#2017Suzuka8hours: KURZFRISTIGE ABSAGE BEIM LANGSTRECKENKLASSIKER IN JAPAN

Der 27-jährige Honda-Pilot konnte wegen einer Mittelohrentzündung den Flug nach Japan zum «Suzuka 8hours» nicht antreten. Eigentlich hätte Stefan Bradl am gestrigen Dienstag nach Japan fliegen sollen. Doch nachdem er sich seit Montag krank fühlte, suchte der Honda-Pilot am Dienstagmorgen ein Krankenhaus auf. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten eine Mittelohrentzündung. Bradl war für dieses Wochenende neben Dominique Aegerter und Randy de Puniet als dritter Fahrer im werksunterstützten F.C.C. TSR Honda Team beim prestigeträchtigen Langstreckenklassiker vorgesehen. Den letzten Test vor zwei Wochen schloss das Trio mit der viertschnellsten Rundenzeit ab und rechnete sich erstklassige Podiumschancen aus. Stefan BRADL: “Ich bin sehr enttäuscht, das Acht-Stunden-Rennen von Suzuka an diesem Wochenende zu verpassen. Ich habe mich eigentlich seit dem ersten Gespräch über dieses Projekt darauf gefreut. Leider hatte eine Mittelohrentzündung zu einer Schädigung des Innenohrs und des Trommelfells geführt. Die Ärzte rieten mir daher, um keine weiteren Komplikationen befürchten zu müssen, nicht nach Japan zu fliegen. Ich fühlte mich bei den Tests vor zwei Wochen und in diesem Team sehr wohl und war begeistert, erstmals bei diesem berühmten Rennen an den Start zu gehen. Es tut mir leid und mir bleibt nichts anderes übrig, als den Jungs bei TSR und Honda viel Glück für dieses Wochenende zu wünschen. Ich werde mit Ihnen zu Hause mitfiebern und zujubeln.”

#2017Suzuka8hours: “BIN GUT VORBEREITET FÜR MEIN ERSTES LANGSTRECKENRENNEN”

Der 27-jährige Superbike-WM-Pilot hat anlässlich eines offiziellen Tests für den Langstreckenklassiker in Suzuka Ende dieses Monats viele positive Eindrücke gesammelt. Stefan Bradl ist nach dem letzten WM-Meeting am vergangenen Wochenende sofort von Kalifornien nach Japan weitergereist, wo auf dem Suzuka Circuit von Dienstag bis Donnerstag ein letzter dreitägiger Test für die diesjährige Auflage des «Suzuka 8hours» anberaumt war. Bradl war allerdings wegen der knappen Anreise nur die letzten zwei Tage mit seinem F.C.C. TSR Honda Team im Einsatz. In der kurzen Zeit meisterte der Honda-Pilot aber viele unbekannte Dinge, wie zum Beispiel fehlende Streckenkenntnisse, die Umstellung von Pirelli-Reifen auf Bridgestone, etc. bravurös. Darüber hinaus hat Bradl’s Honda CBR1000RR Fireblade SP2, wie er sie in der Superbike-WM einsetzt, und der Fireblade für die «Suzuka 8hours» nicht viel gemeinsam. Doch mit Abschluss des Tests fühlt sich der Deutsche gut gerüstet, um sich am letzten Juli-Wochenende anständig aus der Affäre zu ziehen. Bradl wird übrigens mit dem Schweizer Dominique Aegerter und dem Franzosen Randy de Puniet als Teamkollegen an den Start gehen. Die «Suzuka 8hours» ist seit Jahren ein Fixtermin der FIM Endurance World Championship (Langstrecken-WM). Mit dem Austragungsort auf dem Suzuka Circuit, also unmittelbar vor der Haustüre aller namhaften japanischen Werke, kommt dieser Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung zu. In diesem Jahr feiert dieser Klassiker des Zweiradrennsports zudem sein 40-jähriges Jubiläum. Stefan BRADL: “Aus meiner Sicht waren es zwei sehr interessante Testtage in Suzuka, auch wenn mit Hinreise direkt aus Kalifornien und einer hastigen Rückreise alles ziemlich stressig war. Es war gleichzeitig auch eine tolle Erfahrung für mich, den Suzuka Circuit erstmalig kennengelernt zu haben. Insgesamt betrachtet bin ich mit meiner Performance zufrieden. Gegen Ende des zweiten Tages haben wir Veränderungen am Motorrad vorgenommen, die es mir erlaubten, deutlich schnellere Rundenzeiten zu fahren. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass es eine gewisse Zeit brauchte, um mich einerseits mit der mir unbekannten Strecke anzufreunden und andererseits mit den vielen Fahrern auf der Piste zurechtzukommen. Hinzu kam auch die Umstellung auf anderes Reifenmaterial, als wir in der Superbike-WM verwenden, sowie sich auch das Motorrad selbst sehr deutlich von meiner Fireblade unterscheidet. Von dem her waren die zwei Tage mit sehr viel Arbeit ausgefüllt. Die Bedingungen waren sehr heiss, was die Sache zudem enorm anstrengend machte. Doch am Schluss war das Ergebnis sehr positiv und ich denke, dass ich für mein erstes Achtstundenrennen gut vorbereitet bin.”

