rennen in Aragón sammelte Stefan Bradl als Zwölfter am Sonntag zwar weitere WM-Punkte; Mit diesem Ausgang war er allerdings weniger zufrieden. Der zweite Renntag anlässlich der dritten Superbike-WM-Runde auf der spanischen Rennstrecke MotorLand Aragón begann bei ungewöhnlich kühlen Temperaturen. Zudem erschwerte starker Wind die Bedingungen. Das 15-minütige Warm-Up am Vormittag ermöglichte Teams und Fahrern daher kaum einen Vorgeschmack auf das zu bekommen, was sie zum Zeitpunkt des Rennens erwarten würde. Bis zum Rennstart um 13:00 Uhr erreichten die Temperaturen auch halbwegs normale Werte, währenddessen der Wind immer noch kräftig blies. Aufgrund des neunten Ranges im Samstagsrennen ging Bradl vom sechsten Startplatz in die sechste Punktejagd der Saison 2017. Für diese hatten der 27-jährige Deutsche und seine Crew mit einer Änderung an der Front eine andere Strategie gewählt. Damit wollte man dem anhaltenden Hauptproblem in Form eines zu stark durchdrehenden Hinterrades in der Beschleunigung entgegenwirken. Doch eine aggressivere Fahrweise in den Bremszonen ging auf Kosten des Vorderreifens. Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team bleiben für einen offiziellen Test am Montag noch in Aragón. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 12. – WM-Position 12 (19 Punkte): “Mit dem Ausgang des zweiten Rennens können wir natürlich nicht zufrieden sein. Doch an dieser Stelle muss ich auch gleich dazu sagen, dass wir heute mit einer anderen Strategie ins Rennen gingen. Wir versuchten mit einer Änderung an der Front das Motorrad handlicher zu machen. Damit ist zu verstehen, die Kurven mit einem höheren Speed fahren zu können. Dieser Versuch ist leider nicht ganz aufgegangen. In den letzten Runde hatte ich jedenfalls mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen, nachdem der Vorderreifen dabei offenbar zu sehr beansprucht wurde. “Unser Plan hinter der vorgenommenen Änderung war, auf der Bremse aggressiver zu sein. Das war auch der Fall, doch gegen Rennende hatte ich keine Reserven mehr. Jedenfalls wollten wir mit der geänderten Einstellung des Lenkkopfwinkels unser Spinning kompensieren, um mit mehr Drive im Kurvenausgang besser beschleunigen zu können. Der Ansatz dieser Idee war gut, da ich spät bremsen und so die Stärken unseres Motorrades besser nutzen konnte. Doch ich muss das Motorrad immer in grosser Schräglage fahren, um im Kurvenausgang halbwegs flott unterwegs zu sein – sonst verliere ich alles. Mein Start war heute übrigens im Grossen und Ganzen ok, doch in den ersten Kurven war ich in einer schlechten Position und verlor deshalb einige Positionen. In weiterer Folge habe ich eben versucht mein Rennen vermehrt über das Vorderrad zu gestalten und in den Bremszonen zu attackieren. Das ging, wie gesagt, nicht ganz auf.” WorldSBK Aragón – Ergebnis Rennen 2 (18 Runden): 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 33´30.906 2 Jonathan REA /GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +0.483 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +2.479 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +25.829 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 145 2 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / 95 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 91 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 19 Nächstes Rennen: 29./30. April, Assen / Niederlande