#2017Suzuka8hours: STEFAN BRADL STARTET BEIM LANGSTRECKENKLASSIKER

Anstatt nach dem letzten Rennen vor der Sommerpause am vergangenen Wochenende in Laguna Seca in die Ferien zu gehen, unternimmt der 27-Jährige Deutsche eine Weltreise und flog sofort von Kalifornien nach Japan weiter. Mit diesem prestigeträchtigen Achtstundenrennen auf dem Suzuka Circuit wartet auf Stefan Bradl eine vollkommen neue Herausforderung. Bradl wird zusammen mit Dominique Aegerter und Randy de Puniet im werksunterstützten F.C.C. TSR Honda Team eine Honda Fireblade CBR1000RR SP2 fahren. Der 26-jährige Schweizer Aegerter war bereits viermal in Suzuka am Start und stand auch schon zweimal auf dem Podium. 2014 war er mit dem gleichen Team sogar Zweiter. Aegerter wird daher eine wertvolle Unterstützung für Bradl sein, der bis dato weder Langstreckenerfahrungen noch Streckenkenntnisse vom anspruchsvollen Suzuka Circuit hat. Bei einem Test in dieser Woche wird sich Bradl auf jeden Fall schon einen ersten Vorgeschmack von dem holen, was ihn am traditionellen Termin der Achtstunden von Suzuka am letzten Juli-Wochenende erwartet. Die «Suzuka 8hours» ist seit Jahren ein Fixtermin der FIM Endurance World Championship (Langstrecken-WM). Mit dem Austragungsort auf dem Suzuka Circuit, also unmittelbar vor der Haustüre aller namhaften japanischen Werke, kommt dieser Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung zu. In diesem Jahr feiert dieser Klassiker des Zweiradrennsports zudem sein 40-jähriges Jubiläum. Stefan BRADL: “Ich bin schon gespannt, was in Suzuka auf mich zukommt. Bis jetzt habe ich noch nicht viele Informationen bekommen und auch nicht viel über diesen Event im Allgemeinen erfahren. Zum Glück ist mit Dominique (Aegerter) ein erfahrener Fahrer in unserem Team, der schon mehrmals bei diesem Event dabei war. Ein dreitägiger Test in dieser Woche wird die Basis für eine gute Vorbereitung sein. Das Team wird an allen drei Tagen von Dienstag bis Donnerstag testen, während ich nur an den letzten zwei Tagen dabei sein werde, da ich erst am Dienstagabend in Suzuka ankomme. Auf jeden Fall ist es eine komplett neue Erfahrung für mich, da ich auch die Rennstrecke nicht kenne. Von dem her bin ich schon sehr neugierig. Ich denke, die Herangehensweise für so einen Event unterscheidet sich grundsätzlich zu den Rennen, wie ich es gewohnt bin. Doch vorerst will ich nicht weiter spekulieren, sondern lasse das Ganze auf mich zukommen. Der Test wird sicher sehr aufschlussreich sein.”

#USWorldSBK: “SONNTAGSRENNEN WAR BESSER ALS ES AUF DEM PAPIER AUSSCHAUT”

Der 27-jährige Superbike-Pilot war mit seiner Leistung im zweiten Lauf auf dem Laguna Seca Raceway ungleich mehr zufrieden. Im Vergleich zu den Vortagen waren die Temperaturen am Sonntagnachmittag nicht ganz so heiss. Diese Tatsache wirkte sich auf positiv auf die Streckenverhältnisse aus, was wiederum durch eine schnellere Pace des gesamten Starterfeldes bestätigt wurde. Im Gegensatz zum Samstag startete Stefan Bradl ausserdem viel aggressiver in das 16. Saisonrennen. Der Honda-Pilot holte bereits in Auftaktrunde zwei Positionen auf, bevor er sich ständig weiter nach vorne arbeitete und später über weite Strecken der 25 Runden-Distanz den Werks-Yamahas von Alex Lowes und Michael van der Mark ebenbürtig war. Die FIM Superbike World Championship geht nun in eine sechswöchige Sommerpause. Das nächste Meisterschaftsmeeting auf dem Lausitzring ist gleichzeitig Stefan Bradl’s Heimrennen. Für den Honda-Fahrer beginnen die Ferien allerdings erst Anfang August. Zuvor steht noch das prestigeträchtige Langstreckenrennen in Suzuka in seinem Terminkalender. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 11. – WM-Position 13 (64 Punkte): “Das heutige Rennen war definitiv besser, als es auf dem Papier ausschaut. Ich bin zwar wieder nur als Elfter ins Ziel gekommen, doch ich war in der Lage mehr zu geben und mehr kämpfen zu können, ich konnte aus eigener Kraft überholen. Zudem war der Rückstand auf die Siegerzeit geringer. Das Rennen war überhaupt einen Tick schneller heute, was auch für mich gilt, da die Grip-Verhältnisse etwas besser waren. Erfreulich war ausserdem, dass wir uns gegenüber gestern leicht verbessern konnten. Ich hatte mehr Vertrauen für das Vorderrad und konnte daher die gestrigen Probleme während Anfangsphase gut kompensieren.” “Am meisten freut mich aber, dass ich lange an den zwei Yamahas dranbleiben und manchmal sogar mit ihnen richtig fighten konnte. So ein Erfolgserlebnis, wenn wir über fast die gesamte Distanz mit einer anderen Werksmaschine auf Augenhöhe waren, kam zum richtigen Zeitpunkt. Es ist aber immer schwierig, wenn man von Startplatz 17 ins Rennen gehen muss. Die Aussichten auf ein besseres Abschneiden sind daher von vornherein geschmälert. Trotzdem gibt es genügend positive Aspekte von diesem Rennen mitzunehmen. Das Wochenende insgesamt betrachtet, war es einfach schade, dass wir am Freitag so viele Problem hatten und darüber hinaus drei verschiedene Motoren verwenden mussten. Letzteres hat uns weit zurückgeworfen. Doch wir haben hart weitergearbeitet und am Samstag wieder auf die Spur zurückgefunden. Am Ende bin ich nicht unzufrieden, wie das Wochenende schliesslich noch gelaufen ist.” “Nach den gestrigen Erkenntnissen haben wir für heute noch ein paar Veränderungen vorgenommen, die sich überwiegend positiv ausgewirkt haben. Doch nach wie vor kämpfen wir mit dem gleichen Problem, dass wir in maximaler Schräglage auf der Reifenflanke keinen Grip haben. Die Elektronik arbeitet in diesem Bereich nicht feinfühlig genug und in weiterer Folge verlieren wir im Kurvenausgang Zeit. Über weite Teile des Rennens gelang es mir dieses Manko mit härteren Pushen der Front wettzumachen. Als mir dabei aber mehrere Fehler unterliefen, musste ich etwas Gas rausnehmen. Ab diesem Zeitpunkt versuchte ich meinen Vorsprung auf die hinteren Fahrer zu kontrollieren.” #USWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (25 Runden): 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 35´03.414 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +2.887 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / +4.847 11 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +36.756 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 341 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 282 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 226 13 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 64

#USWorldSBK: “HATTE ENDLICH WIEDER SPASS BEIM FAHREN”

Der 27-jährige deutsche Honda-Pilot fuhr am Samstagnachmittag ab Halbzeit der Distanz ein kampfbetontes Rennen auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien. Nach einem heissen Trainingsauftakt am gestrigen Freitag fand auch das 15. Saisonrennen unter enormer Hitze statt. Für Stefan Bradl und seine Crew des Red Bull Honda World Superbike Team begann der Samstag bei der US Runde mit einer erfreulichen Tatsache. Ein brandneuer Motor brachte die erhofften Besserungen, auch wenn die Superpole nicht optimal verlief. Bradl, der als 17. in das erste Rennen des Wochenendes startete, erlebte dann noch dazu einen recht turbulenten Auftakt und nach einer verhaltenen Anfangsphase kam der Bayer doch noch richtig in Schwung. Das zweite Rennen auf dem Laguna Seca Raceway wird am Sonntag ebenfalls um 23:00 Uhr MESZ gestartet. Der österreichische Sender ServusTV beginnt mit seiner Live-Berichterstattung bereits eine halbe Stunde früher. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 11. – WM-Position 12 (59 Punkte): “Obwohl ich am Start schlecht wegkam, bin ich mit dem heutigen Rennen wirklich zufrieden. Ab Halbzeit hatte ich seit langem wieder Spass beim Fahren. Das Ergebnis ist zwar nichts Grossartiges, aber ich freue mich, dass ich bis in der Schlussphase und bis zur Ziellinie attackieren konnte. In der letzten Runde konnte ich auch noch eine Position gutmachen. Ausserdem hat sich der neuerliche Motorwechsel bezahlt gemacht. Der Motor von gestern Nachmittag war von der Konfiguration her unfahrbar. Mit dem neuen verplombten Motor hatte ich von Beginn an ein besseres Gefühl.” “Trotzdem brauchte es eine Weile, bis wir damit ein brauchbares Basis-Setting hinsichtlich der Elektronik ausgetüftelt hatten. In dieser Hinsicht, aber vor allem betreffend die Reifenwahl haben wir uns für die Superpole leider ein bisschen verspekuliert. Wir haben uns für die härtere Mischung entschieden, die mir allerdings kein gutes Gefühl vermittelte. Darüber hinaus tue ich mir enorm schwer, das Potenzial eines neuen Reifens optimal zu nutzen. Das war in der Superpole erneut unser Handicap, sowie auch in der Anfangsphase des Rennens. Das kostet natürlich jedes Mal viele Positionen, währen die Konkurrenz den Reifen in maximaler Schräglage bzw. im Kurvenausgang mit mehr Grip besser beschleunigen kann. Zunächst bin ich aber schlecht gestartet, weil ich nach der Warm-Up-Runde den neutralen Gang nicht einlegen konnte. Bis zum Start ist daher die Kupplung etwas heiss geworden. Angesichts dieser Umstände hat der Start trotzdem noch einigermassen funktioniert. Bis zur ersten Kurve war es aber unmöglich, Positionen aufzuholen und dann bin ich auch noch ein wenig eingezwickt worden.” “Während der ersten Rennhälfte bin ich anstatt zu attackieren, nur mitgefahren. Der Hinterreifen gab nichts her, was ich zu meinem Vorteil nutzen hätte können. Erst als bei meinen direkten Gegnern die Reifen ebenfalls nachliessen, habe ich gemerkt, dass ich diesbezüglich die besseren Reserven habe. Ich konnte schnell zu der Gruppe vor mir aufschliessen und mit den Jungs dann sogar noch richtig fighten. Ab diesem Zeitpunkt hat das Rennen Spass gemacht und ich bin happy, dass ich die Schlussphase geniessen konnte. Wir erleben im Moment eine schwierige Phase und da tun solche Lichtblicke einfach gut. Auf diese positiven Aspekte des heutigen Rennens können wir allemal aufbauen und wir werden auch versuchen, diese morgen mitzunehmen und nochmals Spass zu haben, bevor wir in die Sommerpause gehen.” #USWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (25 Runden): 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 35´14.812 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +1.202 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +5.798 11 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +44.961 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 316 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 262 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 210 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 59

#USWorldSBK: NEUNTSCHNELLSTER AM FREITAGMORGEN IN KALIFORNIEN

Stefan Bradl konnte sich bei seinem Comeback auf dem Laguna Seca Raceway nach vier Jahren gleich wieder mit der berühmten Corkscrew anfreunden. Das achte Saisonmeeting im Hinterland von Monterey an der Pazifikküste Kaliforniens begann bei herrlichem Sommerwetter. Für Stefan Bradl verlief der erste Trainingstag wie schon so oft in dieser Saison jedoch durchwachsen. Nach dem erfreulichen Auftakt mit einem starken ersten Training, trübte ein schwieriger Nachmittag die Stimmung. Ein Motorwechsel in der Pause zwischen beiden Trainings verursachte viele Probleme und zudem musste Bradl einen Sturz in der Corkscrew wegstecken. Letzteres hatte allerdings kaum nennenswerte Auswirkungen auf den Ausgang des Trainingsauftakts in Kalifornien. Trotzdem konnte der Honda-Pilot seine Rundenzeit nicht verbessern und daher beginnt die Qualifikation am Samstag für ihn bereits in der Superpole1. Beide Rennen des Wochenendes werden wie üblich live vom österreichischen Sender ServusTV übertragen. Das Programm, das übrigens im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen ist, beginnt am Samstag und Sonntag jeweils eine halbe Stunde vor Rennstart mit einer ausführlichen Berichterstattung. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P9 – 1´24.928 / FP2: P16 – 1´25.595: “Das erste Training heute Vormittag war ok. Es war eigentlich sogar ein recht verheissungsvoller Start in das Wochenende. Ich hatte auf Anhieb ein gutes Gefühl und konnte mich auch gleich wieder an die Strecke gewöhnen. In weiterer Folge haben wir auch verschiedene Reifen durchprobiert. FP1 war wirklich in Ordnung. Zum Zeitpunkt der zweiten Session waren die Bedingungen deutlich heisser. Das störte uns aber nicht weiter. Das Problem war vielmehr ein neuer Motor, den wir in der Pause wechseln mussten. Mit diesem funktionierte die Motorbremse nicht ordnungsgemäss, sowie auch ein paar andere Dinge. Abgesehen davon ist mir gleich nach Beginn der Session ein Fehler passiert.” “Dieser Ausrutscher übers Vorderrad war nichts Schlimmes, trotzdem hat es sich ein wenig auf den weiteren Verlauf ausgewirkt. Das zweite Training war überhaupt von vielen Elektronikproblemen geprägt. Das war aber nicht alles, denn für morgen müssen wir erneut den Motor wechseln. Das heisst, wir müssen einen neuen versiegelten Motor aus unserem Kontingent nehmen. Jedenfalls ist es ein wenig ärgerlich, dass wir nach dem guten Beginn am Nachmittag wieder in so viele Probleme gerieten. Unsere Pace in FP1 war wirklich stark, während mit dem anderen Motor das Gefühl weniger gut war. Hoffentlich gelingt uns mit dem neuen Motor eine Trendwende, damit wir dort weitermachen können, wo wir am Vormittag aufgehört haben.” #USWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´23.425 (FP1) 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´23.436 +0.011 (FP2) 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´23.778 +0.353 (FP2) 14 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´24.928 +1.503 (FP1)

#USWorldSBK: “LAGUNA SECA IST EIN GANZ BESONDERER ORT FÜR MICH”

Auf dem Laguna Seca Raceway kehrt der 27-Jährige zu einem jener Schauplätze zurück, wo er einen seiner bisweilen grössten Erfolge feierte. Der US Grand Prix 2013 ist immer noch in bester Erinnerung, als Stefan Bradl am dritten Juli-Wochenende vor vier Jahren sein stärkstes Wochenende in der MotoGP™ ablieferte. In seiner zweiten MotoGP-Saison damals stürmte er auf der spektakulären Rennstrecke in Kalifornien auf den besten Startplatz und führte auch bis zur Halbzeit das Rennen an. Im Ziel musste er sich nur zwei Sekunden von Marc Marquez geschlagen geben. Für dieses Wochenende sehnt der nunmehrige Superbike WM-Pilot sein Comeback auf dem Laguna Seca Raceway entgegen. Mit seiner Honda Fireblade SP2 des Red Bull Honda World Superbike Team hat sich Bradl für das letzte Rennen vor der Sommerpause einiges vorgenommen. Der Laguna Seca Raceway unweit von Monterey und Carmel ist auch die Heimstätte der wohl berühmtesten Kurven aller Rennstrecken weltweit, der Corkscrew. Der Kalender der FIM Superbike World Championship umfasst 13 Veranstaltungen mit je einem Rennen am Samstag und Sonntag. Die Rennmaschinen basieren auf seriennahen 1000 ccm Production Superbikes. Alle Rennen der Serie werden live auf dem österreichischen Sender ServusTV übertragen. Die Übertragungen sind im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen. Zu beachten ist allerdings an diesem Wochenende der Zeitunterschied von neun Stunden zwischen Mitteleuropa und Kalifornien. Die Sendungen beginnen daher erst um 22:30 Uhr. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2): “Ich freue mich gewaltig auf dieses Rennwochenende. Laguna Seca ist ein ganz besonderer Ort für mich, denn ich habe von dieser Strecke sehr schöne Erinnerungen aus meiner Zeit in MotoGP. Den US Grand Prix 2013 werde ich nie vergessen: Pole-Position und Platz zwei im Rennen. Beim Gedanken an damals bekomme ich noch immer Gänsehaut. Ich mag dieses unvergleichbare Layout der Piste und mir gefällt auch die gute Atmosphäre hier, die sehr typisch für diesen Teil der Welt ist. Kalifornien und die USA überhaupt, sind immer eine Reise wert. Es wird aber auch wegen Nicky ein besonderes Wochenende für uns. Laguna Seca war sozusagen sein Wohnzimmer. Er hat hier zweimal ein MotoGP-Rennen gewonnen. Als Tribut an ihn und an seine Fans werden wir daher auf jeden Fall unser Bestes geben. Ausserdem ist es für uns alle sehr wichtig, hier gute Ergebnisse zu erzielen, um mit einem beruhigenden Gefühl in die Sommerpause gehen zu können. Ich heisse auch Jake (Gagne) als neuen Teamkollegen herzlich willkommen bei uns und wünsche ihm alles Gute für sein Debütrennen in der Superbike-WM.” Laguna Seca Raceway – Streckeninformationen: Länge: 3.610 Meter Kurven: 11 (7 Links / 4 Rechts) Website: www.mazdaraceway.com WorldSBK Beste Superpole: 1´21.811 (2014) WorldSBK Rundenrekord: 1´23.403 (2014) Zeitplan (MESZ): Freitag, 7. Juli: 18:45 – 19:45 FP1 Freitag, 7. Juli: 23:30 – 00:30 FP2 Samstag, 8. Juli: 18:15 – 18:40 FP3 Samstag, 8. Juli: 20:00 – 20:15 SP1 Samstag, 8. Juli: 20:25 – 20:40 SP2 Samstag, 8. Juli: 23:00 Rennen 1 (25 Runden – 90,250 km) Sonntag, 9. Juli: 19:30 – 19:45 Warm Up Sonntag, 9. Juli: 23:00 Rennen 2 (25 Runden – 90,250 km) WorldSBK WM-Stand 2017: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki / 296 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki / 246 3 Chaz DAVIES / GBR / Ducati / 185 4 Marco MELANDRI / ITA / Ducati / 163 5 Alex LOWES / GBR / Yamaha / 141 6 Michael van der MARK / NED / Yamaha / 115 7 Xavi FORES / SPA / Ducati / 110 8 Leon CAMIER / GBR / MV Agusta / 89 9 Jordi TORRES / SPA / BMW / 85 10 Eugene LAVERTY / IRL / Aprilia / 79 11 Román RAMOS / SPA / Kawasaki / 65 12 #6 Stefan BRADL / GER / Honda / 54 13 Leandro MERCADO / ARG / Aprilia / 50 14 Lorenzo SAVADORI / ITA / Aprilia / 49 15 Randy KRUMMENACHER / SWI / Kawasaki / 44

#RiminiWorldSBK: TOP-TEN ZUM ABSCHLUSS EINES SCHWIERIGEN MISANO-WOCHENENDES

Für Stefan Bradl endete das Rennwochenende in Italien mit einem zehnten Rang versöhnlich. Am Sonntag zeigte sich das Wetter in der beliebten Ferienregion um Rimini wie nicht anders zu erwarten, ebenfalls von seiner heissesten Seite. In einer weiteren Hitzeschlacht also rundeten Stefan Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team die ersten Zehn ab. Doch ganz reibungslos kam der 27-jährige Deutsche nicht zu diesen sechs WM-Punkten. Am Start konnte er zwar seine Position halten, bevor er sich erst nach anfänglichen Schwierigkeit nach vorn arbeiten konnte. Bis zum nächsten Rennen, dem Letzten vor der Sommerpause, gibt es erneut eine dreiwöchige Pause. Anfang Juli überquert dann die Meisterschaft für das achte Meeting auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien den Atlantik. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), 10. – WM-Position 12 (54 Punkte): “Das heutige Rennen war sicherlich besser, aber es war auch nicht einfach! Nach vier Runden hatte ich ein Problem mit dem Dashboard. Ich brauchte ein paar Runden, um herauszufinden, dass irgendetwas damit nicht richtig funktionierte. Erst als ich merkte, dass alles andere in Ordnung war, konnte ich meine Pace ein bisschen steigern und das Rennen ohne weitere Schwierigkeiten zu Ende fahren. Platz zehn ist kein schlechtes Ergebnis, vor allem angesichts dieser Umstände. Doch andererseits müssen wir offensichtlich für das nächste Rennen eine andere Richtung einschlagen, weil dieses Wochenende war für alle ziemlich schwer zu ertragen.” #RiminiWorldSBK – Ergebnis Rennen 2 (21 Runden): 1 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 33´40.896 2 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +1.113 3 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +1.285 10 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 / +42.651 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 296 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 246 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 185 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 54

#RiminiWorldSBK: EREIGNISREICHER SAMSTAG IN ITALIEN

Stefan Bradl musste im ersten Rennen des Wochenendes einiges ertragen. Der erste Renntag des siebten Meisterschaftsmeetings unweit der Adriaküste Italiens war wie die Tage zuvor von heissem Sommerwetter geprägt. Stefan Bradl, der vom 18. Startplatz ins Rennen ging, musste bereits in der zweiten Runde wegen eines technischen Problems seine Boxenmannschaft aufsuchen. Der 27-jährige Deutsche konnte nach einem gründlichen Check seiner Honda CBR1000RR Fireblade SP2 zwar noch 11 Runden fahren, doch diese Anzahl war zu wenig, um in die Wertung zu kommen. Das zweite Misano-Rennen wird am Sonntag ebenso um 13:00 Uhr gestartet. Der österreichische Sender ServusTV berichtet bereits eine halbe Stunde früher live vom Misano World Circuit unweit der beliebten Ferienregion um Rimini. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), NC – WM-Position 12 (48 Punkte): “Es gibt nicht wirklich viel zu sagen. Das Rennen war für mich praktisch schon in der ersten Runde vorbei und, obwohl ich sofort einen ungewollten Boxenstopp einlegen musste, sah meine Crew was los war und machte eine schnelle Lösung. Das ermöglichte mir das Rennen fortzusetzen und zumindest noch zehn, elf Runden zu fahren, um zu prüfen, ob alles korrekt funktioniert und einige Daten zu sammeln. Hoffentlich läuft es morgen besser.” #RiminiWorldSBK – Ergebnis Rennen 1 (21 Runden): 1 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 33´44.269 2 Alex LOWES / GBR / Pata Yamaha Official WorldSBK Team / Yamaha YFZ-R1 / +4.551 3 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / +8.156 NC #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / Honda CBR1000RR SP2 WorldSBK Stand: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / 276 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / 230 3 Chaz DAVIES / GBR / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 185 12 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 48

#RiminiWorldSBK: MISANO BEGINNT MIT ZWEI HÄLFTEN AM FREITAG

Stefan Bradl und sein Red Bull Honda World Superbike Team erlebten einen durchwachsenen Auftakt in das siebte Meisterschaftsmeeting an diesem Wochenende in Italien. Die FIM Superbike World Championship wurde bei ihrem Besuch unweit der beliebten Ferienregion um Rimini von hochsommerlichen Wetter empfangen. Bei knapp 30 Grad Lufttemperaturen und 46 Grad am Boden waren die Grip-Verhältnisse am ersten Trainingstag auf dem 4.2 Kilometer langen Misano World Circuit ein generelles Problem. Doch ein privater Test vor zwei Wochen an gleicher Stelle machte sich für Stefan Bradl und sein Team soweit bezahlt. Der 27-Jährige startete sehr stark in das erste freie Training am Freitagvormittag. Mit seinen Rundenzeiten war der Honda-Pilot die meiste Zeit der einstündigen Session im Bereich der Top-Zehn am Zeitenmonitor zu finden. Wenige Minuten vor Ablauf der Trainingszeit konnte sich Bradl nochmals um 0,4 Sekunden steigern. Am Nachmittag war die Piste wegen der Hitze ungleich rutschiger, was zu einem zu stark durchdrehenden Hinterrad an seinem Honda Superbike führte. Ausserdem zwangen ihn Schwierigkeiten mit der Elektronik zu einer längeren ungewollten Pause, weshalb er letztendlich seine Rundenzeit gegenüber FP1 nicht mehr verbessern konnte. Für Bradl beginnt daher die Qualifikation bereits in der Superpole1. Beide Rennen des Wochenendes werden wie üblich live vom österreichischen Sender ServusTV übertragen. Das Programm, das übrigens im gesamtdeutschsprachigen Raum im Free-TV zu empfangen ist, beginnt am Samstag und Sonntag jeweils eine halbe Stunde vor Rennstart mit einer ausführlichen Berichterstattung. #6 Stefan BRADL (Red Bull Honda World Superbike Team, Honda CBR1000RR SP2), FP1: P13 – 1´36.548 / FP2: P18 – 1´37.730: “Das Wochenende begann ziemlich hektisch für uns. Heute Vormittag war das Gefühl mit dem Bike nicht so schlecht. Es war zu spüren, dass unser Test vor zwei Wochen hier hilfreich war. Wir haben auch tatsächlich mit der Elektronik hinsichtlich der Fahrbarkeit und der Gasannahme am Hinterrad Fortschritte erzielt. Am Nachmittag gingen wir allerdings zunächst mit gebrachten Reifen in die Session und der nachlassende Grip bereitete offenbar allen Fahrern Schwierigkeiten. Allerdings trat bei uns wenig später ein Elektronikproblem auf, das einen längeren Boxenstopp erforderte. Ich konnte also nicht wirklich viele Runden fahren. Wir haben viel wertvolle Zeit verloren, was der Grund war, weshalb wir unsere Rundenzeit aus FP1 nicht verbessern konnten. Unser Potenzial ist trotzdem viel höher, da mein Gefühl mit dem Bike am Vormittag sehr positiv war. Hoffentlich gelingt es uns morgen, diese Tatsache in eine bessere Performance umzumünzen!” #RiminiWorldSBK – Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2: 1 Jonathan REA / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´34.901 (FP2) 2 Tom SYKES / GBR / Kawasaki Racing Team / Kawasaki ZX-10R / 1´34.931 +0.030 (FP1) 3 Marco MELANDRI / ITA / Aruba.it Racing – Ducati / Ducati Panigale R / 1´35.151 +0.250 (FP1) 17 #6 Stefan BRADL / GER / Red Bull Honda World Superbike Team / 1´36.548 +1.647 (FP2)